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Rechtsmedizin

Empfehlungen der Redaktion

25.06.2021 | Suizid | Aktuell | Ausgabe 6/2021

Suizide bei Medizinern: Wenn Ärzte den Boden unter den Füßen verlieren

Ärzte haben ein besonders hohes Suizidrisiko - auf ihnen lastet großer Druck und sie wissen, wie man sich tötet. In diesem Beitrag finden Sie zwei tragische Beispiele, die auf dem diesjährigen US-amerikanischen Psychiatriekongress vorgestellt wurden.

Autor:
Thomas Müller

26.07.2021 | Palliative Schmerztherapie | DGS | Ausgabe 4/2021

Wie mit Suizidwünschen schwerkranker Patienten umgehen?

Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Ärzte die zuständige Berufsgruppe für kranke, sterbewillige Menschen sind. Sie sind ausgebildet für die Alternativaufklärung, erkennen potenziell behandelbare Depressionen oder schlecht kontrollierte Symptome im Sinne auch einer lebensunterstützenden Behandlung und Beratung. Hier werden Sorgfaltskriterien für eine ärztliche Suizidassistenz diskutiert.

Autoren:
Dr. med. Matthias Thöns, Rechtsanwalt Wolfgang Putz, Prof. Dr. med. Matthias Dose, Priv.-Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Dr. med. Jörg Cuno, Roland Wefelscheid, Dr. med. Dietmar Beck, Dr. med. Benedikt Matenaer, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

10.06.2021 | Impetigo contagiosa | Kasuistiken Open Access

Heiße Spuren: Zigarettenverbrennungen bei einem Kleinkind?

Zigarettenverbrennungen bei einem Kleinkind?

Im Fall eines 10 Monate alten Jungen mit nichtjuckenden, jedoch geformt wirkenden Hautläsionen bittet die behandelnde Kinderarztpraxis um rechtsmedizinische Mitbeurteilung. Handelt es sich um eine Misshandlung mit glühenden Zigarettenspitzen? Die charakteristische Wundmorphologie und der Verlauf geben Hinweise auf eine sichere Diagnose. 

Autoren:
Angelina Autsch, Stefanie Sauer, Gita Mall, Daniel Wittschieber

30.04.2021 | Recht für Ärzte | Leitthema

Juristische Fallstricke im notärztlichen Rettungsdienst

Wie sollten Sie bei Therapieverweigerung, Suizidversuch oder Verdacht auf Kindesmisshandlung vorgehen? Wofür haften Rettungsdienstkräfte im Notfalleinsatz? Und welche Kompetenzen hat nichtärztliches und ärztliches Personal? Vom breiten Spektrum medizinrechtlicher Probleme im notärztlichen Rettungsdienst.

Autoren:
Prof. Dr. Dr. R. Dettmeyer, L. Malolepszy, E. Hoffmann

14.10.2020 | Spezielle Notfallmedizin | CME | Ausgabe 3/2021

Häusliche Gewalt – Erkennen und Handeln in der Notfallmedizin

Mitarbeiter*innen in Rettungsdienst und Notaufnahmen gehören zu den ersten und mitunter einzigen Personen, die bei häuslicher Gewalt professionelle Unterstützung anbieten und weitere Hilfe vermitteln können. Welche Befunde als „red flags“ zu werten sind, wie es bei Hinweisen auf häusliche Gewalt weitergehen sollte und worauf es bei der rechtssicheren Dokumentation ankommt, fasst dieser CME-Fortbildungsbeitrag zusammen.

Autoren:
J. Glas, M. Tsokos, S. S. Etzold

10.05.2021 | Ulnafraktur | Nachrichten

Gebrochene Elle als Hinweis auf häusliche Gewalt

Eine isolierte, nicht dislozierte Ulnaschaftfraktur bei einer jüngeren Frau sollte den Arzt an häusliche Gewalt denken lassen.

05.03.2021 | COVID-19 | Original Article | Ausgabe 5/2021 Open Access

Wie lange ist ein verstorbener COVID-19-Patient infektiös?

