Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Buch hilft PNP-Betroffenen und Patienten mit Restless-Legs-Syndrom, ihre Krankheit zu erkennen, zu verstehen, mit ihr umzugehen und klärt über die Therapiemöglichkeiten auf: Was kann die Schulmedizin leisten, und warum ist die chinesische Medizin so erfolgreich in der Diagnostik und Therapie? Wie sieht die Behandlung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin aus? Was kann ich selbst tun, um das Leiden zu verringern oder sogar zu verhindern?

Dr. Christian Schmincke, Chefarzt der Klinik am Steigerwald, Allgemeinmediziner, Biochemiker und Arzt für Naturheilverfahren und TCM, nimmt Betroffene und ihre Angehörigen mit diesem Ratgeber an die Hand und bietet Orientierungshilfe im Dschungel der Meinungen und Angebote. Es macht ihnen Mut, ihre Krankheit zu akzeptieren und Wege zu finden, mit ihr zu leben. Verständlich geschrieben und einleuchtend erklärt anhand zahlreicher Illustrationen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung: Polyneuropathie und Restless Legs als chronische Leiden

Die gemeinsame Behandlung der Polyneuropathie (PNP) und des Restless-Legs-Syndrom (RLS) in einem Ratgeber ist in einer Reihe von Gemeinsamkeiten begründet. Beide dem Fachgebiet Neurologie zugeordnete Krankheiten haben eine ähnliche Prävalenz zwischen 5 und 8% der deutschen Bevölkerung und verlaufen in aller Regel chronisch. Es besteht eine Schnittmenge von ca. 20%. In der Symptomatik sind beide Krankheiten, von Grenzfällen abgesehen, klar unterscheidbar. Zur den Ursachen der PNP liegt eine Fülle von Material vor, dagegen ist der Erkenntnisstand bzgl. RLS eher dürftig. Die meisten Formen lassen sich im Rahmen konventioneller Behandlungen lediglich symptomatisch beeinflussen. Dies war für uns Anlass, auf dem Boden der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Behandlungsalternativen zu entwickeln. Besonders bewährt hat sich die chinesische Arzneitherapie. Die Vorstellungen der TCM sind auch Grundlage unserer Empfehlungen zu Selbstbehandlung und Lifestyle-Modifikationen.
Christian Schmincke

Die Sicht der Schulmedizin: Polyneuropathie und Restless Legs

Frontmatter

2. Symptome der Polyneuropathie

Wir beschränken uns in diesem Kapitel auf die häufigste Form, die distal beginnende, langsam progrediente sensomotorische Polyneuropathie (PNP). Die vielfältige Symptomatik der 3 vom peripheren Nervensystem (PNS) versorgten Vitalfunktionen wird dargestellt: Sensibilität (Hyperästhesien, Parästhesien, Dysästhesien, Fehlwahrnehmungen, Schmerzen, Muskelkrämpfe, „burning feet“, Hypästhesien, Anästhesie); Motorik (Störungen der Bewegungssteuerung, Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Paresen, Lähmungen); Vegetativum („autonome PNP“) (Dysfunktionen der Schweißdrüsen und der inneren Organe, Störung der Trophik von Haut und Bindegewebe). Kasuistiken dienen der Illustration. Die Beschreibung typischer Verläufe umfasst den Symptomwandel in der Progredienz (Ausbreitung distal → proximal, Symptome sensibel → motorisch, Plus-Symptome → Minus-Symptome) und den Symptomwandel unter der chinesischen Arzneitherapie. Darüber hinaus werden die sekundären Folgen der Nervenzerstörung dargestellt.
Christian Schmincke

