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01.11.2010 | Konzepte der Gesundheitsförderung | Ausgabe 4/2010

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

Rationale Verhaltensalternativen und selbstbestimmtes Handeln als Komponenten des Gesundheitsverhaltens

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2010
Autoren:
Prof. Dr. A. Pieter, M. Fröhlich, E. Emrich, V. Papathanassiou

Zusammenfassung

Hintergrund

Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird der Frage nachgegangen, inwieweit Individuen zu rationalen und selbstbestimmten Verhaltensänderungen zum Wohle ihrer aktuellen oder zukünftigen Gesundheit fähig sind.

Methode

Die Ausführungen verfolgen eine interdisziplinäre Perspektive, welche (gesundheits)psychologischen und ökonomischen Annahmen folgt. Als relevante (gesundheits)psychologische Ansätze werden das Health-Belief-Modell und die Selbstbestimmungstheorie sowie aus dem Bereich der Ökonomie das Modell des Homo oeconomicus zugrunde gelegt.

Ergebnisse

Den theoretischen Annahmen folgend wird zum einen gezeigt, dass der Mensch zwar zu selbstbestimmtem, rationalem Handeln bezüglich seiner Gesundheit fähig scheint, dieses vom Individuum subjektiv als rational empfundene Handeln jedoch objektiv eingeschränkt rational sein kann. Zum anderen wird erläutert, weshalb es aus Sicht des Individuums durchaus nur bedingt rational sein kann, in die eigene Gesundheit zu investieren.

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