Skip to main content
main-content

02.08.2017 | Leitthema | Ausgabe 9/2017

Der Chirurg 9/2017

R1-Resektion beim Ösophaguskarzinom

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 9/2017
Autoren:
MBA Prof. Dr. I. Gockel, C. Wittekind

Zusammenfassung

Die mikroskopische Identifikation von residuellem Tumor im Bereich des oralen oder aboralen Resektionsrandes im Resektat nach onkologischer Ösophagusresektion beim Ösophaguskarzinom (R1-Resektion) erhöht das Rezidivrisiko und die krankheitsbezogene Mortalität. Die Ösophagusresektion mit assoziierten Risiken macht somit nur Sinn, wenn sicher eine R0-Situation erzielt werden kann. Die Relevanz des mikroskopischen Befalls des „circumferential resection margin“ (CRM) beim Ösophaguskarzinom in seinen unterschiedlichen Definitionen der britischen und der amerikanischen Gesellschaft für Pathologie wurde bisher in keiner prospektiven Studie untersucht. Gemäß deutscher S3-Leitlinie sollte bei postoperativ nachgewiesener R1-Situation, die nicht durch eine kurative Nachresektion in eine R0-Situation zu konvertieren ist, bzw. bei ungünstigen Bedingungen für eine Nachresektion unabhängig von einer neoadjuvanten Therapie eine Radiochemotherapie erfolgen. Liegt eine R1-Situation im Bereich des CRM vor, ist aufgrund der anatomischen Gegebenheiten mit entsprechenden Limitierungen durch Aorta und Wirbelsäule eine Nachresektion nicht einfach möglich im Gegensatz zu Ausweitungen der Resektionen nach oral oder aboral.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Premium-Inhalten der Fachzeitschriften, inklusive eines Print-Abos.

Jetzt abonnieren und bis 25. Juni einen 50 € Amazon-Gutschein sichern.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 9/2017

Der Chirurg 9/2017Zur Ausgabe
  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 393 € im Inland (Abonnementpreis 359 € plus Versandkosten 34 €) bzw. 426 € im Ausland (Abonnementpreis 359 € plus Versandkosten 67 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 32,75 € im Inland bzw. 35,50 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.
    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  2. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 14 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

  3. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 14 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Chirurgie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Chirurgie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise