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Psychopharmakotherapie

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

06.02.2024 | Clozapin | Leitthema

Management von Therapieresistenzen – therapieresistente Schizophrenie

Trotz enorm hoher Prävalenz und substanzieller Beeinträchtigungen der Betroffenen ist die therapieresistente Schizophrenie (TRS) in der klinischen Forschung im Bereich psychiatrischer Störungsbilder zu wenig erforscht und die Pathophysiologie …

verfasst von:
Prof. Dr. Elias Wagner, Prof. Dr. Stefan Borgwardt, Prof. Dr. Alkomiet Hasan

08.01.2024 | Antipsychotika | Übersichten

Sicheres Absetzen von Psychopharmaka bei älteren Menschen?

Neue Evidenz und praktisches Vorgehen

In der Datenbank PubMed wurden 3 Suchläufe jeweils mit dem Filter „Clinical Trial“ mit folgenden Stichwörtern durchgeführt: 1. „deprescrib*“ AND „antipsychotic“, 2. „deprescrib*“ AND „antidepressant“, 3. „deprescrib*“ AND „sedative“. Die …

verfasst von:
PD Dr. Daniel Kopf
Personen sitzen im Kreis und hören sich zu

15.12.2023 | Sucht | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

CME: Anticraving-Substanzen in der Therapie der Alkoholabhängigkeit

Suchterkrankungen können zu schweren, oft dauerhaften Beeinträchtigungen der psychischen und körperlichen Gesundheit führen. Pharmakotherapeutische Strategien können zur Abstinenzaufrechterhaltung und Prognoseverbesserung eine wichtige Ergänzung darstellen.

verfasst von:
Dr. med. Johannes Kramer, PD Dr. med. Gabriele Koller, Prof. Dr. med. Oliver Pogarell

Open Access 14.12.2023 | Demenz | Übersichten

Demenz mit Lewy-Körpern: alte und neue Erkenntnisse – Teil 2: Behandlung

Derzeit liegen keine kontrollierten klinischen Studien vor, die eine Behandlung der motorischen Symptome bei der DLK systematisch untersucht haben. Ersatzweise gelten die Regeln wie bei der Behandlung multimorbider Patienten mit …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Richard Dodel, Daniela Berg, Thomas Duning, Elke Kalbe, Philipp T. Meyer, Alfredo Ramirez, Alexander Storch, Dag Aarsland, Frank Jessen

14.12.2023 | ADHS | CME Fortbildung

Diagnostik und Therapie der ADHS im Erwachsenenalter

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Therapeutisch kommen Psychoedukation, Psychotherapie, Pharmakotherapie und weitere Strategien zur …

verfasst von:
Dr. med. Markus Kölle, Dr. med. Sarah Mackert, Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen

06.12.2023 | Psychopharmakotherapie | Zertifizierte Fortbildung

Laborkontrollen bei Therapien mit Psychopharmaka

Die medikamentöse Therapie mit Psychopharmaka sollte zu Beginn und im Verlauf von Laborwertkontrollen begleitet werden, um Schäden für Organe zu vermeiden. Über den Umfang und die Zeitpunkte gibt es unter den beteiligten Fachärztinnen und -ärzten jedoch unterschiedliche Vorstellungen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Markus Weih, Dr. med. Tobias Samusch

05.12.2023 | Demenz | Schwerpunkt: Polypharmazie

Polypharmazie bei Demenzerkrankten

Aufgrund einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft und einer steigenden Lebenserwartung wird es in den nächsten Jahren zu einer Zunahme an Demenzerkrankungen kommen. Gleichzeitig wird in einer alternden Gesellschaft die Multimorbidität und …

verfasst von:
PD Dr. med. Marlena Schnieder, Birte Viehmeister

23.11.2023 | Cariprazin | Journal club

Kein Effekt der Augmentation mit Cariprazin

verfasst von:
Prof. Dr. med. Markus Weih

23.11.2023 | Antidepressiva | Journal club

Das Switch-Risiko gegen den Nutzen der Rückfallprophylaxe abwägen

verfasst von:
PD Dr. med. Heinz Grunze
Ältere Frau mit Beipackzettel und Pillen

20.11.2023 | Antidepressiva | Fortbildung

Antidepressiva in der Schmerztherapie – die wichtigsten Nebenwirkungen und Interaktionen

Die pharmakologischen Kehrseiten dieser Arzneimittelstrategie

Antidepressiva haben in vielen Fällen ihren schmerzmedizinischen Nutzen. Die pharmakologische Kehrseite ist ein je nach Substanz mehr oder weniger breites Spektrum an unerwünschten Arzneimittelwirkungen und möglichen Interaktionen. Worauf Sie bei der Auswahl der Wirkstoffe achten sollten – von SSRI bis Mirtazapin.

verfasst von:
Prof. Dr. rer. nat. Sebastian Baum, Stationsapotheker der Stabstelle der Geschäftsführung
Psychiatrische Anmeldung

15.11.2023 | Affektive Störungen | Zertifizierte Fortbildung

Wirksam behandeln: Antidepressivakombinationen in der Akuttherapie

In der Akuttherapie der schweren unipolaren Depression wird in Leitlinien zunächst eine Monotherapie mit einem Antidepressivum empfohlen. Wann ist die Kombination verschiedener Pharmaka wirkungsvoller und welche Antidepressiva sollten überhaupt kombiniert werden?

verfasst von:
Dr. med. Jonathan Henssler, Prof. Dr. med. Christopher Baethge
Eine Ärztin und ein Arzt grübeln über Laptop

20.10.2023 | Schizophrenie | Journal club

Wie verändert sich die Rezidivrate unter einem Depot Antipsychotikum?

