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Befristete Arbeitsverträge in der Weiterbildung

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Auszug

Befristungen in Arbeitsverträgen unterliegen strengen rechtlichen Regularien. Ist eine Befristung unzulässig, ist der Arbeitsvertrag insgesamt nicht etwa unwirksam, sondern der Arbeitsvertrag gilt als auf unbestimmte Zeit (unbefristet) geschlossen (§ 16 Teilzeit- und Befristungsgesetz [TzBfG]). Üblicherweise sind nach dem TzBfG Befristungen ohne sachlichen Grund nur für die Dauer von bis zu 2 Jahren möglich. Bei Vorliegen eines sachlichen Grundes sind hingegen auch längere Befristungen erlaubt. Für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung existieren aber Sonderregelungen. Nach dem „Gesetz über befristete Arbeitsverträge mit Ärzten in der Weiterbildung“ (ÄArbVtrG) stellt die Weiterbildung einen sachlichen Befristungsgrund dar. In diesem Fall kann eine Befristung für bis zu 8 Jahre arbeitsvertraglich vereinbart werden (§ 1 Abs. 3 ÄArbVtrG). …
Titel
Befristete Arbeitsverträge in der Weiterbildung
Verfasst von
Kim-Victoria Seibert
Publikationsdatum
12.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Recht für Ärzte
Erschienen in
HNO / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-025-01672-7

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