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37. Pulmonale Manifestation hämatoonkologischer Erkrankungen und Therapien

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die pulmonalen Manifestationen hämatoonkologischer Erkrankungen umfassen eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Krankheitsbilder. Darunter finden sich zum einen maligne Erkrankungen mit direkter oder indirekter Lungenbeteiligung, zum anderen pulmonale Komplikationen nach Chemotherapie, nach allogener Stammzelltransplantation und nach CAR-T-Zelltherapie. Die allogene Stammzelltransplantation ist die Behandlungsmethode der Wahl bei vielen hämatoonkologischen Krankheitsbildern. Zu dem sehr heterogenen Bild der pulmonalen Komplikationen nach Stammzelltransplantation gehören neben verschiedenen Infektionen auch therapiebedingte Ursachen sowie die GvHD (Graft versus Host Disease) und auf endothelialer Schädigung basierende Erkrankungen („endothelial injury syndromes“), wie z. B. das idiopathische Pneumoniesyndrom (IPS) oder die pulmonale veno-okklusive Erkrankung. Die z. T. hohe Letalität erfordert eine rasche Diagnosestellung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Hämatoonkologen, Pneumologen, Radiologen und Pathologen ist daher essenziell.
Titel
Pulmonale Manifestation hämatoonkologischer Erkrankungen und Therapien
Verfasst von
Karin Palmowski
Urte Sommerwerck
Thomas Luft
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_37
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