Skip to main content
main-content

Psychopharmakotherapie

Therapie der Schizophrenie

CME: Erkennen und behandeln von Antipsychotika-Nebenwirkungen

Eine antipsychotische Therapie schützt bei Schizophrenie vor Rezidiven, ist aber auch mit vielen Nebenwirkungen verbunden, die metabolische, kardiale, pulmonale oder motorische Auswirkungen haben können. Diese sollten laut S3-Leitlinie sorgfältig beobachtet werden. Dazu gehört es, sie einzuordnen, mitzubehandeln und transparent an Betroffene zu vermitteln.

Ketamin bei Depression mit schweren Suizidgedanken

Hilft Ketamin bei akuter Suizidalität?

An unipolar und bipolar depressiv Erkrankten wurde die antisuizidale Wirkung von Ketamin über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. Bei bipolar Erkrankten konnte ein guter Effekt gemessen werden, bei unipolar Erkrankten jedoch nicht. Eine sauber durchgeführte Studie, kommentiert Prof. Sartorius, die jedoch einige Fragen offen lässt.

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

Teil 4 der MMW-Serie zur Gendermedizin

Medikamente für jederman(n)?

Geschlechterunterschiede in der Pharmakologie betreffen nahezu alle Phasen des Arzneimittel-Stoffwechsels. Das ist bekannt, aber es besteht bislang wenig Interesse, Konsequenzen für die Praxis zu ziehen. Frauen sind in klinischen Studien nach wie vor unterrepräsentiert. Dabei können die Unterschiede sehr gefährlich werden – für beide Geschlechter.

Anfallsmedikamente in der Schwangerschaft

Welche Antiepileptika erhöhen das Risiko für kognitive Entwicklungsstörungen?

In einer skandinavischen Registerstudie wurde an fast 4,5 Millionen Kindern analysiert, ob das Risiko für Autismus und/oder eine Intelligenzminderung erhöht ist, wenn deren Mütter Antiepileptika in der Schwangerschaft einnahmen. Demnach erhöhen zwei Wirkstoffe und bestimmte Kombinationstherapien das Risiko erheblich.

CME-Fortbildungsartikel

26.10.2022 | Zwangsstörung | CME

Zwangsstörung

Zwangs- und Zwangsspektrumstörungen sind häufige Erkrankungen mit komplexer, biopsychosozialer Ätiopathogenese. Unter einer Zwangsstörung werden wiederkehrende Gedanken, Impulse und Verhaltensweisen verstanden, die sich gegen inneren Widerstand …

Übersicht der Symptomcluster und Behandlungsstrategien

17.10.2022 | Posttraumatische Belastungsstörung | CME

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

13.10.2022 | Psychiatrie und Psychosomatik | Zertifizierte Fortbildung

Das AMDP-System - von der Forschung zum Standard

Das AMDP-System zur Dokumentation psychiatrischer Befunde und anamnestischer Daten ist ein Kompromiss zwischen einem umfassenden psychopathologischen Befund und einer Operationalisierung. Es folgt einer klaren Entscheidungslogik und umfasst …

10.10.2022 | Wechselwirkungen | Zertifizierte Fortbildung

Placeboeffekte in der Medizin

Die Placeboforschung hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht. In diesem Beitrag werden exemplarisch Ergebnisse aus drei Bereichen der Placeboforschung vorgestellt: Placeboeffekte in klinischen Wirksamkeitsstudien …

Weiterführende Themen

Verwandt

Kasuistiken

Alte Frau mit Gehstock

09.11.2021 | Akute depressive Episode | Fortbildung

Depression bei Parkinson – darauf sollten Sie achten

Eine 82-jährige Patientin leidet seit etwa drei Monaten unter einer vielfältigen Symptomatik. Darunter: Niedergedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Haltungs- und Bewegungstremor beider Hände und Arme und chronische Obstipation. Neben einer affektiven Störung wird ein Morbus Parkinson diagnostiziert. Wie geht man vor, wenn beide Erkrankungen simultan auftreten?

