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Psychopharmakotherapie

alle Nachrichten zum Thema

Mann nimmt Tablette ein

16.02.2024 | Ejakulationsstörungen | Nachrichten

Unter diesen zehn Arzneien treten vermehrt Ejakulationsstörungen auf

Paroxetin, Tamsulosin, Finasterid, Sildenafil – solche Medikamente haben eines gemeinsam: Sie gehen mit einem erhöhten Risiko für Ejakulationsstörungen einher. Darauf deutet eine Pharmakovigilanzanalyse mit Daten aus Europa und den USA.

Arzt-Patienten-Gespräch

16.01.2024 | Schizophrenie | Nachrichten

Muskarin-Agonist lindert Schizophrenie

Eine völlig neuartige Schizophrenietherapie steht in den Startlöchern: In einer Phase-3-Studie ließen sich mit dem Muskarin-Rezeptor-Agonisten Xanomelin-Trospium sowohl Positiv- als auch Negativsymptome deutlich lindern.

Person ordnet getrocknete Pilze

18.12.2023 | DGPPN 2023 | Kongressbericht | Nachrichten

Psychedelika: Die schnelle Wirksamkeit ist nicht alles

Psilocybin ist zwar bei therapierefraktärer und mittelgradiger bis schwerer Depression schnell wirksam, die Anwendung braucht aber eine Vorbereitung. Auch für den Notfall geeignet ist dagegen Esketamin – jetzt auch mit den höheren Weihen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Mann hält sich Ohr und Augen zu

18.12.2023 | DGPPN 2023 | Kongressbericht | Nachrichten

Schwer zu behandelnde Schizophrenie: Wenn die erste Therapie nicht anschlägt

Nicht alle Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie sprechen auf eine erste antipsychotische Medikation ausreichend an. Dennoch gilt weiter das Primat der Monotherapie.

Ältere Frau mit Tablette

07.11.2023 | Antidepressiva | Nachrichten

Citalopram für ältere Depressive die beste Wahl?

SSRI wie Citalopram haben bei älteren Depressiven das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis: Therapieabbrüche, Arzneiwechsel und ernste unerwünschte Wirkungen sind damit seltener als unter anderen Antidepressiva. Darauf deutet eine Analyse von Verschreibungsdaten aus Dänemark.

Leere Blisterpackung

11.10.2023 | Schizophrenie | Nachrichten

Auch langsame Dosisreduktion lohnt sich nicht

Eine Erhaltungstherapie kann Rezidiven bei Psychosen entgegenwirken, doch langfristig die alltägliche Funktionalität beeinträchtigen. Aber hilft es Psychosekranken, ihre Medikamente langsam zu reduzieren oder gar abzusetzen? Eher nicht, wie eine randomisiert-kontrollierte Studie zeigt: Das Sozialverhalten bessert sich nicht, doch die Rückfallrate verdoppelt sich.

Junge Frau bei Psychotherapeutin

13.09.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | Nachrichten

Studie bestätigt Nutzen von Psilocybin gegen Depressionen

Erneut ließen sich in einer Studie Depressionen mit dem Psychedelikum Psilocybin stärker lindern als unter einem aktiven Placebo. Ein dauerhafte Remission wurde jedoch nicht häufiger erzielt.

Arzt gibt Kind eine Tablette

05.07.2023 | ADHS | Nachrichten

Stimulanzientherapie schützt nicht vor späterem Substanzkonsum

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in der Kindheit birgt ein erhöhtes Risiko für den späteren Konsum von schädlichen Substanzen, wie Alkohol, Tabak oder Cannabis. Eine frühe Stimulanzientherapie scheint das nicht verhindern zu können.

Auskultation

28.06.2023 | COPD in der Hausarztpraxis | Nachrichten

Antidepressiva bei COPD: Nebenwirkungen riskant für die Lunge?

Muss man bei Verschreibung von Antidepressiva bei COPD-Kranken mit einem erhöhten Risiko für Pneumonien rechnen? Nach Auswertung einer großen Patientendatenbank mahnt ein britisches Forschungsteam zur Vorsicht.

Tropf

21.06.2023 | Antidepressiva | Nachrichten

Ketamin wirkt bei Depressionen noch besser als EKT

Eine dreiwöchige Ketaminbehandlung scheint schwere Depressionen stärker zu lindern als eine Elektrokrampftherapie: In einer Vergleichsstudie war die Ansprechrate mit dem Anästhetikum signifikant höher und die Rückfallrate geringer – bei weniger ernsten Nebenwirkungen.

Junger Mann hält Medikament in der Hand

10.05.2023 | Akute depressive Episode | Nachrichten

Rascher antidepressiver Effekt mit GABA-Rezeptor-Modulator

Das neuroaktive Steroid Zuranolon lindert Depressionen schon nach drei Tagen deutlich stärker als Placebo. Darauf deuten Resultate einer Phase-3-Studie. Die Effektstärken sind jedoch eher gering bis moderat.

Person hält zwei Tabletten in der Hand

11.04.2023 | Antidepressiva | Nachrichten

Ergänzung von Antidepressivum effektiver als ein Wechsel

Die Augmentation einer bestehenden antidepressiven Therapie mit Aripiprazol verspricht bei älteren Patientinnen und Patienten mehr Erfolg als eine Umstellung zu Bupropion. Insgesamt gesehen fielen die Remissionsraten in einer Studie dennoch niedrig aus.

