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01.09.2015 | Leitthema | Ausgabe 3/2015

Gynäkologische Endokrinologie 3/2015

Rauchen und Östrogene

Zeitschrift:
Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 3/2015
Autoren:
Prof. Dr. Dr. A.O. Mueck, H. Seeger
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Strowitzki, Heidelberg

Zusammenfassung

Auswirkungen des Rauchens

Rauchen kann die Wirkung exogener und endogener Östrogene reduzieren oder gar ganz aufheben. Dabei werden nicht nur positive Effekte auf klimakterische Beschwerden und auf den Lipidmetabolismus reduziert, auch die Osteoporoseprävention und möglicherweise die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen sind beeinträchtigt. Nachgewiesen werden konnte dies bislang nur für orale Östrogene. Zurückzuführen ist es hauptsächlich auf eine dosisabhängig verstärkte hepatische Clearance, speziell im Zusammenhang mit geringen Östrogenkonzentrationen.

Therapeutische Konsequenzen

Die ausbleibende therapeutische Wirkung sollte bei Raucherinnen nicht durch Zufuhr erhöhter Dosen kompensiert werden, da die Gefahr besteht, dass potenziell mutagene Östrogenmetaboliten entstehen, die das Krebsrisiko erhöhen könnten. Da der günstige Östrogeneffekt bei transdermaler Östrogengabe nicht reduziert wird, sollte diese Anwendungsform bei Raucherinnen bevorzugt werden.

Patientenaufklärung

Frauen, die trotz aller Warnungen das Rauchen nicht einstellen möchten, sollten darüber informiert werden, dass neben den bekannten negativen Wirkungen des Rauchens auch der Erfolg einer Hormontherapie infrage gestellt ist.

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