Gibt man Schizophrenie-Erkrankten nur zweimal jährlich ein Depotantipsychotikum, das sechs Monate wirkt, so hat dies deutliche Auswirkungen auf die Anzahl stationärer Aufnahmen, Psychosen oder akute Suizidalität. Einige Fragen bleiben aber offen, kommentiert Prof. Dr. med. Hasan.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Alkomiet Hasan

20.10.2023 | Psychotherapie | Journal club

Psychotherapie ist in allen Formaten wirksam

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

20.10.2023 | Antiepileptika | Journal club

Kein Einfluss auf die Kognition der Kinder im dritten Lebensjahr

verfasst von:
Prof. Dr. med. Christian E. Elger

20.10.2023 | Akupunktur | Journal club

Akupunktur wirkt bei Spannungskopfschmerzen

20.10.2023 | Hirntumoren | Leitthema

Rationale Behandlung depressiver Syndrome bei Hirntumorpatienten

Depressive Symptome sind häufig bei Patienten mit Gehirntumoren und besonders belastend für Patienten und Angehörige. Sie werden durchweg mit einem schlechteren Allgemeinzustand, kognitiven Beeinträchtigungen und einer geringeren Lebensqualität in …

11.10.2023 | Epilepsie | Zertifizierte Fortbildung

Epilepsie nach Schlaganfällen

Pro Jahr erleiden mehr als 280.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall - Tendenz steigend. Durch eine verbesserte medizinische Versorgung steigt gleichzeitig der Anteil derer, die einen Schlaganfall überleben und auch die Zahl der …

verfasst von:
Josephine Steidl, Ärztin, Dr. med. Tamara M. Welte, Prof. Dr. med. Hajo Hamer

02.10.2023 | Antidepressiva | Fortbildung

COVID-19 und Long-COVID mit Antidepressiva verhindern?

Potenzial, die Infektion zu bremsen und die Resilienz zu stärken

Präklinisch zeigen Fluvoxamin und andere Antidepressiva eine antivirale und antiinflammatorische Wirksamkeit auch gegen die SARS-COV-2-Infektion. Diese Erkenntnisse inspirierten zahlreiche klinische Studien, die eine potenzielle Wirksamkeit von Antidepressiva gegen COVID-19 und Long-COVID untersuchen.

Ärztin betreut Senioren in einer Therapie Sitzung

Open Access 25.09.2023 | ADHS | Übersichten

Diagnostik & Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung im höheren Lebensalter

Studien belegen eine vergleichsweise hohe Prävalenz der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bis ins höhere Lebensalter. Die vorliegende Übersicht will den Wissensstand zur Epidemiologie und Diagnostik sowie zu den Behandlungsoptionen der ADHS im höheren Lebensalter zusammenfassen.

verfasst von:
Dr. med. Peter Praus, Alexander Moldavski, Barbara Alm, Oliver Hennig, Michael Rösler, Wolfgang Retz
Ärztin dokumentiert

21.09.2023 | Schizophrenie | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

CME: Leitlinienbasierte Empfehlungen zur Off-Label-Therapie der Schizophrenie

Für die Behandlung einer Schizophrenie sind bereits viele Arzneimittel zugelassen. Der Einsatz von Off-Label-Medikamenten kann auch hilfreich sein, löst aber viele Unsicherheiten bezüglich Haftung, Sicherheit und Kostenübernahme auf. Worauf Behandelnde achten sollten, wird im Folgenden anhand der aktuellen S3-Leitlinie erläutert.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Alkomiet Hasan
Ärztin und Patient im Gespräch

06.09.2023 | Psychopharmakotherapie | CME

CME: Gewichtszunahme unter Psychopharmaka – wann und wie handeln?

Hintergründe und Management

Psychopharmakaassoziierte Gewichtszunahme (PAGZ) ist eine häufige und für die Prognose relevante Nebenwirkung. Dabei hängt das Risiko sowohl vom Medikament ab als auch vom Alter, Geschlecht und metabolischem Status der Behandelten. Im Folgenden ein Überblick, wie sich diese Nebenwirkung managen lässt.

Open Access 29.08.2023 | Antidepressiva | Originalien

Expositionstherapie bei Panikstörung und Agoraphobie im Kontext bestehender antidepressiver Medikation

Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung und die isolierte Panikstörung sind häufig [ 12 ] und beeinträchtigen Lebensqualität und berufliche Teilhabe stark [ 18 , 19 ]. Betroffene zeigen eine hohe Inanspruchnahme medizinischer Leistungen [ 13 ]. Der …

Person ordnet getrocknete Pilze

21.08.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | Journal club

Wie lange hält die antidepressive Wirkung von Psilocybin?

Im November letzten Jahres wurde eine internationale Studie zur Wirkung von Psilocybin bei therapieresistenter Depression publiziert. Nun wurden Daten zu den sekundären Endpunkten wie Funktionalität der Erkrankten vorgestellt. Drei Wochen nach Psilocybin Gabe zeigen sich sehr gute Effekte, aber wirkt es auch nachhaltig?

11.08.2023 | Akute Belastungsreaktion | CME Fortbildung

Akute Traumareaktionen

Erkennen, Bewerten und Behandeln

Die Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist individuell und die diagnostischen Kriterien für die akuten Folgen sind nicht einheitlich. Die akute Belastungsreaktion (ABR) nach ICD-10 (bzw. ICD-11) kann innerhalb von Minuten auftreten und …

Hand mit Wasserflasche

11.08.2023 | Pädiatrische Diagnostik | Fortbildung

Drei Geschwister mit akuter Nackensteifigkeit

Drei Geschwister mit akuter Nackensteifigkeit - hier ist detektivischer Spürsinn gefragt

Zwei Geschwister mit Verdacht auf Meningokokken-Meningitis wurden in die Notaufnahme gebracht. Sie zeigten Nackensteifigkeit seit dem Morgen. Wenig später kam auch noch das dritte Kind der Familie mit ähnlichen Symptomen hinzu. Was hatte der Besuch bei der Großmutter am Vortag damit zu tun?

