Kognitive Verhaltenstherapie narzisstischer Patient:innen
- 14.11.2025
- Psychotherapie
- Schwerpunkt: Störungsspezifische Psychotherapie – Übersichten
- Verfasst von
- Claas-Hinrich Lammers
- Erschienen in
- Die Psychotherapie | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
In der Psychotherapie stellen narzisstische Patient:innen aufgrund ihrer interaktionellen Probleme eine große Herausforderung dar, weshalb sie häufig auf Ablehnung stoßen. Deshalb sollten Therapeut:innen über spezifische Fähigkeiten der Gestaltung einer tragfähigen therapeutischen Beziehung verfügen, wozu insbesondere der weitgehende Verzicht auf Konfrontation und die komplementäre Beziehungsgestaltung gehören. Auch sollten sie offen für die Arbeit mit der Problemaktualisierung in der therapeutischen Beziehung sein. Im Mittelpunkt der Therapie steht zunächst die Analyse der zugrunde liegenden Psychodynamik im Sinne der sog. doppelten Selbstwertregulation, die die vulnerable Seite des Narzissmus deutlich werden lässt. Aus einem hierauf aufbauenden Fallkonzept leiten sich eine Reihe weiterer konkreter Strategien ab, wie z. B. die kognitive Arbeit an Grundüberzeugungen und konditionalen Gedanken, die emotionsregulatorische Arbeit, insbesondere an Schamgefühlen sowie ein Training der kognitiven Empathie und interaktioneller Kompetenzen.
- Titel
- Kognitive Verhaltenstherapie narzisstischer Patient:innen
- Verfasst von
-
Claas-Hinrich Lammers
- Publikationsdatum
- 14.11.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Psychotherapie
Kognitive Umstrukturierung
Persönlichkeitsstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Psychiatrie und Psychosomatik - Erschienen in
-
Die Psychotherapie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00278-025-00815-z
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