3. Ein Blick in die Anatomie des peripheren Nervensystems

Der Aufbau des peripheren Nervensystems (PNS) bis in die submikroskopische Dimension wird beschrieben: Bauelemente der Nervenzelle; die aus Axon und Myelinscheide gebildete Nervenfaser; peripherer Nerv als Komplex aus 2-fach gebündelten Nervenfasern; Barriere des Epineuriums als Teil der Blut-Nerven-Schranke; die verschiedenen Nervenfasertypen; efferente/afferente Leitungsfunktion; gemischte Nerven in der Peripherie; Anschluss des PNS an das ZNS; Spinalnerv. Die Symptome der Polyneuropathie werden anhand der Funktion der peripheren Strukturen erklärt, an die efferente und afferente Leitungsbahnen andocken: die hochspezialisierten sensiblen Elemente der Haut; Fehlwahrnehmungen; Muskelapparat; Muskelspindel; Muskeleigenreflexe mit Verschaltungsschema im Rückenmark; Justierung der Muskelspindeln über die Gamma-Efferenzen; Schädigung von Axon oder Myelinscheide; Plus- und Minus-Symptome; Nervenstoffwechsel; Blut-Nerven-Schranke; Regeneration geschädigter Nervenfasern.
Christian Schmincke

4. Polyneuropathie – die Ursachen

Nach Grundsatzüberlegungen zur Verursachungsproblematik in der Medizin wird ein Überblick über die gegenwärtig als ursächlich für eine PNP angesehenen Erkrankungen und Schadfaktoren gegeben. Der Diabetes mellitus wird ausführlich besprochen, der problematische Prädiabetes; des Weiteren Immunstörungen inklusive Infektionskrankheiten, dabei ausführlicher die Paraproteinämie (MGUS); Niereninsuffizienz. Toxische Schäden durch Haushalts-, Industrie und Umweltgifte, Medikamente, Alkohol, Mangelkrankheiten; die Rolle von Vitamin B12; vegane Ernährung; erbliche Formen der PNP; „Polyneuropathie unbekannter Ursache“ als häufige Diagnose. Weiterhin werden die postoperative PNP; Störungen des inneren stofflichen Milieus als Ursache der Nerven-Degeneration; die Rolle von Lifestyle-Faktoren besprochen. Schließlich wird die Häufigkeit der bekannten PNP-Ursachen aus den Angaben der Literatur verglichen mit eigenen Erhebungen der Klinik am Steigerwald.
Christian Schmincke

5. Diagnostik der Polyneuropathie

In diesem Kapitel werden besprochen: das Prinzip der Stufendiagnostik; der hohe Stellenwert einer eingehenden Anamnese; Methoden der körperlichen neurologischen Diagnostik; die apparative Diagnostik mit Neuromyographie und Blutanalysen; die weiterführende Diagnostik zur Abklärung bei Problemfällen: Nerven-, Haut-, Muskelbiopsie; quantitative sensorische Testung; Lumbalpunktion. Angesichts der hohen ätiologischen Dunkelziffer und der meist geringen therapeutischen Relevanz sollten auch bei der Suche nach der Krankheitsursache die Prinzipien der Stufendiagnostik beherzigt werden.
Christian Schmincke

6. Sonderformen der Polyneuropathie – Abgrenzungen

Als Sonderformen der PNP werden dargestellt mit Hinweisen zu Symptomatik, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie: Guillain-Barré-Syndrom (GBS), chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) und Small-Fiber-Neuropathie (SFN). Zur Abgrenzung von der Polyneuropathie werden beschrieben: Neuralgien, Immunmononeuropathien, Fazialisparese; Kompressionssyndrome: nach Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose, Karpaltunnel-, Sulcus-ulnaris-Syndrom; Erkrankung des eingeklemmten Nervus cutaneus femoris lateralis und die Druckläsion des Nervus peroneus. Als ebenfalls differenzialdiagnostisch zu beachtende Erkrankungen werden die multiple Sklerose (MS) und die Myositis genannt.
Christian Schmincke

