Zum Inhalt

Fehler gehören zum Arztberuf

Wie sich das Risiko reduzieren lässt – und was im Ernstfall zu tun ist

Erschienen in:

Auszug

Die Ermittlungsbehörden haben immer häufiger mit vermuteten Behandlungsfehlern zu tun. Ein Staatsanwalt erläutert, wie Ärztinnen und Ärzte Fehler vermeiden können und sich Strafverfahren verhindern lassen.
„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen“ (Zitat: Dietrich Bonhoeffer).
Titel
Fehler gehören zum Arztberuf
Wie sich das Risiko reduzieren lässt – und was im Ernstfall zu tun ist
Publikationsdatum
14.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-024-00630-z

Neu im Fachgebiet Onkologie

Wird die Therapie bei inflammatorischem Brustkrebs voreilig deeskaliert?

Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten. 

Fokale Salvage-Therapie bei lokalem Prostatakrebsrezidiv langfristig wirksam

Bei einem nach Radiotherapie lokal rezidivierten Prostatakarzinom sind fokale Salvage-Therapien mit einer guten Prognose verbunden: Das krebsspezifische Zehn-Jahres-Überleben ist einem retrospektiven Vergleich zufolge ebenso hoch wie nach Salvage-Prostatektomie.

Relacorilant verlängert Überleben bei platinresistentem Ovarialkarzinom

Durch Hinzunahme des Glukokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Relacorilant zu nab-Paclitaxel wird bei Frauen mit platinresistentem Ovarialkarzinom nicht nur das progressionsfreie, sondern auch das Gesamtüberleben verlängert. Laut finaler Analyse der ROSELLA-Studie gewinnen sie vier Monate an Lebenszeit.

ICI-induzierte Dermatitis: Upadacitinib als vielversprechende Therapieoption

Immunvermittelte Hautreaktionen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen von Immun‑Checkpoint‑Inhibitoren. Eine offene Phase‑2‑Studie untersuchte den JAK‑1‑Inhibitor Upadacitinib bei schwerer ICI‑assoziierter Dermatitis. Die Hautsymptome gingen rasch zurück, schwerwiegende therapieassoziierte Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Zwei erschöpfte und verzweifelte Chirurgen/© Robert Kneschke / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH, Eine Person kratzt sich am Rücken über der Schulter/© ryanking999 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)