Publikationsethik
Probleme im Zusammenhang mit der Forschungs- und Publikationsethik können zu jedem Zeitpunkt während der Manuskriptbegutachtung sowie nach der Veröffentlichung auftreten und entdeckt werden. Als Mitglied des Zeitschriftenboards sollten sich dieser Probleme bewusst sein und wissen, wie einfache Fälle zu behandeln sind und wo sie bei komplizierteren Problemen Hilfe bekommen.
Alle Springer Nature-Zeitschriften sind Mitglied des Committee on Publication Ethics (COPE), das Ihnen als Mitglied des Zeitschriftenboards als Ressourcen zur Verfügung steht, um Ihnen bei Fragen zur Publikationsethik zu helfen.
Code of Conduct
Alle Herausgebenden von Springer Nature-Zeitschriften verpflichten sich, den Verhaltenskodex (Code of Conduct) einzuhalten. Er legt die Mindeststandards in Bezug auf Peer Review, Manuskriptbehandlung, redaktionelle Richtlinien, Interessenkonflikte, rechtliche Fragen und die Vertretung der Zeitschrift fest.
Als Mitglied des Zeitschriftenboards müssen Sie sich insbesondere Ihrer eigenen potenziellen Interessenkonflikte bewusst sein. Diese können sich auf Ihre Rolle als Herausgebende als Ganzes oder auf ein bestimmtes Manuskript beziehen.
Wenn Herausgebende einen Interessenkonflikt hinsichtlich eines bestimmten Manuskripts haben, sollten diese das Manuskript nicht selbst bearbeiten, sondern ein anderes Mitglied des Boards beauftragen, das Peer Review zu verwalten und die endgültige redaktionelle Entscheidung zu treffen. Eine schnelle Zusammenfassung der wichtigsten Punkte finde Sie auf der Seite Journal Editors' Code of Conduct.
Ein ausführlicher Kurs zum Code of Conduct ist hier zu finden: https://www.springernature.com/gp/editors/editor-courses/editors-code-of-conduct-journals
Wenn ein Problem mit der Publikationsethik auftritt
Herausgebende erhalten Hilfe und Unterstützung von der Redaktion. In komplexen Fällen wird die Springer Nature Research Integrity Group hinzugezogen.
Die Details aller laufenden Untersuchungen zur Publikationsethik werden vertraulich behandelt, bis eine endgültige redaktionelle Entscheidung getroffen wurde.