7. Konventionelle Therapie der Polyneuropathie in der Schulmedizin

Eine kausal ausgerichtete Therapie hat das Ziel, äußere oder innere für die Nervenzerstörung verantwortliche Faktoren zu kontrollieren: Vergiftungsquellen identifizieren und ausschalten; falls möglich, verdächtige Medikamente aussetzen; konsequente Zuckereinstellung bei Diabetikern; ernährungs- oder anderweitig bedingte Mangelzustände ausgleichen; Behandlung (potenziell) bösartiger Erkrankungen, die mit der Produktion nervenschädlicher Stoffwechselprodukte verbunden sind; Lebensstilfaktoren, die als Krankheitsursachen in Verdacht stehen, identifizieren; immunsuppressive Behandlung nervenschädigender entzündlicher Prozesse, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Die Therapie beschränkt sich i. d. R. auf die Gabe symptomatisch wirkender Mittel. Diese können weder die Progression noch die motorischen Symptome beeinflussen. Die bei PNP gebräuchlichen symptomatisch wirkenden Medikamente inkl. Nebenwirkungen und Verordnungskautelen werden referiert: Antiepileptika, Antidepressiva und Opioide.
Christian Schmincke

8. Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom) – Symptome, Ursachen, Diagnostik

Mit der präzisen Beschreibung der Symptomatik ist die Diagnose Restless-Legs-Syndrom (RLS) meist schon gestellt. Zusatzuntersuchungen dienen dem Ausschluss von Grund-, Begleiterkrankungen oder sonstigen Ursachen: Niereninsuffizienz, Eisenmangel, Schwangerschaft, diverse Medikamente.
Christian Schmincke

9. Konventionelle Therapie des Restless-Legs-Syndroms

Die kausale Therapie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) beschränkt sich auf die Behandlung der Grunderkrankung. Weit im Vordergrund steht die symptomatische Behandlung. Üblicherweise werden verordnet: Dopamin und Dopamin-Agonisten, Antidepressiva, Opioide, Antiepileptika. Selbstmedikation mit Magnesium. Nach der Beschreibung von Wirkung, Nebenwirkungen und Anwendungskautelen wird die Problematik speziell der dopaminergen Therapie eingehend diskutiert. Aufgrund von Toleranzentwicklung, Augmentation und den häufig schweren Rebound-Reaktionen besteht die Gefahr einer „Einbahnstraßenmedikation“ mit dem Zusatzrisiko von Langzeitschäden. Über 50-jährige Erfahrungen in der Behandlung des Morbus Parkinson, für die Dopamin und Dopamin-Agonisten unverzichtbar sind, werden zum Vergleich herangezogen.
Christian Schmincke

Der komplementäre Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin: unruhige und schmerzhafte Beine

Frontmatter

10. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) als Ergänzung zur Schulmedizin

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) eröffnet Behandlungschancen für Krankheiten, die sich schulmedizinisch nur begrenzt erreichen lassen. Therapiemethoden der TCM sind: Akupunktur und Moxibustion, manuelle Zugänge über Tuina oder Shiatsu, übende Verfahren wie Qigong, Diätetik, chinesische Phytotherapie. Letztere hat mit Abstand die größte Reichweite. Sie arbeitet mit individuell angepassten Rezepturen chinesischer Arzneipflanzen, die meist in Form von Abkochungen oder vorgefertigten Granulaten verordnet werden. Die TCM hat Modelle zur Pathogenese entwickelt, die unser Krankheitsverständnis erweitern. Grundlagen sind eine eigene Krankheitslehre und eine spezielle umfangreiche Diagnostik. Deren Anwendung setzt ein umfassendes Studium und eine Lehrzeit unter Supervision voraus. Speziell die chinesische Arzneitherapie ist für die Selbstbehandlung nicht geeignet. Aufgrund des andersartigen medizinischen Ansatzes gilt die TCM zu Recht als komplementäres Heilverfahren (CAM).
Christian Schmincke

