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14.09.2017 | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Der Orthopäde 10/2017

Rampenläsionen

Tipps und Tricks in Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Prof. Dr. R. Seil, A. Hoffmann, S. Scheffler, D. Theisen, C. Mouton, D. Pape

Zusammenfassung

Rampenläsionen sind häufig mit Verletzungen des vorderen Kreuzbands (VKB) vergesellschaftet und treten fast ausschließlich im Bereich des medialen Meniskus auf. Im Rahmen einer anterioren Routinekniegelenkspiegelung und durch die präoperative radiologische Diagnostik können sie nur eingeschränkt bis gar nicht diagnostiziert werden. Die klinische Relevanz dieser Läsionen ist noch nicht eindeutig geklärt. Neuere biomechanische Studien zeigen eine erhöhte anteroposteriore und rotatorische Laxität des Gelenks bei nicht reparierter Rampenläsion. Aufgrund dessen werden sie in Zusammenhang mit dem frühzeitigen Versagen von VKB-Ersatzplastiken gebracht. Die Inspektion des posteromedialen Kniegelenkkompartiments bei arthroskopisch gesicherter VKB-Verletzung über das Trans-notch-Portal und die Untersuchung der meniskokapsulären Strukturen mit dem Tasthaken über ein posteromediales Arbeitsportal sollten routinemäßig durchgeführt werden. Bei der Diagnose einer meniskosynovialen Läsion trägt die Reparatur zu einer signifikanten Verbesserung der Kniegelenklaxität bei und somit möglicherweise zu besseren Langzeitergebnissen bei gleichzeitig durchgeführter VKB-Ersatzplastik. Die Rekonstruktion der posteromedialen Strukturen ist technisch anspruchsvoll und wird arthroskopisch über ein oder zwei posteromediale Arbeitsportale durchgeführt.

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