Blutabnahme

10.08.2023 | Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen | Zertifizierte Fortbildung

CME: Therapeutisches Drug Monitoring in der Psychiatrie

Psychiatrisch Erkrankte weichen in der Praxis von Testpersonen in Studien und pharmakologischen "Normalpatientinnen und -patienten" in der Regel erheblich ab. In der Psychopharmakologie sollten behandelnde Ärztinnen und Ärzte daher routinemäßig auf den therapeutischen und den dosisbezogenen Referenzbereich achten.

17.07.2023 | Psychopharmakotherapie | Leitthema

Psychopharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit – Teil I: Schwerpunkt Schwangerschaft

Möglichkeiten der Unterstützung durch therapeutisches Drug-Monitoring

Die medikamentöse Therapie psychischer Störungen in der Schwangerschaft und Stillzeit erfordert besondere Kenntnisse über mögliche Auswirkungen der Psychopharmakotherapie auf den intrauterin exponierten Embryo/Fetus. Daher widmet sich dieser erste …

14.07.2023 | Psychopharmakotherapie | Leitthema

Psychopharmakotherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit – Teil II: Schwerpunkt Stillzeit

Möglichkeiten der Unterstützung durch therapeutisches Drug-Monitoring

Die medikamentöse Therapie psychischer Störungen in der Stillzeit erfordert besondere Kenntnisse über mögliche Auswirkungen auf den gestillten Säugling. Dieser zweigeteilte Beitrag widmet sich in einem ersten Teil dem Einsatz von Psychopharmaka …

22.06.2023 | Schizophrenie | Journal club

Kein Kriterium zur Wahl des Antipsychotikums

Mann sitzt am Laptop und spielt mit Fidget spinner

22.06.2023 | ADHS | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

CME: Diagnostik und Therapie der ADHS im Erwachsenenalter

Die komplexe Entwicklungsstörung beginnt in frühen Lebensjahren und bleibt in etwa der Hälfte der Fälle bis ins Erwachsenenalter bestehen. Wie am Ende therapiert wird, hängt vor allem von den Betroffenen ab. Der aktuelle Stand zur leitliniengerechten Diagnostik und Behandlung im Erwachsenenalter.

Ärztin misst Körperfettanteil bei Mann

22.06.2023 | Schizophrenie | Journal club

Samidorphan bremst Olanzapin-induzierte Gewichtszunahme

Die Behandlung einer Schizophrenie oder bipolaren Erkrankung mit Olanzapin führt vor allem zu Therapiebeginn zu starker Gewichtszunahme und kann die Lebensqualität Betroffener beeinträchtigen. Eine Kombination mit Samidorphan konnte dem entgegenwirken. Aber reicht das für eine Markteinführung?

Junger Mann hält Zigarette in der Hand und bedeckt seine Augen

21.06.2023 | Angststörungen | CME

CME: Angst- und Abhängigkeitserkrankungen und Drogenkonsum

Angst- und Abhängigkeitserkrankungen beeinträchtigen sich gegenseitig im klinischen Verlauf und stellen als Doppeldiagnose eine therapeutische Herausforderung dar. Nichtpharmakologische und pharmakologische Ansätze mit SSRI, Gabapentinoiden und Benzodiazepinen stehen zur Verfügung. Die Wahl der Therapie muss sorgfältig abgewogen werden.

Open Access 06.06.2023 | Psychotherapie | Originalien

Indikatoren der Behandlungskoordinierung in Psychotherapieberichten

Angaben zu Medikation sowie Vor- und Mitbehandlungen im Bericht an an die Gutachterin oder den Gutachter im Rahmen von Kostenübernahmeanträgen für Psychotherapien sind wichtig, da diese zum Beispiel auf die Schwere und die Prognose der psychischen …

01.06.2023 | Antidepressiva | Kritisch gelesen

Antidepressiva bei Schmerzen nutzlos?

Eine große Metaanalyse zur Therapie von Schmerzerkrankungen unterschiedlicher Ätiologie sorgt für Furore. Vermeintlich muss man sich vom Einsatz von Antidepressiva verabschieden. Doch es lohnt sich, etwas genauer hinzuschauen.

Eine Frau hält eine Plastiktüte mit Medikamenten

01.06.2023 | Antidepressiva | Zertifizierte Fortbildung

CME: Wie ein schonendes Absetzen von Antidepressiva gelingt

Warum im Niedrigdosisbereich kleinschrittig auszuschleichen ist

Nicht wenige Patientinnen und Patienten setzen ihr Antidepressivum ohne ärztlichen Rat ab. Wer die Medikation abrupt beendet, riskiert jedoch Absetzsymptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Parästhesien und auch die Rückkehr depressiver Symptome. Ein ärztlich begleitetes Absetzen der Medikamente ist daher sinnvoll. Wie das gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bunte Tabletten

Open Access 01.06.2023 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Notfälle im Kindes- und Jugendalter

Lebensbedrohliche Intoxikation mit Antidepressiva aus dem Hausmüll

Was abgelaufene Tabletten im Hausmüll anrichten können, demonstriert folgender Fallbericht: Ein knapp 16-jähriges Mädchen hatte sich der Tabletten bemächtigt und nach einem Streit mit ihrer Mutter eine große Menge zu ihrer eigenen Beruhigung eingenommen. Sie wurde vom Rettungsdienst komatös in die Kinderklinik gebracht. Die Diagnose: Eine Intoxikation mit Amitriptylin.

verfasst von:
K. Elsayed, L. M. Castillo, D. Steindl, M. Endmann
Frau trinkt an Wasserspender

01.06.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | Medizin aktuell

Sollte Trinkwasser zur Suizidprävention Lithium enthalten?