11. Die chinesische Sicht der Dinge

Einige Grundbegriffe der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden eingeführt: Yin-Yang, Qi und Xue, die Funktionskreise, der Funktionskreis Milzmagen = „Die Mitte“, Tan = der (versteckte) Schleim. Die Mitte verkörpert die zentrale Verdauungsfunktion. Ihre Arbeitsweise besteht in der Aufnahme von Stoffen und Informationen und in deren „Klärung“ und Verteilung. Dies betrifft auch endogen anfallende stoffliche Lasten. Die Formel für diese Funktion lautet: „Trennung von Trübem und Klarem.“ Eine dauernde Überforderung der Mitte führt zur Ansammlung von Tan-Deponien. Diese wiederum behindern innere Transportprozesse und gefährden dadurch u. a. Stoffwechsel und Vitalität von Nervengewebe.
Christian Schmincke

12. Forschungen zum Thema „Tan“

Das chinesische „Tan“ ermöglicht eine neue Interpretation des in der Schulmedizin verpönten Begriffs der inneren Verschlackung. Heute lassen sich Systeme mit intensiver Stoffwechselaktivität wie Organismen oder Gesellschaften nicht mehr zureichend beschreiben, ohne Begriffe wie „Prozessabfall“ oder „Altlasten“ zu verwenden. Ergebnisse der medizinischen Grundlagenforschung scheinen diese Auffassung zu unterstützen. Referiert werden: das Konzept der Eiweißmast nach Professor Wendt, die Eiweißglykierung beim Diabetes mellitus und die Forschungen über Amyloid, M. Alzheimer und M. Parkinson. Ein eigenes Modell zur Pathogenese des Diabetes mellitus Typ 2 wird vorgestellt.
Christian Schmincke

13. Restless Legs, chinesisch betrachtet

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) wird als innerer Juckreiz gedeutet und dem chinesischen Pathogenesemodell der exsudativen Neurodermitis oder der oberflächlichen Fremdkörpereiterung an die Seite gestellt. Eine Störung im Xue (chinesisch eine „Hitze in den Säften“) provoziert eine reflexartige Reaktion: Das Kratzen. Die Spannungsabfuhr durch Bewegung bringt kurzfristige Erleichterung. Da aber, anders als beim oberflächlichen Fremdkörper, der Herd in der Tiefe der Gewebe liegt, kehrt der Spannungszustand alsbald zurück. Wenn die Behandlung der Xue-Störung, die in unterschiedlichen Varianten auftreten kann, gelingt, verschwindet die Symptomatik nachhaltig. Die Behandlung deckt sich zum Teil mit der Vorgehensweise bei der Polyneuropathie (PNP). Die von der Schulmedizin verordneten Medikamente dämpfen die neuromuskuläre Seite dieses „Juckreizes“ und lassen die letztlich ursächliche Störung in der Tiefe des Muskel- und Bindegewebes unbeeinflusst.
Christian Schmincke

Praktische Empfehlungen zur Selbsthilfe

Frontmatter

14. Selbstbehandlung

Die Möglichkeiten der Selbstbehandlung sind ein Stiefkind der medizinischen Wissenschaft und der Ärzteausbildung. Eine Änderung der Lebensweise kann helfen, die Krankheit zu bessern, ihr Fortschreiten zu verhindern, weniger Medikamente zu brauchen oder wenigstens mit der Krankheit besser zu rechtzukommen. Die häufigste Form der PNP wird zu den degenerativen Erkrankungen des älter werdenden Menschen gerechnet. Folgende Bereiche der alltäglichen Lebensführung werden behandelt: Ernährung, Bewegung und Ruhe, Schlaf, Pflege und Physiotherapie, Stuhlgang, Umgang mit Infekten, Gehhilfen.
Christian Schmincke