Medikamente und Spritze

14.02.2023 | Schizophrenie | Nachrichten

Hohe Absetzrate auch unter Depotneuroleptika

Eine europaweite randomisierte Studie hat keine Vorteil von Depotneuroleptika über eine orale Medikation ergeben: Rund zwei Drittel in beiden Gruppen hatten die Therapie nach knapp zwei Jahren abgebrochen. Am Design der Studie gibt es allerdings auch Kritik.

Kind sitzt mit Eltern in Psychotherapie

17.01.2023 | Psychopharmakatherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie | Nachrichten

Kinder erhalten immer häufiger Antipsychotika

Die Prävalenz von Antipsychotikaverordnungen bei Kindern hat sich in Großbritannien innerhalb von 20 Jahren verdoppelt. Daten aus Deutschland weisen auf einen ähnlichen Trend.

Ayahuasca Tee

05.12.2022 | DGPPN 2022 | Kongressbericht | Nachrichten

Ayahuasca zur sanften Psychedelika-Therapie

Forschende aus Zürich wollen den psychedelischen Pflanzensud Ayahuasca medizinisch nutzbar machen. Sie haben die beiden Hauptwirkstoffe isoliert und in einer ersten Studie bei gesunden Probanden erfolgreich geprüft.

Illustration: Gehirn und Medikamente

01.12.2022 | DGPPN 2022 | Kongressbericht | Nachrichten

Depressionstherapie: Auf der Suche nach einem Biomarker

Noch immer gilt das Prinzip Versuch und Irrtum bei der Depressionstherapie. Ein Biomarker, der den Weg zum passenden Therapeutikum weist, könnte die Prognose erheblich verbessern. Kandidaten gibt es viele, doch die Frage ist, wie aussagekräftig sie sind.

Psylocibin Pilze

08.11.2022 | Antidepressiva | Nachrichten

Dämpfer für die Psilocybintherapie

Die bislang größte kontrollierte Studie mit dem Halluzinogen Psilocybin bestätigt dessen Wirksamkeit bei therapieresistenter Depression. Allerdings sind die Effekte einer Einmaldosis geringer als erwartet.

Mann hält Tablette in der Hand

27.09.2022 | Antidepressiva | Nachrichten

Keine Nachteile für Erwachsene mit Kindheitstraumata

Depressive Erwachsene mit Kindheitstraumata profitieren nach Resultaten einer Metaanalyse in ähnlicher Weise von Antidepressiva und Psychotherapien wie Depressive ohne solche Traumata. Dies war zuvor immer wieder bezweifelt worden.

08.09.2022 | Restless-Legs-Syndrom | Nachrichten

Restless-Legs-Syndrom: Optimierung des Eisenstoffwechsels empfohlen

Die genaue Pathophysiologie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) ist noch nicht vollständig bekannt. Es gibt jedoch immer mehr Erkenntnisse darüber, wie Betroffene adäquat versorgt werden können. Diese wurden nun in der aktuellen S2k-Leitlinie „Restless Legs Syndrom“ zusammengefasst.

Ärztin und Senior

29.04.2022 | AAN-Jahrestagung 2022 | Kongressbericht | Nachrichten

Alzheimer oder Lewy-Körperchen-Demenz?

Halluzinationen und Panikattacken? Leichte motorische Defizite? Ein überraschend kleiner Hippocampus? Klagen Patienten über Gedächtnisstörungen, zählt jedes Detail, um die richtige Diagnose zu ermitteln. Im Folgenden werden vier unterschiedliche Fälle und ihre diagnostischen Herausforderungen vorgestellt.

Frau nimmt Tablette ein

27.04.2022 | Antidepressiva | Nachrichten

Keine bessere Lebensqualität unter Antidepressiva?

Eine große US-Analyse legt den Schluss nahe, dass es Depressiven mit und ohne Antidepressiva mittelfristig ähnlich gut geht. Das spricht aber nicht unbedingt gegen, sondern vielleicht sogar für einen Nutzen der Medikamente.

Tabletten in der Hand

13.04.2022 | Schizophrenie | Nachrichten

Antipsychotika-Kombitherapie kaum besser als Monotherapie

Für Schizophrenie-Erkrankte, die trotz Antipsychotika Rezidive entwickeln, könnte der Wechsel von einer Mono- zu einer Kombinationstherapie in Frage kommen – das verstärkt laut einer Studie allerdings unerwünschte Nebenwirkungen. Welche Therapieform eignet sich also eher?

Pilze

12.04.2022 | Antidepressiva | Nachrichten

Wie das Psilocybin in Pilzen bei Depressiven im Gehirn wirkt

Das in Pilzen vorkommende Psilocybin kann einen starken Effekt bei der Behandlung von Depressionskranken erzielen, zeigen klinische Studien – selbst bei einmaliger Einnahme. Nun glauben britische Wissenschaftler, den Wirkmechanismus entschlüsselt zu haben.

