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Radiologie

Aktuelle Übersichtsarbeiten

Radiologie zwischen Knorpel und Knochen

Die Osteochondrosis dissecans (OCD) ist eine fokale Erkrankung der osteochondralen Übergangszone. Strukturelle Veränderungen des subchondralen Knochens führen zur sekundären Instabilität des darüberliegenden Knorpels. Klinisch dominieren …

Diagnostik und stadiengerechte Therapie der Milzverletzung

Milzverletzungen im Zusammenhang mit Bauchtraumata stellen häufig schwere innere Verletzungen dar. Bei der Diagnostik spielen v. a. die kontrastmittelgestützte Computertomographie sowie Laborbestimmungen eine große Rolle. Die Einteilung von …

Curriculum Kardiale Computertomographie – DGK-Addendum

Zur Erlangung der Zusatzqualifikation Level 2 muss die Durchführung von mindestens 100 kardialen CT-Untersuchungen (CCTA) und insgesamt 150 CCTA-Befundungen, davon mindestens 80 mit Kontrastmittelgabe und mindestens 10 Untersuchungen zur …

Nachsorge Mammakarzinom – Was ist Standard – und warum nicht mehr?

Das Mammakarzinom stellt die häufigste Krebserkrankung der Frau dar und wird in den meisten Fällen in kurativer Absicht behandelt. Im Anschluss werden die PatientInnen in die Nachsorge entlassen. Hierzu wurden strukturierte Abläufe durch die …

Traumatische Verletzungen der thorakalen Aorta – Rolle der interventionellen Radiologie

Akute Aortenverletzungen zählen zu den lebensbedrohlichsten Notfällen in der Gefäß- und Notfallmedizin. Ursache ist meist ein Hochrasanztrauma mit Dezelerations- und Scherkräften im Bereich des Aortenisthmus. Aufgrund anatomischer Besonderheiten …

Das Cardiac Arrest Receiving Team nach dem Freiburger Modell

Die Ursachen für einen außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand („out-of-hospital cardiac arrest“; OHCA) sind vielfältig und lassen sich grob in kardiale und nicht kardiale Ursachen unterscheiden. Trotz erfolgreicher Reanimation („cardiopulmonary …

Nebenwirkungen von Immuntherapien

Immuntherapien zählen zu den großen Fortschritten der Onkologie. Mit ihnen treten jedoch neue Nebenwirkungen auf, die sich besonders häufig im Abdomen manifestieren. Dieser Artikel gibt einen Überblick über das Spektrum Immuntherapie-vermittelter …

Nebenwirkungen von Immuncheckpoint-Inhibitoren

Die Entwicklung von Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) hat die onkologische Therapie revolutioniert. ICI verstärken die antitumorale Immunität, indem sie die negativen regulatorischen Komponenten der T‑Zell-vermittelten Immunantwort gegen …

Übersicht zu Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapien

In den letzten Jahrzehnten haben sich die therapeutischen Konzepte der Onkologie grundlegend gewandelt: Neben etablierten chirurgischen, radiotherapeutischen und interventionell-ablativen Lokaltherapien hat sich das Feld der Systemtherapien …

Verschlüsse der Arteria radialis nach Herzkathetereingriffen – DGK-Stellungnahme

Der transradiale Zugang (TRA) ist der bevorzugte Standardzugang für die invasive Koronarangiographie und -intervention – mit Vorteilen hinsichtlich Mortalität, Blutungskomplikationen, Gefäßsicherheit und Krankenhausverweildauer. Die ESC-Leitlinien …

Differenzierung MR-tomographischer Arthrosephänotypen mithilfe von Techniken der Künstlichen Intelligenz

Die Arthrose ist eines der häufigsten Krankheitsbilder in der Orthopädie, bei dem in den letzten Jahrzehnten nur begrenzt Fortschritte in Diagnostik, Prävention und Therapie erzielt wurden. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass …

Breaking Bad News – zwischen Diagnose und Dialog

Das Überbringen schlechter Nachrichten gehört zu den schwierigsten ärztlichen Aufgaben. Die Art und Weise, wie dieser Moment gestaltet wird, kann entscheidend für die Beziehung zu den Patientinnen und Patienten sein und sich auf die weitere Behandlung auswirken. Mit dem SPIKES-Protokoll lässt sich ein solches Gespräch konstruktiv und vertrauensbildend strukturieren.

