Skip to main content
main-content

Psychotherapie

Biopsychosoziale Therapie der generalisierten Angststörung

Die generalisierte Angsterkrankung ist multifaktoriell und wurde durch die Belastungen der Coronapandemie immer präsenter. Die Behandlung erweist sich auch mit der kognitiven Verhaltenstherapie als schwierig. Hier will der biopsychosoziale Ansatz ergänzende Aspekte einbringen und berücksichtigt frühkindliche Beziehungen, (epi-)genetische Prägungen, Psychoedukation und Selbstwirksamkeit.

Schlafstörungen: Verhaltenstherapie ist Mittel erster Wahl

Die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie ist eine effektive Behandlung, die ihre Wirkung bereits nach wenigen Sitzungen entfaltet - das legen neue Erkenntnisse nahe. Mit digitalen Angeboten soll der Zugang zur Therapie verbessert werden. Neues dazu wurde auf dem Annual Meeting der American Psychiatric Association vorgestellt.

CME: Sportpsychiatrie und -psychotherapie

Fitness ist kein Garant für psychische Gesundheit. Im Leistungssport können Risikofaktoren wie Leistungsdruck, Schlafprobleme oder Kopfverletzungen psychische Krankheiten begünstigen. Weit verbreitet sind Depressionen, Essstörungen und auch Sucht. Mehr zu Hergang, Diagnose und Therapie lesen Sie im Beitrag.

Zwangsstörungen: Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie

Auch in der aktualisierten Leitlinie sind SSRI und die kognitive Verhaltenstherapie die wirksamsten Methoden, um Zwangsstörungen zu behandeln. Was aber tun, wenn es zu stationären oder ambulanten Engpässen kommt? Dann können digitale Anwendungen helfen. Im Beitrag erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Empfehlungen zur Therapie.

Störungen durch süchtige Verhaltensweisen

CME: Entstehung und Behandlung der Glücksspielsucht

Geldspielautomaten, Lotto, Karten, Sportwetten – die bunten Lichter und Muster sehen harmlos aus, bedeuten aber vor allem für psychisch vulnerable Betroffene meist Abhängigkeit, Verschuldung, gar eine erhöhte Suizidtendenz. Zur Beendigung der „Suchtkarriere“ ist es erforderlich, die Störungen des Selbstwertes, der Gefühlsregulation und Beziehungsgestaltung zu bearbeiten.

CME-Fortbildungsartikel

Depressiver Athlet in einem Stadion

04.07.2022 | Sportmedizin | CME

CME: Sportpsychiatrie und -psychotherapie

Fitness ist kein Garant für psychische Gesundheit. Im Leistungssport können Risikofaktoren wie Leistungsdruck, Schlafprobleme oder Kopfverletzungen psychische Krankheiten begünstigen. Weit verbreitet sind Depressionen, Essstörungen und auch Sucht. Mehr zu Hergang, Diagnose und Therapie lesen Sie im Beitrag.

22.06.2022 | Psychotherapie | CME

Kunsttherapie

Kunsttherapie ist der intentionale therapeutische Einsatz der schönen Künste. Wie Musik‑, Tanz‑, Poesie- und Theatertherapie wird sie den Künstlerischen Therapien zugeordnet. Der Beitrag gibt einen Überblick sowohl über allgemeine neue …

Mann bricht Zigarette durch

20.06.2022 | Rauchen und Raucherentwöhnung | CME Fortbildung

CME: Evidenz- und leitlinienbasierte Tabakentwöhnung in Praxis und Klinik

Der Rauchstopp ist die wichtigste Maßnahme für Rauchende, um die Entstehung oder Progression von rauchassoziierten Erkrankungen zu vermeiden. Der CME-Kurs erläutert die Kernelemente der Tabakentwöhnung und welche therapeutische Unterstützung Menschen für einen Rauchstopp benötigen.

Mann sitzt nachdenklich vor Glücksspielautomat

10.06.2022 | Sucht | Zertifizierte Fortbildung

CME: Entstehung und Behandlung der Glücksspielsucht

Geldspielautomaten, Lotto, Karten, Sportwetten – die bunten Lichter und Muster sehen harmlos aus, bedeuten aber vor allem für psychisch vulnerable Betroffene meist Abhängigkeit, Verschuldung, gar eine erhöhte Suizidtendenz. Zur Beendigung der „Suchtkarriere“ ist es erforderlich, die Störungen des Selbstwertes, der Gefühlsregulation und Beziehungsgestaltung zu bearbeiten.

weitere anzeigen

Nachrichten

weitere anzeigen

Weiterführende Themen

Verwandt

Kasuistiken

Mann umfasst Fesseln einer Frau

12.11.2018 | Psychotherapie | Behandlungsprobleme

Loverboy zwingt „Freundin“ in die Prostitution – PTBS als Folge

Mit 17 hat sie ihr damaliger Partner über ein halbes Jahr regelmäßig zur Prostitution gezwungen. Nun sucht eine junge Frau Hilfe wegen ihrer PTBS. Wie eine angemessene Behandlung und intensive psychotherapeutische Arbeit bei der Verarbeitung und dem Wiedererlangen einer positiven Lebensausrichtung helfen kann, zeigt dieser Fall.

Bodybuilding

29.09.2018 | Psychotherapie | Fortbildung

Muskeldysmorphie – eine Sonderform der körperdysmorphen Störung

Bei der Muskeldysmorphie handelt es sich um einen Subtyp der körperdysmorphen Störung, der – vorrangig bei jungen Männern – immer häufiger zu werden scheint. Die folgende Kasuistik zeigt anschaulich die Besonderheiten und die erheblichen gesundheitlichen und psychosozialen Folgeschäden.

Vietnamesin blickt aus Fenster

07.09.2016 | Rezidivierende depressive Störungen | Fortbildung

Was verbirgt sich hinter den Schmerzen der vietnamesischen Migrantin?

Eine in Vietnam geborene 52-Jährige glaubt an einer unheilbaren Erkrankung zu leiden. Sie berichtet von verschiedenen Schmerzen und Schwindel. Doch alle Untersuchungen waren unauffällig. Erst auf gezieltes Nachfragen kommen noch andere Beschwerden zum Vorschein.

weitere anzeigen

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

18.07.2022 | Psychoanalyse | Originalarbeit

Erich Fromms Sozialpsychoanalyse und ihre Bedeutung für die Gegenwart

Erich Fromm hat vor etwa 90 Jahren eine Theorie und Methode der Analytischen Sozialpsychologie entwickelt und in der Folgezeit zur Anwendung gebracht. Die Analytische Sozialpsychologie ist es wert, in Erinnerung gerufen und auf ihre Relevanz für …

verfasst von:
Rainer Funk

05.07.2022 | Schizophrenie | Leitthema

Zwangssymptome bei psychotischen Störungen: Pathogenese und Therapie

Obsessive-kompulsive Syndrome (OCS) kommen bei 30 % der PatientInnen mit einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis vor. Da OCS negative Konsequenzen für Funktionsniveau und Lebensqualität haben, sind sie von erheblicher Bedeutung und …

verfasst von:
Dr. Frederike Schirmbeck, M.D. Prof. Dr. Mathias Zink

Open Access 30.06.2022 | Psychoanalyse | Schwerpunkt: Beschleunigung und Entschleunigung - Originalien

Kann man Super-Shrinks ausbilden?

Kompetenzentwicklung in der Psychotherapie

Es werden die Ergebnisse einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten längsschnittlichen Studie zur Kompetenzentwicklung von Psychotherapeut*innen in Ausbildung zusammenfassend dargestellt. Die Studie verfolgte das Ziel, die …

verfasst von:
Prof. Dr. phil. Svenja Taubner, Dr. phil. Oliver Evers
Akribisch geordnetes Büromaterial

28.06.2022 | Zwangsstörung | Leitthema

Zwangsstörungen: Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie

Auch in der aktualisierten Leitlinie sind SSRI und die kognitive Verhaltenstherapie die wirksamsten Methoden, um Zwangsstörungen zu behandeln. Was aber tun, wenn es zu stationären oder ambulanten Engpässen kommt? Dann können digitale Anwendungen helfen. Im Beitrag erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Empfehlungen zur Therapie.

verfasst von:
Prof. Dr. Ulrich Voderholzer, Matthias Favreau, Antonie Rubart, Angelica Staniloiu, Andreas Wahl-Kordon, Bartosz Zurowski, Norbert Kathmann
Junge Frau mit durchtrennten Handfesseln

10.06.2022 | Zwangsstörung | Fortbildung

Zwangsstörungen von zuhause aus behandeln?

In der S3-Leitlinie Zwangsstörungen wird empfohlen, therapeutisch begleitete Expositionen auch im häuslichen Umfeld der Betroffenen durchzuführen. Durch Videokonferenzen könnte das umgesetzt werden. Aber ist das so wirksam wie eine Exposition in der Klinik? Im Folgenden wurde geprüft, ob die neue Methode eine stationäre Therapie ergänzen könnte – mit vielversprechendem Ergebnis.

verfasst von:
Dr. med. Simone Pfeuffer, Matthias Favreau, Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer
Frau liegt im Bett

23.05.2022 | COVID-19 | Leitthema

Post-COVID-Syndrom Fatigue – Diagnose, Hintergründe, Therapie

Von Post-COVID ist laut WHO die Rede, wenn nach einer wahrscheinlichen oder bestätigten SARS-CoV-2-Infektion die Symptome 3 Monate nach ihrem Beginn weiter bestehen und mindestens 2 Monate anhalten. Eines der neuropsychiatrischen Kernsymptome ist Fatigue. Die Ursachen sind komplex und können kardiale, renale oder neuroendokrinologische Dysfunktionen umfassen. Welche Therapieoptionen gibt es?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Sabine Hellwig, Katharina Domschke

19.05.2022 | Psychoanalyse | Aktuelles Forum

Gedanken eines Psychoanalytikers kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine

verfasst von:
Peter Gabriel
Ältere Dame guckt besorgt auf Medikamentendose

16.05.2022 | Psychopharmakotherapie | Fortbildung

(Nicht-)Benzodiazepine: Die fünf Phasen der Niedrigdosisabhängigkeit

Auch nach Abbruch einer Langzeiteinnahme von niedrigen, therapeutischen Dosierungen von Benzodiazepinen oder Z-Substanzen können Entzugserscheinungen ausgelöst werden. In einem Fünf-Phase-Modell wird das potenzielle Abhängigkeitsrisiko beschrieben sowie Gegenmaßnahmen vorgestellt.

verfasst von:
Dr. med. Rüdiger Holzbach
Explodierender Kopf

13.05.2022 | Schmerzmedizinische Prävention | Pain Clinical Updates

Psyche und Schmerzprävention

Deutsche Fassung

Es gibt zahlreiche Ansatzpunkte für eine psychologische Schmerzprävention. Das gilt für jede Stufe der Prävention – primär bis tertiär – und für jedes Lebensalter. Der Erfolg in der Verhaltensprävention wird dabei durch diverse Faktoren beeinflusst, wie Gefahrenexposition, Lernprozesse, Affekt, kognitive Fähigkeiten und soziales Umfeld. Hintergründe und Beispiele aus der Praxis.

verfasst von:
Emma Fisher, Christopher Eccleston

22.04.2022 | Verhaltenstherapie | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie

Kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen

Kognitive Verhaltenstherapie wird bei psychotischen Störungen unabhängig von der Störungsphase in evidenz- und konsensusbasierten Leitlinien empfohlen [ 1 , 2 , 3 ]. Neben grundlegenden Elementen, wie einer normalisierenden wertschätzenden Haltung …

verfasst von:
Samya Korff, Prof. Dr. Tania Lincoln
weitere anzeigen

Buchkapitel zum Thema

2022 | Verhaltenstherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

Interpersonelle Diskriminationsübung

Ziel der interpersonellen Diskriminationsübung ist es, Patienten dafür zu sensibilisieren, dass ihr Verhalten Konsequenzen in anderen Personen bewirkt. Die Durchführung der interpersonellen Diskriminationsübung basiert auf einer therapeutischen …

2022 | Verhaltenstherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

Empathie

Empathie ist im Sinne von „empathischem Verstehen“ eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein Therapeut einen Patienten valide verstehen kann: Auf diese Weise kann der Therapeut ein „Patientenmodell“ entwickeln, das die Grundlage für …

2022 | Verhaltenstherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

Kontingenzmanagement

Führen die Konsequenzen einer Verhaltensweise dazu, dass die Häufigkeit des Auftretens des betreffenden Verhaltens zunimmt, so sprechen wir von Verstärkung (z. B. durch Lob, Token, Tätigkeiten). Bei negativen Konsequenzen (Löschung, Time-out …

2022 | Verhaltenstherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

Kognitionen erkennen und verändern

Nach dem kognitiven Verständnis von Emotionen hängen die Entstehungs- und die aufrechterhaltenden Bedingungen von psychischen Störungen mit gelernten, realitätsinadäquaten, ungenauen, unlogischen und verzerrten Denkmustern und Bewertungsprozessen …

Nicht gefunden, wonach Sie suchten?

Probieren Sie es mit der Suchfunktion:

Neu im Fachgebiet Psychiatrie

Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Psychiatrie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.