Junge mit Mütze und Mundschutz

23.02.2022 | ADHS | Nachrichten

Mehr Psychopharmaka-Verordnungen bei Kindern und Jugendlichen

Wieder mehr Verordnungen von Psychopharmaka an Kinder und Jugendliche stellt die TK in einem aktuellen Report fest. Ärzte verordnen diese Präparate nicht einfach so, kontern die Kinder- und Jugendärzte.

Mann hält sich den Kopf

01.03.2022 | Schizophrenie | Nachrichten

Antipsychotika-Prophylaxe am wirksamstem vor erstem Rezidiv

Die medikamentöse Prophylaxe von neuen Schizophrenie-Episoden klappt Registerdaten zufolge am besten vor dem ersten Rezidiv, und das mit Standarddosierungen. Nach dem zweiten Rezidiv können Antipsychotika weitere Schübe weit weniger gut verhindern.

Frau liegt mit verzerrtem Gesicht auf dem Boden

02.11.2021 | Epilepsie | Nachrichten

Zahl der Todesfälle durch Epilepsie steigt

Im Verlauf von rund zehn Jahren ist die Zahl der Sterbefälle von Patienten mit Epilepsie um knapp 70% gestiegen. Wie eine britische Studie zeigt, sind es vor allem jüngere Patienten, bei denen das Anfallsleiden den Tod mitbedingt.

Schwangere nimmt Tabletten ein

08.11.2021 | Depression antepartal oder postpartal | Nachrichten

Schlecht in Mathe: Sind Antidepressiva in der Schwangerschaft schuld?

Wenn Schwangere Antidepressiva einnehmen, könnte sich das auf bestimmte Schulleistungen ihrer Kinder auswirken – die klinische Relevanz der Studienergebnisse aus Dänemark ist allerdings unklar.

Schuhe vor dem Abgrund

13.10.2021 | Rezidivierende depressive Störungen | Nachrichten

Riskantes Absetzen von Antidepressiva

Sind Hausarztpatienten mit langjährigen Depressionen unter ihren Antidepressiva stabil, ist ein Absetzen der Medikation eher ungünstig: Die Rezidivrate ist dann rund doppelt so hoch wie bei einer fortgeführten Therapie.

Manie und Depression

29.09.2021 | Bipolare affektive Störung | Nachrichten

Neue Arznei lindert Bipolar-Depression

Der Wirkstoff Lumateperon hat sich in einer Phase-3-Studie gegen Depressionen bei einer Bipolarstörung bewährt. Die Resultate deuten auf ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil des Antipsychotikums hin.

Disco

28.09.2021 | Substanzabusus | Nachrichten

Kurz vor dem Tod noch eine „Dirty Sprite“?

Wie war der junge Mann, der bei frostigen Außentemperaturen leblos in der Einfahrt gelegen hatte, verstorben? Am Fundort hatte man eine Limoflasche mit obskurem Inhalt sichergestellt.

Brustkrebs in MRT-Aufnahme

01.09.2021 | Schizophrenie | Nachrichten

Brustkrebsrisiko unter bestimmten Antipsychotika deutlich erhöht

Für Frauen mit Prolaktin-steigernden Antipsychotika ist das Brustkrebsrisiko langfristig um über 50% erhöht. Lobuläre Adenokarzinome treten bei Langzeitgebrauch sogar mehr als doppelt so oft auf wie bei Patientinnen ohne solche Medikamente.

Schwangere nimmt Tabletten ein

21.08.2021 | Schwangerschaft | Nachrichten

Keine Angst vor Antipsychotika in der Schwangerschaft

Nehmen Schwangere Antipsychotika, müssen sie sich keine Sorgen um Entwicklungsstörungen beim Nachwuchs machen. Verzichten psychisch kranke Frauen allerdings auf solche Medikamente, ist das Risiko für Autismus und ADHS deutlich erhöht.

Cannabispflanze

18.08.2021 | COVID-19 | Nachrichten

Corona-Burnout – Cannabidiol statt Antidepressiva?

Das Pandemie-geplagte Klinikpersonal leidet oft an emotionalen Erschöpfungszuständen, Burnouts, PTSDs, Angststörungen und Depressionen. In einer einfachen Blindstudie wurde nun der Einsatz von 300 mg Cannabidiol am Tag zur Linderung der Symptome untersucht. Die Ergebnisse sind vielversprechend.

Frau sitzt auf Sofa mit Neugeborenem im Arm und weint

20.07.2021 | Postpartale Depression | Nachrichten

Neurosteroid lindert postpartale Depression nach nur 3 Tagen

Eine Therapie mit dem GABA-Rezeptor-Modulator Zuranolon lindert Depressionen bei Frauen nach einer Geburt schnell und effektiv: Die Substanz verbesserte die Stimmung schon nach drei Tagen stärker als ein Placebo. Zudem zeichnen sich auch längerfristig Vorteile gegenüber herkömmlichen Präparaten ab.

Frau sitzt traurig am Boden

29.06.2021 | Mammakarzinom | Nachrichten

Risikofaktoren für vorzeitigen Abbruch der endokrinen Therapie

Drei Risikofaktoren für den vorzeitigen Abbruch einer adjuvanten endokrinen Therapie bei Brustkrebs haben sich in einer US-Studie herauskristallisiert. Eine frühzeitige Intervention könnte die Compliance möglicherweise erhalten.