Eine Pro-Kontra-Debatte

Viel trinken schützt die Nieren – und mit Mikrodosen Lithium vielleicht auch die Psyche. So die Vermutung einiger Studien, nach denen in lithiumreichen Regionen weniger Suizidfälle auftreten. Könnte also Lithium im Trinkwasser bei Suizid einen ähnlich protektiven Effekt wie jodiertes Salz bei Schilddrüsenerkrankungen haben?

Open Access 25.05.2023 | Affektive Störungen | Leitthema

S3-Leitlinie Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter: Wo geht es hin?

Im Juli 2013 wurde die erste deutschsprachige Leitlinie zur Behandlung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Aktuell befindet sich die Leitlinie in einem Revisionsprozess, in welchem die Empfehlungen erneut betrachtet …

22.05.2023 | Neuropathischer Schmerz | Journal club

Antidepressiva bei chronischen Schmerzen?

Junge Frau hält sich die Ohren zu

22.05.2023 | Schizophrenie | Journal club

Therapieresistenz bei Schizophrenie könnte an Kindheitstrauma liegen

In der Schizophrenie-Therapie kann es laut einer Studie einen großen Unterschied machen, ob Betroffene ein Kindheitstrauma haben oder nicht. An drei verschiedenen Antipsychotika wurde beobachtet, dass diese Gruppe von Betroffenen deutlich verzögerter auf Antipsychotika reagierten.

Erschöpfter Mann am Arbeitsplatz

22.05.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | Journal club

Kognitive Defizite überdauern die Depression

Kognitive Defizite treten bei etwa der Hälfte aller Depressiven auf und können das Berufs- und Sozialleben stark einschränken. Auch nach vollständiger Remission depressiver Symptome persistieren die Defizite laut einer Studie. Vor allem Exekutivfunktionen und Aufmerksamkeit sind betroffen.

Zwei Hände halten zwei Tabletten

22.05.2023 | Antidepressiva | Journal club

Neuer SSNRI punktet mit Verträglichkeit

In dieser multizentrischen randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von retardiertem Desvenlafaxin und Duloxetin bei Major Depression verglichen. Unterschiede in der Wirksamkeit gab es nicht, ein Medikament scheint aber verträglicher als das andere zu sein.

Person ballt die Fäuste

15.05.2023 | Angststörungen | Zertifizierte Fortbildung

CME: Aktuelles zur Therapie von Angsterkrankungen

Psychotherapeutische und medikamentöse Therapieverfahren sind in der Therapie von Angsterkrankungen gleichermaßen wirksam. Als neue Ergänzung in der Expositionstherapie könnten Verfahren mit virtueller Realität und begleitenden digitalen Gesundheitsanwendungen sein. Hier lesen Sie zu den derzeit zugelassenen Verfahren und deren Indikationen.

Open Access 12.05.2023 | Insomnie | review

Insomnische Symptome und Suizidalität – Zusammenhänge und Management

1914 vermutete C. Ernest Pronger, dass eine große Anzahl von Suiziden im Zusammenhang mit Insomnie stünde und deshalb größtenteils verhindert werden könnte [ 56 ]. Er beklagte fehlendes Wissen über die Ursachen der Insomnie und entsprechende …

Mann bekommt eine Injektion in den linken Oberarm

24.04.2023 | Schizophrenie | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

CME: Update zur Evidenzlage von Depotantipsychotika

In der Schizophrenie-Therapie sind Depotantipsychotika laut S3-Leitlinie eine wirksame Alternative zur oralen antipsychotischen Erhaltungstherapie. Seit Drucklegung der Leitlinie wurden neue Metaanalysen zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen veröffentlicht, die auch die Frage beantworten wollen, ob eine Applikation der anderen überlegen ist. Wichtige Erkenntnisse daraus sind hier für Sie zusammengefasst.

Open Access 18.04.2023 | Stevens-Johnson-Syndrom | Leitthema

Schwere kutane Arzneimittelreaktionen bei Kindern

Schwere kutane Arzneimittelreaktionen kommen auch bei Kindern vor und reichen von blasenbildenden Reaktionsformen der Haut und Schleimhaut bis zu ausgedehnten Exanthemen mit Blutbildveränderungen und Beteiligung innerer Organe. Zu den …

12.04.2023 | Demenz | Leitthema

Multimedikation in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege: Möglichkeiten einer Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Pflegebedürftige leiden meist an mehreren chronischen Erkrankungen und erhalten daher eine Vielzahl von Medikamenten. Die Multimedikation birgt zahlreiche Risiken, u. a. kommt es zu Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und potenziell inadäquater …

Älterer Mann hält sich das Gesicht

03.04.2023 | Parkinson-Demenz | Zertifizierte Fortbildung

CME: Neuropsychiatrische Störungen bei Morbus Parkinson

Übersicht und Empfehlungen für die medikamentöse Behandlung

In medizinischen Lehrbüchern gilt die Parkinson-Krankheit als motorisches Syndrom, das zu Bradykinese, posturaler Instabilität, Tremor und Rigor führt. Dabei können sich hinter der Antriebsarmut vieler Betroffener auch eine psychiatrische Erkrankung verbergen. Wir haben die häufigsten neuropsychiatrischen Krankheiten bei Morbus Parkinson und ihre Behandlungen für Sie zusammengefasst.

