Zum Inhalt
HNO

Psychotherapeutische Weiterbetreuung stimmgestörter Patienten

  • 01.07.2004
  • Phoniatrie und Pädaudiologie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Will der HNO-Arzt oder Phoniater die Weiterüberweisung von Patienten mit Stimmproblemen in die Wege leiten, ist die Stimmdiagnostik selbstverständliche Voraussetzung. Diese sollte jedoch immer im ganzheitlichen Rahmen anderer Symptome und auch sozialer Konstellationen gesehen werden. Daraus leitet sich die Entscheidung über eine Behandlung—z. B. stationär oder ambulant—ab. Das seit 1999 geltende Psychotherapeutengesetz hat für die Klärung zur Psychotherapieindikation große Erleichterungen mit sich gebracht. Durch das Erstzugangsrecht kann der gesetzlich versicherte Patient mit jedem zugelassenen Psychotherapeuten Kontakt aufnehmen, um dort die Psychotherapieindikation zu klären. Im Falle einer Therapiebeantragung durch einen Psychologischen Psychotherapeuten wird der Arzt um einen Konsiliarbericht gebeten. Die Fixierung des Patienten auf seine Stimme als körperliches Symptom ist charakteristisch für funktionelle und psychogene Stimmstörungen. Deshalb ist der empathische, angstabbauende und gleichzeitig sachliche Umgang bei der Überweisung an einen Psychotherapeuten von Seiten des Arztes von eminenter Bedeutung.
Titel
Psychotherapeutische Weiterbetreuung stimmgestörter Patienten
Verfasst von
Dipl.-Psych. S. Behrendt
M. M. Hess
Publikationsdatum
01.07.2004
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
HNO / Ausgabe 7/2004
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-003-1002-z
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet HNO

Von einer Mandelallergie, die keine mehr war

Ein zweijähriger Junge mit bekannter Mandelallergie und auffälligen Reaktionen auf Mückenstiche soll auf weitere Allergien getestet werden – eigentlich ein klarer Fall. Doch ein unerwartet erhöhter Tryptase-Wert lässt den Kinderpneumologen aufhorchen. Was steckt hinter diesem Laborergebnis?

Konjunktivaler Provokationstest gelingt leicht in der Praxis

Die aktualisierte S2k-Leitlinie zur Provokationstestung bei allergischen oberen Atemwegserkrankungen steht kurz vor der Verabschiedung. Hinzugekommen ist nun auch die konjunktivale Provokation.

Podcast

Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren

Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.

Auf Riechstörung folgt oft der körperliche Abbau

Wer im Alter Gerüche schlecht identifiziert, läuft Gefahr, dass seine körperlichen Kräfte besonders rasch sinken: Gehgeschwindigkeit, Balance und Griffstärke nehmen im Laufe von sechs bis sieben Jahren deutlich stärker ab als bei gutem Riechvermögen.

Update HNO

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Mandeln in und neben einem Holzschälchen/© onairjiw / Getty Images / iStock (Symbolbild), Kind erhält Augentropfen/© Nadzeya Haroshka / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Springer Medizin Podcast - Selbsthilfe/© (M) Studio Romantic / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell) Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Eine ältere Frau riecht an einem Basilikumblatt/© Halfpoint / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)