Übersicht zu CAR-T-Zell-Therapien

Die ersten kommerziellen CAR-T-Zell-Therapien wurden im August 2018 in Deutschland zugelassen, zunächst für die Behandlung von akuten lymphatischen Leukämien (ALL) und Non-Hodgkin-Lymphomen. Die ersten Ansätze von Immuntherapien für die …

Bildgebung neurologischer Nebenwirkungen unter Immuntherapien

Immuntherapien haben das therapeutische Spektrum in der Onkologie und zunehmend auch in der (Neuro‑)Immunologie nachhaltig erweitert. Mit der steigenden Zahl behandelter Patient:innen gewinnen jedoch auch immunvermittelte Nebenwirkungen (irAEs) an …

Alte Methode, neue Präzision: Mikro-Ultraschall für die Prostata

Die multiparametrische Magnetresonanztomografie schien technische Defizite bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms auszugleichen, ist aber teuer und nicht flächendeckend verfügbar. Mit dem 29-MHz-Mikro-Ultraschall könnte sich das nun ändern – und er verspricht, noch präziser zu sein.

Klinik, Endoskopie und Bildgebung beim Urothelkarzinom

Urothelkarzinome der Harnblase und des oberen Harntrakts erfordern eine risikoadaptierte, interdisziplinäre Diagnostik. Neben der Endoskopie mit histologischer Sicherung und der Urinzytologie stellt die Bildgebung eine zentrale Säule dar. Die …

Neu im Fachgebiet Radiologie

Dilatierte Aorta ascendens: Mehr Überwachung = mehr Sicherheit?

US-Radiologinnen und -Radiologen haben retrospektiv Fälle ihrer Einrichtung ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass mehr Surveillance bei erweiterter Aorta ascendens nicht immer hilfreich ist: In der Mehrzahl der Fälle blieben die Dilatationen stabil – und um die seltenen Fälle mit späterer Dissektion besser identifizieren zu können, müssten andere Faktoren noch stärker berücksichtigt werden.

Geringes NSF-Risiko nach Gadoliniumgabe bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz

Bei Patientinnen und Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion traten laut einer aktuellen Studie Diagnosen einer nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) nach der Gabe gadoliniumhaltiger Kontrastmittel nur äußerst selten auf. Die Häufigkeit unterschied sich nicht von jener bei Kontrollpersonen ohne Niereninsuffizienz.

Auswahlkriterien fürs Lungenkrebs-Screening sind verbesserungsfähig

Ob Anspruch auf ein Lungenkrebs-Screening per Low-Dose-CT besteht, wird meistens über kategoriale Grenzwerte definiert. Effizienter und effektiver wäre es wohl, sich am individuellen Erkrankungsrisiko gemäß etablierter Scores zu orientieren. Das wird auch durch die deutsche HANSE-Studie belegt.

Was 2026 in Sachen Digitalisierung und Formulare auf Praxen zukommt

2026 bringt Neuerungen für ärztliche Praxen: Wer in seiner Praxissoftware kein (aktuelles) ePA-Modul nutzt, muss ab Januar mit Sanktionen rechnen. Zudem gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung einer Fehlgeburt.

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Bildnachweise
Ärztin und Patient im Gespräch/© AnnaStills / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Vergleich eines Mikro-Ultraschall (links) mit konventionellem Ultraschall (rechts) der Prostata/© Imogen Giesen, Radiologe injiziert Kontrastmittel/© pangoasis / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Älterer Mann erhält CT-Scan/© Tyler Olson / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Arzt tippt an Computer/© Gorodenkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)