01.04.2023 | Ehlers-Danlos-Syndrom | DFP-Fortbildung

Genetische Aspekte der Schmerzmedizin

Schon früh wurde eine genetische Ursache z. B. für die chronische Migräne wissenschaftlich suszipiert [ 1 ] und später gefunden [ 2 , 3 ]. Auch bei der angeborenen Schmerzunempfindlichkeit wurde schon vor fast 100 Jahren eine Erbkrankheit vermutet …

Mann hält sich den Kopf und schaut auf Medikamentendose

20.03.2023 | Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen | Journal club

Welche Antidepressiva führen häufig zu Entzugssymptomen?

Mit der Pharmakovigilanz-Datenbank der WHO wurde anhand über 30.000 Spontanberichten ausgewertet, wie häufig Entzugserscheinungen bei SSRI, TZA und anderen Antidepressiva auftreten. Jedoch gibt es einige methodische Bedenken. 

Freude und Trauer auf dem Gesicht einer Frau

20.03.2023 | Bipolare affektive Störung | Zertifizierte Fortbildung Psychatrie

CME: Moderne Therapie bipolarer Störungen

Eine moderne spezifische Behandlung der bipolaren Störungen richtet sich unter anderem nach Ansprechen auf die Akuttherapie, Polarität und Besonderheiten im Verlauf wie das "Rapid Cycling" oder gemischte Symptome. Diese Übersichtsarbeit fasst das aktuelle Wissen und die evidenzbasierten Empfehlungen der S3-Leitlinie zur Therapie bipolarer Störungen zusammen.

Open Access 20.03.2023 | Antidepressiva | Psychiatrie

Wie wirken Antidepressiva? Weil sie einen Serotoninmangel im Gehirn ausgleichen?

Es kommt selten vor, dass ein neurochemisches Thema ausführlich in einem Zeitungsartikel behandelt wird. Am 8. November 2022 stellte die New York Times fest: Antidepressiva wirken nicht so, wie viele Menschen denken. Die Wirksamkeit der selektiven …

Open Access 15.03.2023 | Bipolare affektive Störung | Übersichten

Therapie der bipolaren Störung: Gibt es Auswirkungen auf die Kognition?

Erhöht eine Langzeittherapie der bipolaren Störung das Demenzrisiko? Die Studienlage dazu ist nicht ganz eindeutig: Einige Studien geben Hinweise für, wieder andere Studien geben Hinweise gegen diese Annahme. Eine umfassende Review listet verschiedene Medikamente und die Evidenz auf.

Mann im Gespräch mit Therapeutin

13.03.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | CME

CME: Depressionen bei Diabetes mellitus (Teil 2)

Praxis der Diagnostik und Behandlung

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen bei Diabetes. Die Übersichtsarbeit informiert über Methoden der Depressionsdiagnostik, die Abklärung von Symptomen mit gezielten Fragen und Skalen sowie über leitliniengerechte Behandlungsmöglichkeiten.

03.03.2023 | Epilepsie | Originalien

Arzneimittelprüfungen an Minderjährigen im Langzeitbereich der Stiftung Bethel 1949–1975

Ausgelöst durch Berichte über Medikamentenerprobungen an Minderjährigen in Heimen und medizinischen Einrichtungen gab der Vorstand der von v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eine Untersuchung in Auftrag, ob im Langzeitbereich Bethel …

Alte Hände halten verschiedene Tabletten und Pillen

02.03.2023 | Demenz | Themenschwerpunkt

Können Psychopharmaka bei älteren Menschen sicher abgesetzt werden?

Neue Evidenz und praktisches Vorgehen

Viele ältere Menschen erhalten dauerhaft eines oder mehrere Psychopharmaka zur Behandlung zum Beispiel bei Demenz, depressiven Symptomen, Angst oder Schlafstörungen. Damit tragen sie zu Risiken der Multimedikation bei. In den letzten Jahren wurden mehrere „Deprescribing“-Studien durchgeführt, um zu klären, ob Medikamente sicher abgesetzt werden können. Dieser systematische Minireview fasst Studienergebnisse zusammen und leitet praktische Empfehlungen für den Alltag ab.

27.02.2023 | Schizophrenie | Themenschwerpunkt

Aktuelle Aspekte zur antipsychotischen Behandlung älterer Menschen mit Erkrankungen des schizophrenen Spektrums

Antipsychotika (AP; synonym Neuroleptika) sind strukturchemisch und seitens ihrer Rezeptorbindungsprofile heterogene Substanzen, die Symptome psychotischer Erkrankungen, insbesondere Wahn, Halluzinationen, psychomotorische Erregung, wirksam …

24.02.2023 | Agoraphobie | Kritisch gelesen

Das hilft bei Panikstörungen am besten

Für die Behandlung einer Panikstörung stehen mehrere medikamentöse Optionen zur Verfügung. In einer Netzwerk-Metaanalyse wurden nun Wirksamkeit und Sicherheit der einzelnen Mittel verglichen. Gewinner waren zwei SSRI.

Junger Mann spielt mit Medikamenten

20.02.2023 | ADHS | Journal club

Neues, altes ADHS-Medikament: Auch bei Erwachsenen wirksam?

Der Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Viloxazin hat sich in der Behandlung von ADHS bei Kindern bewährt. Nun zeigt eine Zulassungsstudie auch bei Erwachsenen eine Verbesserung der Symptomatik. Auf den ersten Blick scheinen die Effekte durchgängig positiv, einige Fragen bleiben jedoch offen.

20.02.2023 | Antipsychotika | Journal club

Mit Haloperidol behandeln?

20.02.2023 | Schizophrenie | Journal club

Keine Unterschiede

Person hält zwei Tabletten in der Hand

20.02.2023 | Affektive Störungen | Themenschwerpunkt

Antidepressiva im Alter - das sollten Sie beachten

Auch im Alter stellen Antidepressiva einen Grundpfeiler der multimodalen Behandlung bei depressiven Störungen dar. Im Fokus stehen hier die Wirkstoffe der zweiten Generation, mit vergleichbarer Wirksamkeit und günstigerem Nebenwirkungsprofil. Was müssen Sie in Bezug auf die Verträglichkeit, Polypharmazie und Therapieresistenz beachten? Und welche Besonderheiten bringt der Einsatz bei Betroffenen im hohen Alter mit sich?

Mann mit Stethoskop und Leitlinien Schild

10.02.2023 | Affektive Störungen | FB_Schwerpunkt-Übersicht

Nationale VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression" aktualisiert

Im September 2022 wurde Nationale VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression" aktualisiert. Neu ist beispielsweise, dass bei erstmaliger leichtgradiger akuter depressiver Episode nicht mehr ein 14-tägiges Zuwarten empfohlen wird. Der Beitrag fasst die relevanten Änderungen zusammen. 

07.02.2023 | Demenz | Originalien

Risikofaktoren für Outcome und Mortalität bei hospitalisierten geriatrischen Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion

Daten aus einem Maximalversorger im Zeitraum der zweiten Coronawelle 2020/2021 in Deutschland

Ausgehend von Wuhan (China) entwickelte sich die Infektion mit SARS-CoV‑2 zum Jahreswechsel 2019/2020 innerhalb weniger Wochen zu einer globalen Pandemie, die am 11.03.2020 von der WHO offiziell ausgerufen wurde [ 1 , 2 ].

Ärztin im Klinikflur

03.02.2023 | Bipolare affektive Störung | Leitthema

Wie wirksam ist die stationäre Psychotherapie bipolarer Störungen?

Eine bipolare Störung kann schnell in akute Episoden ausarten. Eine teil- oder vollstationäre Behandlung kann deeskalierend sein und die weiterführende Therapie erleichtern. Die Studienlage zur stationären psychotherapeutischen Behandlung und Angehörigenarbeit ist jedoch heterogen. Eine systematische Metaanalyse fasst die aktuelle Evidenz zusammen und bewertet diese.

25.01.2023 | Affektive Störungen | Journal club

Definition der niedrigen Dosis

25.01.2023 | Affektive Störungen | Journal club

Endlich eine maßgeschneiderte Therapie?

25.01.2023 | Schizophrenie | Journal club

Dosisreduktion erhöht die Rückfallrate bei schizophrenen Erkrankungen

25.01.2023 | Rezidivierende depressive Störungen | Journal club

Depressionstherapie: Welchen Einfluss haben die Gene?

Nicht jedes Antidepressivum ist gleichermaßen bei jedem Betroffenen wirksam. Gibt es genetische Risikofaktoren, die mit der Wirksamkeit oder Placebowirkung assoziiert sind? Ein Blick in die genetischen Mechanismen der medikamentösen Therapie.

Cannabisblüten

20.01.2023 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Originalien

Wie wirksam sind CAM? Schmerzkranke und Verordnende antworten

Eine Kohortenstudie in drei saarländischen Schmerzzentren

Wie beurteilen chronisch Schmerzkranke die Wirksamkeit von Cannabisarzneimitteln (CAM)? Welche Nebenwirkungen berichten sie? Und was sagen andererseits die Verordnenden dazu? Erstmalig wurde das in einer Kohortenstudie gleichzeitig aus Patienten- und aus ärztlicher Sicht evaluiert.

Open Access 23.12.2022 | Affektive Störungen | Originalien

Berücksichtigung von Komorbiditäten in der Wirksamkeitsforschung zu Depressionsbehandlungen – ein narratives Review

Studien mit depressiven Probanden legen nahe, dass das Vorliegen psychischer Komorbiditäten keine Ausnahme darstellt: De Graaf et al. ( 2002 ) berichten, dass bei lediglich 39,5 % der Patienten mit einer depressiven Erkrankung keine Komorbiditäten …

19.12.2022 | Anästhetika | Leitthema

Status epilepticus – Detektion und Behandlung auf der Intensivstation

Der Status epilepticus äußert sich in anhaltenden oder sich wiederholenden Anfällen, die ohne eine erfolgreiche Behandlung zu neuronalen Schäden, neurologischen Defiziten und zum Versterben des Patienten führen können. Während ein Status …

15.12.2022 | Affektive Störungen | CME Fortbildung

Praktische Aspekte der antidepressiven Pharmakotherapie

Empfehlungen für nicht vorbehandelte und vorbehandelte Patienten

Viele Menschen mit einer Depression stehen Psychopharmaka skeptisch gegenüber, und letztlich bleibt es die Entscheidung der Betroffenen, ob sie eine medikamentöse Therapie beginnen. Ihren behandelnden Ärzten fällt dann die Aufgabe zu, das passende …

21.11.2022 | Hypothyreose | Journal club

Schilddrüsenfunktion im Blick behalten

21.10.2022 | Affektive Störungen | Journal club

Augmentation bei therapieresistenter Depression bleibt eine Herausforderung

20.10.2022 | Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen | Journal club

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und begleitende Depressionen

Psychotherapie

13.10.2022 | Antipsychotika | Zertifizierte Fortbildung

CME: Das AMDP-System zur psychopathologischen Befundung

Das AMDP-System dient der standardisierten Erfassung des psychopathologischen Befundes. Mit 100 Basismerkmalen setzt sie auf eine klare Entscheidungslogik und fasst Aspekte der Selbst- sowie Fremdbeurteilung und Mischformen zusammen.

