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07.01.2021 | Rapid sequence induction | CME | Ausgabe 2/2021

Der Anaesthesist 2/2021

Neue Aspekte der „rapid sequence induction“ einschließlich Behandlung der pulmonalen Aspiration

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 2/2021
Autoren:
Prof. Dr. T. Mencke, A. Zitzmann, D. A. Reuter
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

T. Fuchs-Buder, Nancy
A.R. Heller, Augsburg
M. Rehm, München
M. Weigand, Heidelberg
A. Zarbock, Münster

Zusammenfassung

Die pulmonale Aspiration von festen Bestandteilen führt zur Verlegung des Tracheobronchialbaums, die Aspiration von saurem Magensaft zur chemischen Pneumonitis (Mendelson-Syndrom) und die Aspiration von oropharyngealen Sekreten oder Magen-Darm-Keimen zur Aspirationspneumonie. Grundsätzlich kann eine pulmonale Aspiration zu jedem Zeitpunkt der Anästhesie auftreten. Im klinischen Alltag muss es daher das Ziel sein, diejenigen Patienten zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für eine Aspiration haben. Wenn dies gelingt, können Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko zu reduzieren; dies können Regionalanästhesien sein oder die Durchführung der Allgemeinanästhesie als Rapid sequence induction (RSI). Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer schwergradigen Aspiration – meist bei der Narkoseeinleitung – sind viel Erfahrung und schnelles Handeln erforderlich; dies ist nur zu erreichen, wenn die Einleitung zur RSI zu dritt erfolgt und ein Facharzt den Weiterbildungsassistenten überwacht.

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