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01.08.2011 | Originalien | Ausgabe 8/2011

Der Ophthalmologe 8/2011

Quantifizierung von Fluoreszenzangiographien bei Patienten mit nichtarteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2011
Autoren:
Dr. T. Hirsch, A. Remky, N. Plange, M. Kaup

Zusammenfassung

Ziel

Ziel dieser Studie war es, die retinale Hämodynamik und die Papillenleckage mittels Fluoreszenzangiographien bei Patienten mit nichtarteriitischer ischämischer Optikusneuropathie (NAION) zu beurteilen und die Ergebnisse der Fluoreszenzangiographie mit dem Ausmaß und der Lokalisation des Gesichtsfeldausfalls zu korrelieren.

Patienten und Methoden

Es wurden 26 Patienten mit akuter NAION in die Studie eingeschlossen. Fluoreszenzangiographien wurden mit einem Scanning-Laser-Ophthalmoskop durchgeführt. Das Ausmaß der Papillenleckage wurde mittels einer semiquantitativen Methode beurteilt (diffuse vs. fokale Papillenleckage). Die arteriovenöse Passagezeit (AVP) wurde mittels Dilutionskurven und eines digitalen Bildanalysesystems getrennt für die obere und untere Hemisphäre ausgewertet. Die Anzahl pathologischer Testpunkte wurde für die einzelnen Hemisphären ausgewertet (30/2 SITA, Humphrey-Zeiss).

Ergebnisse

Der Mittelwert der AVP betrug 1,79±0,43 s. Es zeigte sich keine signifikante Korrelation zwischen der AVP und dem Anteil pathologischer Testpunkte der Gesichtsfelder (p>0,05, r<0,5). Die Art der Papillenleckage hatte keinen Einfluss auf die AVP. Weiterhin zeigte sich, dass das Ausmaß der Papillenleckage in keinem signifikanten Zusammenhang mit dem Ausmaß des Gesichtsfeldschadens stand (p=0,57).

Schlussfolgerung

Zusammenfassend zeigt sich weder ein Zusammenhang zwischen der retinalen Perfusion und der Art und der Lokalisation der Papillenleckage noch zwischen der Perfusion und dem Ausmaß und der Lokalisation des Gesichtsfeldausfalls. Eine globale Durchblutungsstörung, z. B. im Sinne eines Kompartmentsyndroms im Bereich des Sehnervenkopfs, könnte für diese Ergebnisse verantwortlich sein.

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