Ausgestreckte Hand Glas Wasser Tablette

09.06.2021 | Schizophrenie | Nachrichten

Dosisreduktion bei Antipsychotika ist riskant

Können Ärzte Antipsychotika in der Erhaltungstherapie reduzieren? Eine aktuelle Metaanalyse deutet auf erhebliche Gefahren hin, wenn die Dosis gesenkt wird: Das Rezidivrisiko nimmt je nach Dosisreduktion um über 70% zu.

Pillenförmige Drogen in buntem Licht

26.05.2021 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Ecstasy-Wirkstoff löscht psychische Traumata

In Kombination mit einer Psychotherapie lindert der Ecstasy-Wirkstoff MDMA Traumata weitaus besser als inaktives Placebo. Die Effektstärke ist mit einem Cohen’s-d-Wert von 0,9 recht hoch.

Mann hält sein schmerzendes Ohr

23.04.2021 | Hörsturz | Nachrichten

Kommt der Hörsturz von den Antidepressiva?

Die Einnahme von Antidepressiva geht laut taiwanesischen Forschern möglicherweise mit einem erhöhten Hörsturzrisiko einher. Dabei stieg das Risiko mit der Zahl der eingenommenen Substanzklassen.

Mann hält Tablette in der Hand

19.04.2021 | DGIM 2021 | Nachrichten

Antidepressiva-Verordnung sollte regelmäßig überprüft werden

Ob eine Behandlung mit Antidepressiva überhaupt für den Patienten noch nötig ist, sollte immer wieder überprüft werden – auch bei älteren Patienten. Darauf wurde beim Internistenkongress hingewiesen.

Genexpressionsanalyse

17.02.2021 | Antipsychotika | Nachrichten

Antipsychotika: Was bringt ein Cytochrom-Screening zur Therapiesteuerung?

Wenn Schizophreniekranke ihre Arzneien nicht gut vertragen oder darauf nicht gut ansprechen, kann das an bestimmten Cytochrom-P450-Varianten liegen. Danach brauchen Ärzte aber nicht routinemäßig zu screenen, eine gründliche klinische Beobachtung reicht aus.

Infusion

21.01.2021 | Posttraumatische Belastungsstörung | Nachrichten

Ketamin lindert chronische posttraumatische Störungen

In einer kleinen kontrollierten Studie erweisen sich wiederholte Ketamin-Infusionen als recht wirksam gegen chronische posttraumatische Belastungsstörungen. Bei zwei von drei Behandelten gehen die Beschwerden deutlich zurück.

Rückenschmerzen

26.01.2021 | Leitsymptom Rückenschmerzen | Nachrichten

Antidepressiva bei Rückenschmerzen verzichtbar?

Patienten mit chronischen Rückenschmerzen scheinen von Antidepressiva wenig zu profitieren, auch wenn Letztere von internationalen Fachgesellschaften empfohlen werden.


Pilze

18.11.2020 | Anhaltende affektive Störungen | Nachrichten

Erfolg in kleiner Psilocybin-Studie bei Depressionen

Eine Psilocybin-unterstützte Psychotherapie scheint Depressionen rasch und lange anhaltend zu lindern. Darauf deutet eine randomisiert-kontrollierte Pilotstudie.

Podcast - Placebo und Nocebo

06.11.2020 | Allgemeine Schmerztherapie | Podcast | Online-Artikel

Placebo und Nocebo – ein vernachlässigtes Wirkprinzip

Obwohl Placebo- und Nocebo-Effekte schon lange bekannt sind, werden sie noch wenig in der Praxis eingesetzt. Dabei können diese Effekte bereits heute in der Routineversorgung nützlich sein – Schmerzen lindern oder die Wirkung von Medikamenten verbessern. Wie genau das möglich ist und was dahinter steckt, erklärt Prof. Dr. Sven Benson, Essen.

Mann hält sich den Kopf

22.10.2020 | Schizophrenie und schizotype oder wahnhafte Störungen | Nachrichten

Amisulprid besser als Olanzapin und Aripiprazol bei Psychosen?

In einer randomisierten Studie konnte die Gruppe mit Amisulprid ihre Psychosesymptome stärker senken als die mit Olanzapin oder Aripiprazol. Allerdings hat die Studie erhebliche Tücken.

Neuer Inhalt

06.10.2020 | Schizophrenie | Nachrichten

Trotz Antipsychotika-Adhärenz: Rezidive bei jedem Vierten

Pro Jahr erleidet rund ein Viertel der Patienten mit Depot-Antipsychotika ein Rezidiv, vor allem solche ohne Remission und mit früh auftretenden Spätdyskinesien. Darauf deutet eine Metaanalyse von 19 Studien.

Mann nimmt Tablette ein

14.09.2020 | Demenz | Nachrichten

Beschleunigter geistiger Abbau unter anticholinerger Medikation

Eine Langzeitstudie mit gesunden älteren Menschen bestätigt nachteilige Wirkungen von anticholinergen Medikamenten auf die Kognition. Besonders anfällig sind demnach Senioren mit Risikofaktoren für eine Alzheimererkrankung.