Übergewichtige Frau in schwarzer Unterwäsche

06.08.2021 | Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen | Fortbildung

Umgang mit Nebenwirkungen bei psychopharmakologischen Therapien

Wie umgehen mit sexuellen Funktionsstörungen, Gewichtszunahmen oder einer Hypersalivation? In diesem Beitrag finden Sie spannende Fallberichte mit Lösungsansätzen aus dem klinischen Praxisalltag.

Frau sitzt verzweifelt auf dem Sofa

08.04.2021 | Psychische Störungen im Wochenbett | Fortbildung

Behandlungsoptionen bei postpartaler Katatonie

Postpartale Katatonie ist selten, muss jedoch rasch erkannt und behandelt werden. Diese Kasuistik stellt den Fall einer Patientin mit einer postpartalen Katatonie vor, in dessen Verlauf komplizierend unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftraten.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Illustration: Bipolare Depression

21.11.2022 | Akute depressive Episode | Journal club

Hilft Ketamin bei akuter Suizidalität?

An unipolar und bipolar depressiv Erkrankten wurde die antisuizidale Wirkung von Ketamin über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. Bei bipolar Erkrankten konnte ein guter Effekt gemessen werden, bei unipolar Erkrankten jedoch nicht. Eine sauber durchgeführte Studie, kommentiert Prof. Sartorius, die jedoch einige Fragen offen lässt.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Alexander Sartorius

22.09.2022 | Schizophrenie | Journal club

Weniger Hospitalisierungen mit Depotantipsychotika

Bei der oralen Antipsychotikagabe zur Behandlung von Schizophrenie kann es zu fehlender Adhärenz und folglich zu einer Hospitalisierung aufgrund psychotischer Rückfälle kommen. Wie ist das bei einer Depotbehandlung? Eine Studie mit über 70.000 Menschen hat verglichen, wie sich die Hospitalisierungsrate zwischen den zwei Behandlungsformen unterscheidet – und zeigt eindeutige Ergebnisse.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll
Modell eines ungeborenen menschlichen Embryos

22.09.2022 | Intelligenzminderung | Journal club

Welche Antiepileptika erhöhen das Risiko für kognitive Entwicklungsstörungen?

In einer skandinavischen Registerstudie wurde an fast 4,5 Millionen Kindern analysiert, ob das Risiko für Autismus und/oder eine Intelligenzminderung erhöht ist, wenn deren Mütter Antiepileptika in der Schwangerschaft einnahmen. Demnach erhöhen zwei Wirkstoffe und bestimmte Kombinationstherapien das Risiko erheblich.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff

Open Access 22.09.2022 | Epilepsie | Übersichten

Therapeutische Optionen für Patienten mit Status epilepticus im höheren Lebensalter

Der Status epilepticus (SE) stellt eine schwerwiegende akute Erkrankung dar, die eine frühzeitige und gezielte Therapie erfordert. Insbesondere der refraktäre SE (RSE) sowie der superrefraktäre SE (SRSE) sind bereits bei jungen Menschen eine …

verfasst von:
Laurent M. Willems, Felix Rosenow, Adam Strzelczyk
Eine ältere Person hält sich am Hals mit schmerzvollem Gesicht

23.08.2022 | Haut und Psyche | Leitthema

Meine Zunge brennt! – Glossodynie/orofaziales Schmerzsyndrom

Wenn Menschen mit dieser Symptomatik in der Sprechstunde erscheinen, beginnt häufig eine komplizierte Differenzialdiagnostik. Dahinter könnte die Glossodynie stecken, ein Syndrom, das vielfältige organische Ursachen haben kann. Doch auch psychische Komorbiditäten spielen eine große Rolle, wie ein Fallbeispiel zeigt.

verfasst von:
Prof. Dr. U. Gieler, T. Gieler, M. Steinhoff
Mann nimmt Tablette ein

22.08.2022 | Schizophrenie | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie

CME: Erkennen und behandeln von Antipsychotika-Nebenwirkungen

Eine antipsychotische Therapie schützt bei Schizophrenie vor Rezidiven, ist aber auch mit vielen Nebenwirkungen verbunden, die metabolische, kardiale, pulmonale oder motorische Auswirkungen haben können. Diese sollten laut S3-Leitlinie sorgfältig beobachtet werden. Dazu gehört es, sie einzuordnen, mitzubehandeln und transparent an Betroffene zu vermitteln.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Alkomiet Hasan, Dr. med. Stefan Leucht

22.08.2022 | Antidepressiva | Journal club

Wirkung trizyklischer Antidepressiva nimmt mit steigender Dosis zu

Nicht immer führt eine Dosiserhöhung von Antidepressiva zu einer stärkeren Wirkung – das gilt insbesondere für SSRI. Im Falle der trizyklischen Antidepressiva scheint sich dieser Zusammenhang aber zu bestätigen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

22.08.2022 | Demenz | Journal club

Behandlung von Agitation bei Demenz

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

Open Access 11.08.2022 | Verbrennung | Übersichten

Neuropathischer Pruritus – evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen

Der neuropathische Pruritus ist ein bisher vernachlässigtes Symptom einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen. Mechanische Engpasssyndrome peripherer Nerven oder Nervenwurzeln, raumfordernde Läsionen des Zentralnervensystems …

verfasst von:
Panoraia Baka, Frank Birklein
Alter Mann liegt am Boden

09.08.2022 | Sturz im Alter | FB_Schwerpunkt-Übersicht

Welche Medikamente begünstigen Stürze?

Zu den sturzbegünstigenden Faktoren im Alter gehören u. a. Arzneimittel. Um im klinischen Alltag eine kritische Prüfung der Medikation im Hinblick auf sturzfördernde Medikamente zu erleichtern, wurden verschiedentlich Listen publiziert. Dieser Beitrag beleuchtet deren Nutzen, aber auch Limitationen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Ulrich Thiem

Sonderformate

Schlaganfallprophylaxe bei VHF

Ein neuartiges Depot-Antipsychotikum mit schnellem Wirkeintritt

Ein früher Therapiebeginn und eine kontinuierliche Langzeitzeittherapie sind der Schlüssel für ein erfolgreiches Management der Schizophrenie. Aber wie gelingt es, eine schnelle Wirkung zu erzielen und gleichzeitig die Basis für die langzeitige Adhärenz zu schaffen? Ein vielversprechender Ansatz mit einem neuen vierwöchtentlichen Depot-Antipsychotikum wird im aktuellen ScrollyTelling vorgestellt.

Rovi GmbH

Buchkapitel zum Thema

2021 | Psychopharmakotherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

Psychopharmaka von A bis Z

Für alle 135 Psychopharmaka werden nach einer einheitlichen Gliederung das wichtigste Handelspräparat (zumeist des Erstanbieters), die zugelassenen Indikationen, Dosierungen mit Plasmakonzentration, Nebenwirkungen (entsprechend der …

2021 | Antipsychotika | OriginalPaper | Buchkapitel

Antipsychotika

Indikationen, Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Risiken, Kontraindikationen und Interaktionen werden für die Antipsychotika im allgemeinen Teil und dann für jedes Arzneimittel spezifisch im Präparateteil beschrieben. Ein Schwerpunkt liegt in der …

2021 | Tranquilizer | OriginalPaper | Buchkapitel

Anxiolytika

Indikationen, Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Risiken, Kontraindikationen und Interaktionen werden für die Anxiolytika im allgemeinen Teil und dann für jedes Arzneimittel spezifisch im Präparateteil beschrieben. Außerdem werden Substanzen …

2021 | Antidepressiva | OriginalPaper | Buchkapitel

Antidepressiva

Indikationen, Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Risiken, Kontraindikationen und Interaktionen werden einmal im allgemeinen Teil und dann für jedes Antidepressivum spezifisch im Präparateteil beschrieben. Jedes Präparat wird bewertet. In einem …

Nicht gefunden, wonach Sie suchten?

Probieren Sie es mit der Suchfunktion:

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie