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Die Dermatologie

Therapieverfahren mit Neuromodulatoren

Anatomische Grundlagen, Wirkmechanismen und sichere Anwendung in der ästhetischen Medizin

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Therapie mittels Neuromodulatoren zur Gesichtsfaltenbehandlung ist eine sehr häufig und standardmäßig durchgeführte Prozedur in jeder ästhetischen Praxis. Jedoch kommt es nicht selten zu unerwünschten Komplikationen.

Fragestellung

Um Komplikationen und deren Ursache besser zu verstehen und in Zukunft zu vermeiden, soll im Folgenden eine anatomische Übersicht gegeben werden, die den Zusammenhang zwischen Komplikation und anatomischer Grundlage herstellt.

Material und Methoden

Dieser Beitrag basiert auf einer narrativen Zusammenschau von aktueller Literatur und neuesten anatomischen Erkenntnissen. Klinische Komplikationen sind mit der zugrunde liegenden Anatomie verglichen worden.

Ergebnisse

Eine Augenbrauenptose entsteht, wenn zu kaudal, und eine Augenlidptose, wenn zu tief (= profund) injiziert wird. Lippenasymmetrien entstehen, wenn der M. risorius oder der M. depressor labii inferioris mit dem Toxin in Berührung kommt. Schluckstörungen hingegen entstehen, wenn der Platysmamuskel nicht oberflächlich genug angespritzt wird.

Schlussfolgerungen

Das Wissen um die dreidimensionale nicht nur um die zweidimensionale Anatomie ist essenziell, wenn gute klinische Ergebnisse mit einem niedrigen Risikoprofil erreicht werden sollen.
Titel
Therapieverfahren mit Neuromodulatoren
Anatomische Grundlagen, Wirkmechanismen und sichere Anwendung in der ästhetischen Medizin
Verfasst von
Sebastian Cotofana, M.D.
Michael Alfertshofer, M.D.
Publikationsdatum
30.12.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 3/2026
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-025-05628-4
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Bildnachweise
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