Jugendlicher bei Psychotherapie

16.07.2020 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Nachrichten

Psychotherapie lohnt sich bei früher Psychose

Eine kognitive Verhaltenstherapie allein oder in Kombination mit Antipsychotika scheint die Symptome von Jugendlichen mit einer ersten psychotischen Episode deutlich zu lindern. Eine rein medikamentöse Behandlung schnitt in einer Pilotstudie dagegen weniger gut ab.

Traurig blickendes Mädchen

30.06.2020 | Affektive Störungen | Nachrichten

Fluoxetin und KVT am besten für depressive Minderjährige

Kognitive Verhaltenstherapie und Fluoxetin bleiben die erste Wahl bei Minderjährigen mit akuten Depressionen. Andere Therapien konnten in einer großen Metaanalyse nicht überzeugen.

Frau nimmt Tablette ein

03.06.2020 | Bipolare affektive Störung | Nachrichten

Entzündung hemmen bei Bipolardepression?

Es gibt Hinweise aus einigen offenen Studien, dass Bipolarpatienten von einer antientzündlichen Therapie profitieren könnten. In einer großen randomisiert-kontrollierten Studie mit den Arzneien Minocyclin und Celecoxib wurde das nun überprüft.

Mann sitzt verzweifelt auf dem Boden

07.05.2020 | Pädophilie | Nachrichten

GnRH-Antagonist dämpft sexuelles Verlangen Pädophiler

Die chemische Kastration mit dem Testosteron-senkenden Wirkstoff Degarelix kann das sexuelle Verlangen Pädophiler offenbar wirksam dämpfen und die Werte eines Risikoscores senken. Das wurde erstmals in einer placebokontrollierten Studie mit hilfesuchenden Männern gezeigt.

Frau nimmt Tablette ein

22.04.2020 | Schizophrenie | Nachrichten

Antipsychotikum wirkt ohne Dopaminblockade

Ein neuer Wirkstoff kann auch ohne direkte antidopaminerge Effekte Psychosen lindern. Dabei deuten sich auch Vorteile bei den Negativsymptomen an. Extrapyramidale Nebenwirkungen lagen in einer Studie auf Placeboniveau.

Pilze

12.03.2020 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Psychedelika im Aufwind

Lange ein Tabuthema, kehren psychedelisch wirkende Substanzen nun wieder in die klinische Forschung zurück. Für Psilocybin und MDMA liegen bereits Resultate aus rund einem Dutzend Studien vor. Sie könnten schon bald zur Zulassung bei Depressionen und PTBS führen.

Frau hält Tablette in der Hand

28.02.2020 | Epilepsie | Nachrichten

Antikonvulsiva nicht besser verträglich als vor 40 Jahren

Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen gibt es bei Epilepsiekranken heute ähnlich häufig wie zu Beginn der 1980er-Jahre. Die einzelnen Therapeutika unterscheiden sich dabei jedoch deutlich.

15.01.2020 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Nachrichten

Praxistest: Trizyklikum gegen brennenden Schmerz im Mund

Zur Behandlung des Burning-Mouth-Syndroms scheinen zumindest trizyklische Antidepressiva unter Praxisbedingungen nur wenig zu taugen. Diese Erfahrung machte ein Forscherteam aus Tokio.

Ereignisse im Gehirn

09.12.2019 | Status epilepticus | Nachrichten

Welches Antikonvulsivum wirkt im Status am besten?

Bis zu ein Drittel der Patienten mit Status epilepticus sprechen bei der Erstbehandlung nicht auf Benzodiazepine an. Amerikanische Forscher haben die Wirkung der drei häufigsten Medikamente für Menschen mit Benzodiazepin-refraktärem Status verglichen.

Schwangere Frau mit Tabletten

09.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Antidepressiva in der Schwangerschaft: Nicht behandeln ist auch keine Lösung

Psychische Erkrankungen aber auch eine Pharmakotherapie während der Schwangerschaft gefährden die Mutter und das Ungeborene. Wird sie dennoch nach einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung eingeleitet, ist das therapeutische Drug-Monitoring wichtig.

Synaptische Übertragung

12.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Absetzen von Antipsychotika: Dopaminsupersensitivität vermeiden!

Werden Antipsychotika zu hoch dosiert, fahren Nervenzellen ihre Dopaminrezeptoren hoch. Das steigert das Psychoserisiko nach dem Absetzen. Achten Ärzte auf die Serumspiegel, können sie solche Probleme vermeiden.

Patientin hält Pillen in der Hand

08.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

SSRIs: Wundermittel oder Risikofaktor?

Der Einsatz von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) ist enorm angestiegen. Mit dem immer breiteren Einsatz haben sich Hinweise auf neue Einsatzgebiete, aber auch auf besondere Risiken ergeben. Ein Problem ist häufig die unzureichende Datenlage, wie zwei Beispiele zeigen.

Viele Löffel gefüllt mit Tabletten

11.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Antidepressiva-Ranking in der Kritik

Erneut haben Andrea Cipriani und Kollegen 2018 eine Metaanalyse zur Therapie der Depression  mit Antidepressiva vorgelegt. Die berichteten Rangfolgen der Wirkstoffe hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit haben aber viel Kritik eingeheimst. 

Frau nimmt Tablette ein

06.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Antidepressiva: Absetzphänomene vorausschauend managen

Gelegentlich werden Entzugssymptome nach dem Absetzen von Antidepressiva beobachtet. Möglicherweise kommt es auch zu Rebound-Effekten. Daher sollten am Ende einer Therapie einige Regeln beachtet werden.

Blutprobe

10.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Leberwerterhöhung: Welche Antipsychotika besonders im Blick behalten?

Medikamentenbedingte Lebererkrankungen sind Folge vieler Arzneimittel. Bei Antipsychotika spielen dabei patientenbezogene Risikofaktoren aber auch Unterschiede der Medikamente eine Rolle.

Gespräch zwischen Ärztin und Patientin

05.12.2019 | DGPPN 2019 | Kongressbericht | Nachrichten

Depression: Psychotherapie oder Pharmakotherapie?

Der diesjährige Kongress der DGPPN hatte sich auf die Fahnen geschrieben, die Psychotherapie verstärkt zu berücksichtigen. Sie steht bei der Therapie der Depressionen und Angststörungen gleichberechtigt neben der Pharmakotherapie – und hat einige deutliche Vorteile. 

Seniorin im Rollstuhl

22.11.2019 | Multiple Sklerose | Nachrichten

Beschleunigte MS-Progression unter Depressiven

Bei MS-Kranken mit einer Depression schreitet die Behinderungsprogression schneller voran als bei psychisch Gesunden. Woran könnte das liegen und kann eine wirksame antidepressive Behandlung die MS-Progression verzögern?

Mann verletzt sich mit Rasierklinge

14.11.2019 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Suizidrisiko kurz nach einer Selbstverletzung extrem hoch

Selbstverletzungen sind ein guter Indikator für ein akutes Suizidrisiko: Im ersten Monat nach einer solchen Tat ist die Suizidgefahr rund 180-fach erhöht, im ersten Jahr 56-fach. Vor allem auf ältere Männer sollten Ärzte achten.

Atemmaske

30.10.2019 | DGN-Kongress 2019 | Nachrichten

Narkose beim Status epilepticus - wann und wie?

Oberstes Gebot beim generalisierten tonisch-klonischen Status epilepticus ist es, diesen möglichst rasch und sicher abzubrechen. Mit welchen Mitteln man das bewerkstelligt, scheint von sekundärer Bedeutung.

Cannabisprodukte

29.10.2019 | Cannabinoide | Nachrichten

Cannabis bei psychischen Störungen – mehr Schaden als Nutzen

Cannabis und Cannabisprodukte lindern kaum Ängste, Depressionen, ADHS, Tics oder andere psychische Symptome, verursachen aber gehäuft Nebenwirkungen.

Frau sitzt traurig am Boden

21.10.2019 | Antidepressiva | Nachrichten

Neurosteroid lindert Depressionen innerhalb zwei Wochen

Ein neuer Ansatz zur Depressionstherapie gibt Anlass zur Hoffnung: Mit einem GABA-Rezeptor-Modulator gingen in einer Phase-2-Studie die Depressionen bereits innerhalb von zwei Wochen deutlich zurück.

Silhouette eine Mädchens

10.10.2019 | Antidepressiva | Nachrichten

Antidepressiva sicherer als gedacht

Wer Antidepressiva benötigt, trägt ein höheres Suizidrisiko, auch erkranken die Nachkommen gehäuft an Autismus. Das liegt aber eher an der Depression als an der Medikation, so das Resultat einer großen Analyse.

weiße Tabletten und Blister

26.09.2019 | Akute depressive Episode | Nachrichten

Mit Schlafmitteln das Suizidrisiko senken?

Die meisten Ärzte dürften davor zurückschrecken, depressiven Patienten mit Suizidgedanken ein Schlafmittel zu verordnen. Doch bei schwerer Insomnie und unter geeigneten Sicherheitsvorkehrungen kann diese Maßnahme von Nutzen sein.

Manie und Depression

01.07.2019 | Anhaltende affektive Störungen | Nachrichten

Ketamin lindert Depressionen auch längerfristig

Therapieresistente Depressive profitieren nach einer erfolgreichen Esketamin-Behandlung von einer Erhaltungstherapie: Die Rückfallrate ist dann weniger als halb so hoch wie bei einem Absetzen des Wirkstoffs.

Junge bei Schularbeiten

04.07.2019 | ADHS | Nachrichten

Psychoserisiko unter Methylphenidat offenbar nicht erhöht

In einer Kohortenstudie auf der Grundlage schwedischer Registerdaten fand sich kein Hinweis auf ein erhöhtes Psychoserisiko unter Methylphenidat. Die Botschaft klingt beruhigend; dennoch ist weiterhin Vorsicht bei der Verschreibung angezeigt.

Frau schwitzt in der Sonne

26.06.2019 | Internistische Arzneimitteltherapie | Nachrichten

Auf diese Arzneien sollten Ärzte bei Hitze achten

Auf bis zu 40 Grad soll das Thermometer diese Woche klettern. Ein Risiko für viele Patienten – vor allem unter bestimmten Medikamenten.

