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06.03.2019 | Psychoonkologie

Psychoonkologische Interventionen bei Pankreaskarzinompatienten

Zeitschrift:
Der Onkologe
Autoren:
Dr. rer. nat. Ruth Hirth, Lutz Weinrich

Zusammenfassung

Fragestellung

Die Studie (n = 68) verfolgt die Beeinflussung der psychosozialen Belastungsfaktoren von Pankreaskarzinompatienten und die Veränderungen ihrer Lebensqualität während der Chemotherapie durch eine strukturierte psychoonkologische Gesprächsführung (n = 18) oder eine progressive Muskelrelaxation (PMR; n = 32) im Vergleich zur schriftlich vermittelten psychoedukativen Krankheitsaufklärung (n = 18).

Methoden

Der psychoonkologische Betreuungsbedarf, die Angst, Depression und Lebensqualität von Pankreaskarzinompatienten wurden unmittelbar vor Beginn ihrer Chemotherapie und nach der letzten Sitzung der psychoonkologischen Intervention erfasst.

Ergebnisse

Pankreaskarzinompatienten sind psychosozial hoch belastet. Ihre Lebensqualität ist erniedrigt. Während der Chemotherapie kommt es zu Veränderungen der Belastung und zu Schwankungen der Lebensqualität. Die Gesprächsführung reduziert die Angst der Patienten. Durch die progressive Muskelrelaxation vermindert sich ihr Schmerzempfinden. Die Informationsvermittlung an die Krebskranken stützt eine positivere Einschätzung ihrer Lebensqualität.

Schlussfolgerung

Es erscheint sinnvoll, die psychoonkologische Intervention für diese Patienten frühzeitig zu beginnen und sie nach ihrer Chemotherapie fortzusetzen, um krankheitsbedingte Verschlechterungen ihrer Belastungen abzumildern.

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Literatur
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