Nichtkooperative, aggressive und gewalttätige Patient:innen und Angehörige
- 20.03.2026
- Radiologie
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Ole Ziegler
- Erschienen in
- Die Radiologie
Zusammenfassung
Die Kooperationsbereitschaft von Patient:innen ist sowohl bei der Wahrnehmung von Terminen, bei der Diagnostik als auch bei der Durchführung von Behandlungsmaßnahmen essenziell. Wirkt ein:e Patient:in nicht in gehöriger Weise mit, kann dies haftungsrechtliche, aber auch Folgen für die ärztliche Vergütung haben. Darüber hinaus nehmen Aggressionen sowie verbale und körperliche Gewalt seitens Patient:innen und deren Angehörigen zu. Dadurch wird das Entstehen eines Vertrauensverhältnisses vereitelt oder ein bestehendes zerstört. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Ärzt:innen dann die Behandlung verweigern bzw. abbrechen. Auch kann der Betreiber der medizinischen Einrichtung dann von seinem Hausrecht Gebrauch machen und einen Hausverweis erteilen. Für den Fall, dass die Verweigerung der (weiteren) Behandlung deshalb nicht gerechtfertigt ist, weil ein akuter Behandlungsbedarf besteht, kann es aber geboten sein, die Behandlung durch Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen sicherzustellen. Über Maßnahmen der internen Compliance, insbesondere Kommunikationstrainings oder Verfahrensanweisungen, kann das Personal durch den Betreiber für den Umgang mit auftretenden Aggressionen oder die Ausübung von Gewalt gewappnet werden.
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- Titel
- Nichtkooperative, aggressive und gewalttätige Patient:innen und Angehörige
- Verfasst von
-
Dr. Ole Ziegler
- Publikationsdatum
- 20.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Radiologie
- Erschienen in
-
Die Radiologie
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00117-026-01598-3
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