ADHS auf Tafel geschrieben

05.06.2019 | ADHS | Nachrichten

ADHS-Mittel absetzen – einen Versuch wert

Die meisten jungen Patienten mit ADHS profitieren auch nach zwei Jahren Therapie von Methylphenidat. Viele ältere Jugendliche scheinen die Medikamente jedoch nicht mehr zu benötigen. 

Frau nimmt Tablette ein

13.02.2019 | Schizophrenie | Nachrichten

Schizophrenie: Keine Symptomverstärkung nach Switch auf Aripiprazol

Beim Wechsel von einem anderen Antipsychotikum auf Aripiprazol besteht offenbar kein erhöhtes Risiko für Exazerbationen und suizidales Verhalten. Fallberichte hatten zunächst solche Befürchtungen geweckt.

Senior tags im Bett

09.02.2019 | Geriatrie und Gerontologie | Nachrichten

Wirrwarr in der Versorgung der Depression im Alter

Ältere Menschen leiden häufig unter Depressionen. Doch die Versorgung dieser Patienten lässt hierzulande zu wünschen übrig, wie eine Studie der Uni Heidelberg nahelegt.

dünne Frau

30.01.2019 | Anorexia nervosa | Nachrichten

Olanzapin sorgt für etwas mehr Gewicht bei Anorexie

Eigentlich wollten Forscher mit einer Olanzapin-Therapie bei Anorexie-Patienten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die psychischen Symptome lindern und das Gewicht steigern. Funktioniert hat nur die Gewichtszunahme.

16.01.2019 | Antipsychotika | Nachrichten

Sterberate bei jungen Patienten mit Antipsychotika erhöht

Bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen ist das Risiko für einen plötzlichen Tod mehr als dreifach gesteigert, wenn sie hoch dosierte Antipsychotika bekommen – verglichen mit anderen Psychopharmaka.

Viele Finger zeigen auf übergewichtige Frau

18.12.2018 | DGPPN 2018 | Nachrichten

Gewichtszunahme ist ein Warnsignal bei psychisch Kranken

Gewichtssteigernde Medikamente sind für psychisch Kranke meist sehr ungünstig – denn sie tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für ein metabolisches Syndrom. Es lohnt sich daher, gerade bei dickeren Patienten über Alternativen nachzudenken

Nasenspray

12.12.2018 | DGPPN 2018 | Nachrichten

Ketamin – neue Hoffnung für schwer Depressive?

Das Anästhetikum Ketamin kann sehr schnell Depressionen lindern und Suizidgedanken hinwegfegen. Allerdings ist bei manchen Patienten Vorsicht geboten.

Bunte Pillen auf gemaltem Gehirn

11.12.2018 | DGPPN 2018 | Nachrichten

Weniger Verwirrung durch neue Arzneinomenklatur

Indikationsbezogene Bezeichnungen wie „Antidepressivum“ verwirren oft die Patienten. Besser wäre eine Nomenklatur basierend auf Wirkmechanismen wie SSRI. Ein neues Handbuch hilft dabei.

Bunte Pillen auf gemaltem Gehirn

08.11.2018 | DGN-Kongress 2018 | Nachrichten

Verhaltensstörungen bei Demenz: Nicht gleich Psychopharmaka!

Im Rahmen einer demenziellen Erkrankung können Hyperaktivität, Psychose, Affekt und Apathie auftreten, die den Betroffenen selbst wie die Betreuenden sehr belasten können. Vor einer medikamentösen Therapie sollten aber immer die Ursachen geklärt und nicht-pharmakologische Therapieoptionen versucht werden.

Senior

29.10.2018 | Parkinson-Demenz | Nachrichten

Demenzkranke mit Parkinson oft falsch behandelt

Fast jeder zweite Parkinsonkranke in den USA mit einer Antidementivatherapie hat auch schon gleichzeitig stark anticholinerg wirkende Medikamente bekommen. Häufig waren dies Antidepressiva.

Älterer Mann bei Medikamenten-Einnahme aus Pillendose

25.09.2018 | DGRM-Jahrestagung 2018 | Nachrichten

Chemische Zwangsjacke für Heimbewohner?

Heimpatienten erhalten viel zu viele Medikamente. Eine rechtsmedizinische Studie zeigt Besorgniserregendes: Selbst bei hochbetagten dominieren Psychopharmaka und Opioide die Hitliste.

Senior am Fenster

26.09.2018 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Riskanter Umgang mit Psychopharmaka in Altenheimen?

Wie häufig werden Bewohner deutscher Altenheime mithilfe von Medikamenten „ruhiggestellt“ – und wie gefährlich ist das für die Betroffenen? Diesen Fragen widmet sich aktuell eine Studie aus dem Institut für Rechtsmedizin der LMU München. Erste Ergebnisse wurden auf dem Rechtsmedizinkongress in Halle (Saale) vorgestellt.

