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01.08.2016 | Psychopharmakotherapie | Fortbildung | Ausgabe 7-8/2016

DNP - Der Neurologe und Psychiater 7-8/2016

Off-Label bei Manie und Depression?

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 7-8/2016
Autor:
Prof. Dr. med. Heinz Grunze
Wichtige Hinweise
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s15202-016-1059-7 zu finden.
Affektive Störungen (allein die Krankheitsbilder, die im ICD unter der Klassifikation F30 zusammengefasst sind) lassen sich zunächst in unipolare und bipolare Störungen aufteilen. Bei den unipolaren Störungen sind hypomanische oder manische Einzelepisoden (F30) selten und ihre Behandlung unterscheidet sich nicht von derjenigen manischer Episoden bei bipolaren Erkrankungen. Unipolare Depressionen, ob als Einzelepisode oder als rezidivierende Störung, sind natürlich weitaus häufiger und von großer Relevanz. Die Verwendung von Off-Label-Medikamenten spielt jedoch bei unipolaren Depressionen eine untergeordnete Rolle; die Basistherapie besteht aus einem Antidepressivum und die Auswahl unterschiedlicher Präparate mit verschiedenen Wirk- und Nebenwirkungsprofilen ist groß. Off-Label-Medikamente kommen in erster Linie nur als akzessorische Therapie, gerichtet gegen bestimmte unzureichend vom Antidepressivum behandelte Symptome wie Schlafstörungen oder Angst zum Einsatz oder als Augmentationstherapie zu einer generellen Wirkungsverstärkung der antidepressiven Grundtherapie. Beispiele hierfür sind die Augmentation mit atypischen Antipsychotika (außer Quetiapin, was hierfür eine offizielle Zulassung hat), Stimulantien oder Schilddrüsenhormone. ...

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Literatur
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