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04.09.2017 | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Der Nervenarzt 11/2017

Psychotherapie bei leichter kognitiver Beeinträchtigung und Demenz

Zeitschrift:
Der Nervenarzt > Ausgabe 11/2017
Autoren:
Dr. A. Linnemann, Prof. Dr. A. Fellgiebel

Zusammenfassung

Hintergrund

Trotz guter Evidenzlage zu Psychotherapie (PT) bei Älteren existieren in der Regelversorgung kaum psychotherapeutische Angebote für ältere Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und Demenz. Obwohl bei diesen Patienten affektive und Verhaltenssymptome häufig sind, ist die Effektivität von PT bisher unzureichend untersucht.

Fragestellung

Können ältere Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und Demenz von PT profitieren? Welche Modifikationen von PT sind ratsam, um die Durchführbarkeit bei Älteren mit kognitiven Störungen zu verbessern?

Material und Methode

Auswertung der empirischen Evidenz zur Wirksamkeit von PT bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und Demenz. Vorstellung wesentlicher Interventionen und notwendiger Modifikationen der therapeutischen Strategien.

Ergebnisse

Positive Effekte von PT zeigen sich auf Depression und Lebensqualität, während es zur Angstbehandlung bislang kaum Untersuchungen gibt. Modifikationen der therapeutischen Techniken beinhalten vor allem die Vereinfachung der Inhalte, Wiederholungen, Etablierung externaler Gedächtnishilfen sowie den Einbezug von Angehörigen in die Behandlung.

Schlussfolgerung

Bei Anpassung der therapeutischen Techniken gibt es gute Hinweise auf die Wirksamkeit von PT trotz krankheitsbedingter kognitiver Einschränkungen. Nutzen und Implementierung von PT in die Regelversorgung müssen weiter untersucht werden, auch weil alternative psychopharmakologische Behandlungen bei diesen Patienten nur sehr eingeschränkt wirksam und verträglich sind.

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