Tablette im Mund einer jungen Frau

23.04.2018 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

SSRI hinterlassen offenbar Spuren im Gehirn von Babys

Werden Depressive in der Schwangerschaft mit SSRI behandelt, haben die Kinder nach der Geburt eine deutlich größere Amygdala und rechte Insula als Kinder unbehandelter Depressiver. Unklar ist, ob solche Kinder später Probleme mit der Emotionsregulation bekommen.

weiße Tabletten

17.04.2018 | Epilepsie | Nachrichten

Hohe Überdosisgefahr bei Epilepsiekranken

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünfmal so hoch wie in der übrigen Bevölkerung. An den meisten Vergiftungen sind jedoch nicht Antikonvulsiva, sondern Opioide und Psychopharmaka beteiligt.

Seniorin nimmt Medikamente

16.04.2018 | DGIM 2018 | Kongressbericht | Nachrichten

Bei Psychopharmaka lohnt sich ein Absetzversuch

Die Polypharmazie bei älteren multimorbiden Patienten ist ein großes Problem. Häufig erhalten solche Patienten auch Psychopharmaka. Doch müssen diese unbedingt dauerhaft verordnet werden?

Seniorin schläft

05.04.2018 | Insomnie | Nachrichten

Welche Hypnotika eignen sich für ältere Patienten?

Hypnotika gehören zu den am meisten verordneten Medikamenten für ältere Menschen. Geeignet sind nur wenige.

Mann mit Kopfschmerzen

05.03.2018 | Migräne | Nachrichten

Triptan plus SSRI: Weniger riskant als befürchtet

Eigentlich sollten Ärzte eine Kotherapie von Triptanen mit SSRI oder SNRI vermeiden. Viele tun es trotzdem, offenbar zu Recht: Ein Serotoninsyndrom wird nach Registerdaten bei weniger als zehn von 100.000 Patienten im Jahr festgestellt.

28.02.2018 | Affektive Störungen | Nachrichten

Diese drei Antidepressiva punkten beim Nutzen-Risiko-Profil

Agomelatin, Escitalopram und Vortioxetin haben nach Daten der bislang größten Netzwerk-Metaanalyse unter 21 gebräuchlichen Antidepressiva das beste Nutzen-Risiko-Profil.

weiße Tabletten

13.12.2017 | Morbus Alzheimer | Nachrichten

Verzögern SSRI die Demenz?

Eine SSRI-Therapie schützt möglicherweise vor einer Demenz: Der Übergang von ersten kognitiven Beeinträchtigung in einen manifesten Morbus Alzheimer ist bei Personen, die längere Zeit SSRI eingenommen haben, um mehr als zwei Jahre verzögert.

Senior am Fenster

19.10.2017 | Affektive Störungen | Nachrichten

Depressionstherapie bei Älteren: Darauf kommt es an

Gebrechlich, müde, reizbar, Klagen über Schmerzen – hinter solchen Symptomen älterer Menschen steckt häufig eine Depression. Diese lässt sich mit Arzneien und Psychotherapie ebenso gut lindern wie bei jungen Patienten, allerdings benötigen Ärzte mehr Geduld.

Medien

22.10.2017 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Die Antidepressiva-Kritik in den Massen-Medien

Antidepressiva stehen immer wieder in der Kritik. Besonders in den Massenmedien wird diese Kritik dankbar aufgenommen. Dabei haben Artikel von Autoren aus dem akademischen Umfeld den größten Effekt.

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22.10.2017 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Den psychiatrischen Notfall richtig versorgen

Die Anzahl und Art der Medikament in der psychopharmakologischen Notfallversorgung hat sich nicht wesentlich verändert. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren aber neue Warnhinweise zur intravenösen Applikation von Haldol und ein inhalativ anzuwendendes Akutmedikament.

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19.10.2017 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Wenn ein SSRI nicht wirkt, liegtʼs vielleicht an der Epigenetik

Die Epigenetik könnte auch in der Psychiatrie wichtiger werden: Sie ermöglicht Prognosen, wer auf welches Medikament ansprechen wird, und zeigt, ob eine Psychotherapie erfolgreich verläuft.

Selbstverletzung mit der Rasierklinge nahe des Handgelenks

16.10.2017 | Epilepsie | Nachrichten

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. Mit Antiepileptika verschwinden die Symptome oft vollständig.

Ärztin und Senior

11.10.2017 | Demenz | Nachrichten

Wie Sie beim älteren Patienten Demenz und Depression unterscheiden

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann oft keine Demenz, sondern eine Depression vor. Im Gegensatz zu Depressiven tendieren Demenzkranke eher dazu, ihre Defizite zu bagatellisieren.

Tabletten und Glas neben einer Hand

24.08.2017 | Schizophrenie | Nachrichten

Protektiver Effekt durch Clozapin?

Unter Clozapin sinkt bei Patienten mit therapieresistenter Schizophrenie die Mortalitätsrate gegenüber therapiefreien Zeiten signifikant. Selbstverletzungen kamen in einer dänischen Studie seltener vor als unter anderen antipsychotischen Therapien.

02.08.2017 | Schizophrenie | Nachrichten

Neuer Wirkstoff lindert Negativsymptome bei Schizophrenie

Ein neuer Serotonin- und Sigma-2-Rezeptorblocker kann Gemütsverflachung, Antriebsminderung und sozialen Rückzug bei Psychosen deutlich reduzieren. Nach drei Monaten waren solche Beschwerden in einer Phase-2b-Studie signifikant zurückgegangen.