10.10.2022 | Wechselwirkungen | Zertifizierte Fortbildung

Placeboeffekte in der Medizin

Ursachen, Mechanismen, Befunde

Die Placeboforschung hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht. In diesem Beitrag werden exemplarisch Ergebnisse aus drei Bereichen der Placeboforschung vorgestellt: Placeboeffekte in klinischen Wirksamkeitsstudien …

Illustration eines Gehirns in einer Pille

04.10.2022 | Antidepressiva | Zertifizierte Fortbildung

Praktische Aspekte der antidepressiven Pharmakotherapie

Empfehlungen für nicht vorbehandelte und vorbehandelte Patienten

Die Pharmakotherapie stellt neben der Psychotherapie eine der beiden Hauptsäulen der antidepressiven Therapie dar. Wie die Therapie im Einzelnen durchgeführt wird, hängt jedoch von einigen Aspekten ab: Präferenz Betroffener, Schweregrad der Erkrankung sowie Wirk- und Sicherheitsprofil des Medikaments. Dieser Beitrag gibt eine umfassende Übersicht.

04.10.2022 | Epilepsie | Fortbildung

Antiepileptische Pharmakotherapie im Alter

Evidenzbasiertes Vorgehen versus klinischer Alltag

Epilepsien gelten oft als lebenslange Erkrankungen. Da die Mortalität nicht relevant erhöht ist, altern viele Patienten mit ihrer Epilepsie. Dies bedarf dann im Laufe der Jahre einer Anpassung der antiepileptischen Therapie, sei es in der Auswahl …

22.09.2022 | Psychopharmakotherapie | Journal club

Weniger Hospitalisierungen mit Depotantipsychotika

Bei der oralen Antipsychotikagabe zur Behandlung von Schizophrenie kann es zu fehlender Adhärenz und folglich zu einer Hospitalisierung aufgrund psychotischer Rückfälle kommen. Wie ist das bei einer Depotbehandlung? Eine Studie mit über 70.000 Menschen hat verglichen, wie sich die Hospitalisierungsrate zwischen den zwei Behandlungsformen unterscheidet – und zeigt eindeutige Ergebnisse.

Open Access 22.09.2022 | Epilepsie | Übersichten

Therapeutische Optionen für Patienten mit Status epilepticus im höheren Lebensalter

Der Status epilepticus (SE) stellt eine schwerwiegende akute Erkrankung dar, die eine frühzeitige und gezielte Therapie erfordert. Insbesondere der refraktäre SE (RSE) sowie der superrefraktäre SE (SRSE) sind bereits bei jungen Menschen eine …

Eine ältere Person hält sich am Hals mit schmerzvollem Gesicht

23.08.2022 | Schmerzsyndrome | Leitthema

Meine Zunge brennt! – Glossodynie/orofaziales Schmerzsyndrom

Wenn Menschen mit dieser Symptomatik in der Sprechstunde erscheinen, beginnt häufig eine komplizierte Differenzialdiagnostik. Dahinter könnte die Glossodynie stecken, ein Syndrom, das vielfältige organische Ursachen haben kann. Doch auch psychische Komorbiditäten spielen eine große Rolle, wie ein Fallbeispiel zeigt.

22.08.2022 | Demenz | Journal club

Behandlung von Agitation bei Demenz

Mann nimmt Tablette ein

22.08.2022 | Myokarditis | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie

CME: Erkennen und behandeln von Antipsychotika-Nebenwirkungen

Eine antipsychotische Therapie schützt bei Schizophrenie vor Rezidiven, ist aber auch mit vielen Nebenwirkungen verbunden, die metabolische, kardiale, pulmonale oder motorische Auswirkungen haben können. Diese sollten laut S3-Leitlinie sorgfältig beobachtet werden. Dazu gehört es, sie einzuordnen, mitzubehandeln und transparent an Betroffene zu vermitteln.

22.08.2022 | Antidepressiva | Journal club

Wirkung trizyklischer Antidepressiva nimmt mit steigender Dosis zu

Nicht immer führt eine Dosiserhöhung von Antidepressiva zu einer stärkeren Wirkung – das gilt insbesondere für SSRI. Im Falle der trizyklischen Antidepressiva scheint sich dieser Zusammenhang aber zu bestätigen.

Open Access 11.08.2022 | Verbrennung | Übersichten

Neuropathischer Pruritus – evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen

Der neuropathische Pruritus ist ein bisher vernachlässigtes Symptom einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen. Mechanische Engpasssyndrome peripherer Nerven oder Nervenwurzeln, raumfordernde Läsionen des Zentralnervensystems …

Alter Mann liegt am Boden

09.08.2022 | Hypotonie | FB_Schwerpunkt-Übersicht

Welche Medikamente begünstigen Stürze?

Zu den sturzbegünstigenden Faktoren im Alter gehören u. a. Arzneimittel. Um im klinischen Alltag eine kritische Prüfung der Medikation im Hinblick auf sturzfördernde Medikamente zu erleichtern, wurden verschiedentlich Listen publiziert. Dieser Beitrag beleuchtet deren Nutzen, aber auch Limitationen.