15. Essen und Trinken

Es geht um das Was, das Wie viel und das Wie der Nahrungsaufnahme. Mangelernährung spielt nach unserer Auffassung in den reichen Gesellschaften eine untergeordnete Rolle; ausgenommen sind Junk Food und Erkrankungen des Verdauungssystems. Die Tan-Problematik rückt das Thema Überernährung in den Vordergrund; sie wird als Ursache zahlreicher Krankheiten beschrieben. Der Mensch kann sich schlecht gegen den allgegenwärtigen „Warendruck“ wehren. Zusätzlich hindert die Tan-bedingte innere Mangelversorgung an einem maßvollen Essverhalten. Statt sich auf die Waage zu fixieren, empfehlen wir eine „Pädagogik der Mitte“. Folgende Lebens- und Genussmittel werden besprochen: Fette, Kohlenhydrate, insb. Zucker und Weizenprodukte, tierisches Eiweiß, insb. Milch, Gemüse, das Frühstück, Kaffee, Tee, alkoholische Getränke, warmes Wasser. Hinweise zum Wie und Wann der Nahrungsaufnahme sowie Tabellen zum Gehalt von Eisen und Vitamin B12 in wichtigen Nahrungsmitteln beschließen das Kapitel.
Christian Schmincke

16. Bewegung und Ruhe

Der Mensch ist ein Bewegungswesen. Körperbewegung macht klug. In unserer Gesellschaft findet Bewegung überwiegend im Kopf statt. Der Fluss von „Qi“ und „Xue“ in den Beinen; Bewegung übt das „Qi“ und bewegt das „Xue“ (Blut, Lymphe und Zellstoffwechsel). Das Problem mit dem Leistungssport; Stretching; Tanzen; Ruhe genießen; Abenteuer Spazierengehen; Balancieren; barfuß gehen; Erfahrungsfeld für die Füße; Qigong, Qigong-Kugeln. Die körperliche Bewegung wird im Hinblick auf die Traditionelle Chinesische Medizin beleuchtet, dabei wird Bezug genommen zur Polyneuropathie (PNP) und zum Restless-Legs-Syndrom (RLS).
Christian Schmincke

17. Der gestörte Schlaf

Heilungsprozesse profitieren von einem guten Schlaf. Neben einer Erholung der am Tage verausgabten „Qi“-Kräfte fördert der Schlaf Reinigung und Regeneration im Säftebereich („Xue“ in der Traditionellen Chinesischen Medizin). Alle synthetischen Schlafmittel zerstören auf Dauer die Schlafarchitektur und machen schnell abhängig. Die Arbeit an einer Verbesserung des Schlafes beginnt nach dem morgendlichen Aufstehen. Verschiedene Formen des gestörten Schlafes: Einschlafstörung oder Früherwachen: Das Tagwerk ist nicht gut zu Ende geführt worden, das „Qi“ kann sich noch nicht zurückziehen, oder es tritt morgens schon zu früh an. Die „Mitte“ ist überfüllt mit Speisen, Fernsehsendungen, Beziehungsproblemen. Durchschlafstörungen: Probleme im regenerativen Bereich („Xue“). Oberflächlicher Schlaf: Weitere Themen sind: tief gestörte Schlafarchitektur, rituelle Vorbereitung des Zu-Bett-Gehens, kalte Füße, die richtige Matratze.
Christian Schmincke

18. Pflege, Selbstbehandlung, Körpertherapie

Hautpflege; Trockenbürstenmassage; ätherische Öle; Pferdesalbe; Wasseranwendungen nach Kneipp; Linsenfußbad; Massagen, Physiotherapien; Kräutertee sind geeignet zur Vorbeugung gegen Polyneuropathie (PNP) und Restless-Legs-Syndrom (RLS) und deren Eigenbehandlung.
Christian Schmincke