Einfluss von Opioiden auf die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse

13.07.2022 | Opioide | CME

CME: So wirken Opioide, Antidepressiva und Antikonvulsiva auf Sexualhormone

Häufig unbeachtet, aber klinisch relevant

Opioide und Koanalgetika beeinflussen den Hormonhaushalt. Es drohen Nebenwirkungen wie Androgeninsuffizienz oder Hypokortisolismus, die teils dosis- und möglicherweise auch substanzabhängig auftreten. Was bedeutet das für die schmerzmedizinische Praxis? Ein Leitfaden zu Diagnostik und Behandlungsoptionen.

Junge Frau allein Zuhause

05.07.2022 | Antidepressiva | CME

CME: Prämenstruelles Syndrom und prämenstruelle dysphorische Störung

Das prämenstruelle Syndrom ist ein häufiges, aber heterogenes Krankheitsbild. Etwa 30 Prozent aller Frauen haben behandlungsbedürftige zyklusabhängige psychische und somatische Symptome. Je nach Ausprägung der Symptome kann eine Umstellung des Lebensstils, eine kognitive Verhaltenstherapie oder auch ein medikamentöser Therapieansatz sinnvoll sein.

Mann mit Kopfschmerzen bei der Anamnese

05.07.2022 | Schizophrenie | Leitthema

Zwangssymptome bei psychotischen Störungen: Pathogenese und Therapie

Das Risiko, eine Zwangsstörung zu entwickeln ist bei Menschen mit psychotischer Störung besonders hoch. Wichtig dabei ist, die Symptome der beiden Erkrankungen zu unterscheiden und die medikamentöse Therapie anzupassen. Im Beitrag lesen Sie zur Pathogenese, sowie zu geeigneten Therapeutika und Kombinationsstrategien.

Algorithmus zum Deprescribing von Antipsychotika bei Demenz

Open Access 30.06.2022 | Demenz | Originalien

„Deprescribing“ von Antipsychotika bei Demenz – Handlungsempfehlung

Handlungsempfehlungen zu Dosisreduktion und Absetzversuchen

Etwa 90 Prozent der Demenzerkrankten entwickeln im Verlauf psychische und Verhaltensstörungen. Antipsychotika sollen laut Leitlinien nur bei spezieller Indikation und zeitlich begrenzt in geringer Dosis eingesetzt werden. Ein Algorithmus zeigt, wie eine Medikation stufenweise ausgeschlichen werden kann.

Dicker Mann vor Kühlschrank

29.06.2022 | Typ-1-Diabetes | Leitthema

Diabetes & Psyche: Behandlung durch ein multidisziplinären Team von Vorteil

Ein Update

Sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes sind häufig mit psychischen Störungen assoziiert - z. B. Essstörungen und Depressionen. Die psychische Komorbidität erschwert eine optimale Stoffwechseleinstellung und verschlechtert den Diabetesverlauf dramatisch bis hin zu einer erhöhten Mortalität.

Open Access 27.06.2022 | Intoxikationen | Originalien

Intensivmedizinische Versorgung von Patienten mit akuter Intoxikation in Deutschland – ein Rückblick über 20 Jahre

Akute Vergiftungen auf der Intensivstation

Akute Vergiftungen stellen eine häufige Indikation für eine intensivmedizinische Behandlung dar. Der klinische Verlauf betroffener Patienten variiert in Abhängigkeit von der eingenommenen Substanz und deren Dosis sowie klinischer und …

21.06.2022 | Schizophrenie | Journal club

Pimavanserin überzeugt nicht ganz

Illustration: Schizophrenie

21.06.2022 | Myokarditis | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie

CME: Clozapin-Update 2022

Clozapin gilt bei therapieresistenter Schizophrenie als Mittel erster Wahl, wird in der Praxis jedoch selten oder verspätet eingesetzt. Dabei wirkt das Medikament gut gegen Positiv- und Negativsymptome und Suizidalität. Auch zur Minderung von Nebenwirkungen gibt es gute Möglichkeiten.

21.06.2022 | EKT | Journal club

Verbessert Nortriptylin den antidepressiven Effekt einer Elektrokonvulsionstherapie?

Die Elektrokonvulsionstherapie ist eine sichere und wirksame Behandlungsform für schwere depressive Episoden. Das trizyklische Antidepressivum Nortriptylin ist allerdings auch sehr effektiv – führt eine Kombination der beiden zu einem noch besseren Effekt?

Frau nutzt Nasenspray

01.06.2022 | Affektive Störungen | Medizin aktuell

Pro und Kontra: Ist Esketamin-Nasenspray der Gamechanger bei Depressionen?

Esketamin-Nasenspray ist zur Behandlung psychiatrischer Notfälle und therapieresistenter Major Depression zugelassen. Aufgrund seines schnellen Wirkeintritts wurden große Hoffnungen in das Medikament gesetzt. Erfüllt es die hohen Erwartungen? Eine Pro- und Kontra-Debatte über Wirksamkeit, Kosten und den Nutzen in der Praxis.

Junger Mann mit extremem Stimmungswechsel

23.05.2022 | Antipsychotika | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie

CME: Klinische Beurteilung und Behandlung psychiatrischer Notfälle

Was genau ist ein psychiatrischer Notfall und wie äußert er sich? Im Folgenden lesen Sie zu den wichtigsten psychiatrischen Notfällen und wie sie diagnostiziert und therapiert werden. Grundlage ist die Leitlinie Notfallpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

19.05.2022 | Schizophrenie | Kritisch gelesen

Antipsychotika machen dosisabhängig dick

Das viele gängige Antipsychotika zu einer Gewichtszunahme führen, ist bekannt. Eine Metaanalyse zeigt nun, dass es bei einigen der betroffenen Präparate eine klare Assoziation zwischen der Dosis und der Nebenwirkung gibt. Gewichtskontrolle ist ein …