19. Stuhlgang

Ursachen von Verstopfung als Zivilisationskrankheit sind Ernährung; Bewegungsmangel; die Tagesrhythmik der Organe kann sich nicht entfalten. Die Bedeutung des Dickdarms als Organ der Blutreinigung; chronische Verstopfung und was man dagegen tun kann, sind in diesem Beitrag thematisiert und in Beziehung gebracht zur Polyneuropathie (PNP) und dem Restless-Legs-Syndrom (RLS), u. a. unter dem Aspekt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Christian Schmincke

20. Das Immunsystem – Umgang mit Atemwegs- und anderen Infekten

Die wichtige Funktion der gewöhnlichen Atemwegsinfekte besteht in einem Immuntraining und in der Ausleitung entzündlicher Altlasten. Infekte sollen ernst genommen und nicht unterdrückt werden. Darüber hinaus beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Problematik der Hyposensibilisierungsbehandlung bei Allergien. Die Krankheitsentstehung und -behandlung wird unter den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschrieben unter Berücksichtigung der Polyneuropathie (PNP).
Christian Schmincke

21. Selbsthilfe beim Restless-Legs-Syndrom – Was ist besonders wichtig?

Die dem RLS zugrundeliegende Balance-Störung wurde, in Begriffen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), als „Disharmonie von Qi und Xue“ beschrieben. Bezogen auf das „Qi“ gilt es, eine gewisse Gemächlichkeit im Bewegungsverhalten zu entwickeln, Anstrengungen besonders in der zweiten Tageshälfte zu meiden, durch gefühlvolles Stretching und ähnliche entspannende Methoden ein Moment von Ausatmen und Gelassenheit ins aktive Tun zu bringen. Die Wogen des „Xue“ lassen sich glätten durch sparsame Verwendung von stimulierenden Nahrungsmitteln, Pflege der Darmfunktion und Bereinigung emotionaler Unruheherde.
Christian Schmincke

22. Wenn es ohne nicht mehr geht – Gehhilfen

Vorgestellt werden Gehstock, Rollator, Rollstuhl und Peroneusschiene, die das Leben von Patienten mit Polyneuropathie (PNP) erleichtern können.
Christian Schmincke

Backmatter

In b.Flat Patientenratgeber für Hausärzte enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

In b.Flat Schmerzmedizin für Hausärzte enthaltene Bücher

Weitere Informationen

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Meistgelesene Bücher in der Neurologie & Psychiatrie

  • 2016 | Buch

    Neurologie

    Das Lehrbuch vermittelt Ihnen das gesamte Neurologie-Prüfungswissen für Ihr Medizinstudium und bereitet auch junge Assistenzärzte durch detailliertes Fachwissen optimal auf die Praxis vor. Die komplett überarbeitete Auflage enthält sechs neue, interdisziplinäre Kapitel.

    Herausgeber:
    Werner Hacke
  • 2016 | Buch

    Komplikationen in der Neurologie

    Das Buch schildert Ereignisse im Rahmen der Neuromedizin, die während der Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen und Symptome auftreten können. Die Fallbeispiele sensibilisieren Sie für mögliche Risikofaktoren, um das Auftreten solcher Komplikationen zu vermeiden.

    Herausgeber:
    Frank Block
  • 2017 | Buch

    Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

    Leitsymptome, Untersuchungsmethoden, Krankheitsbilder, Notfälle & Co. – mit der Neuauflage des "Facharztwissens" sind Sie auf die Facharztprüfung in Psychiatrie und Psychotherapie optimal vorbereitet. In dieser 2. Auflage sind die Kapitel zu psychosomatischen Störungen deutlich ausgebaut.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
  • 2012 | Buch

    Kompendium der Psychotherapie

    Für Ärzte und Psychologen

    Wer in den vorhandenen Lehrbüchern der Psychotherapie den Brückenschlag zur täglichen praktischen Arbeit vermissen – ist mit diesem Werk gut bedient. In knapper, manualisierter Form werden verständlich und übersichtlich die Schritte, Techniken und konkreten, evidenzbasierten Vorgehensweisen beschrieben.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. med. Tilo Kircher