Wie lange sind Schutzmaßnahmen beim Umgang mit verstorbenen COVID-19-Patienten angezeigt? Frankfurter Mediziner haben auf der Suche nach Antworten Abstriche und Gewebeproben von SARS-CoV-2-infizierten Verstorbenen nach ihrem Tod zu verschiedenen Zeiträumen auf ihre Infektiosität untersucht. (Englischsprachige Arbeit)

Autoren:
Stefanie Plenzig, D. Bojkova, H. Held, A. Berger, F. Holz, J. Cinatl, E. Gradhand, M. Kettner, A. Pfeiffer, M. A. Verhoff, S. Ciesek

10.11.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 11/2020

CME: Bullycide – ein neues Suizidphänomen im 21. Jahrhundert

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden durch Cybermobbing suizidal. Psychische Erkrankungen sind häufige Folgereaktionen. Für die Fachgebiete Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie bringt dies große klinische Herausforderungen.

Autor:
Prof. Dr. med. Herbert Csef

09.11.2020 | COVID-19 | Rund um den Beruf | Ausgabe 11/2020 Zur Zeit gratis

Nehmen psychische Erkrankungen durch die COVID-19-Pandemie zu?

Die Daten, vor allem im ambulanten Bereich, sind rar. Aber es sind erste Tendenzen zu erkennen, welche Patientengruppen stärker gefährdet sind eine psychische Störung oder eine Verschlechterung einer bestehenden psychischen Erkrankung während der COVID-19-Pandemie zu erleiden.

Autoren:
Dr. med. Christa Roth-Sackenheim, Dr. med. Christian Vogel

13.11.2020 | Herzschrittmachertherapie | Nachrichten

Schock auf dem Totenbett

Dass Patienten mit DNR-Anordnung nicht defibrilliert werden sollten, versteht sich von selbst. Weniger selbstverständlich ist die rechtzeitige Deaktivierung eines implantierten Defis. Ein Sepsispatient musste zum Glück nicht lange leiden.

26.10.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2020

Waffen im Kinderzimmer: So gefährlich sind Geschossspielzeuge

Wenn sich mit einem Spielzeug Projektile, Pfeile oder Bolzen verschießen lassen, spricht man von einem "Geschossspielzeug". Die Projektile können mittlerweile Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h erreichen. Höchste Zeit, um zu klären, welche Gefahren von den bunten Waffen ausgehen: Eine experimentelle Studie aus der Rechtsmedizin. 

Autor:
Dr. med. Thomas Hoppen

02.07.2020 | Diagnostik in der Gastroenterologie | Kasuistiken | Ausgabe 6/2020

Plötzlicher und unerwarteter Tod infolge einer akuten oberen gastrointestinalen Blutung

In der vorliegenden Kasuistik wird der plötzlich und unerwartet eingetretene Tod eines jungen, zuvor gesunden Mannes vorgestellt, bei welchem sich während der Legalinspektion Hinweise auf eine gastrointestinale Blutung mit Hämatemesis und Meläna ergaben.

Autoren:
Dr. med. C. Süss, R. Hausmann

20.08.2020 | COVID-19 | Webinar | Nachrichten

"Live" aus dem Sektionssaal – Pathologische Befunde bei COVID-19

In dieser außergewöhnlichen Folge der COVID-19-Update-Reihe nimmt uns das Team um Pathologin Professor Andrea Tannapfel mit in den Sektionssaal. Wir verfolgen die Obduktion eines Patienten Schnitt für Schnitt mit; danach können wir den Bochumer Pathologen auch bei der histopathologischen Befunderstellung am Mikroskop über die Schulter schauen und sehen, welche Veränderungen COVID-19 an der Lunge macht. 

25.05.2020 | Leichenschau | Bild und Fall | Ausgabe 4/2020

Rückenschmerzen: Obduktion klärt seltene Todesursache auf

Eine deutschstämmige 65-jährige Frau stellte sich mit seit mehreren Wochen bestehenden und sich verschlimmernden Rückenschmerzen in der Notaufnahme vor. Wenige Tage später verstarb sie unter dem Bilde einer Sepsis, dessen sehr seltene Ursache erst durch eine Obduktion erkannt wurde.

Autoren:
S. Thum, Prof. Dr. med A. Tannapfel, Dr. med T. Hilje, Dr. med R. Sen Gupta

06.07.2020 | COVID-19 | Journalclub | Ausgabe 4/2020

COVID-19: Mehr als nur eine virale Pneumonie

In Hamburg wurde im Rahmen der aktuellen Pandemie auf Basis des Infektionsschutzgesetzes die verpflichtende Autopsie verstorbener Patienten mit PCR-gesicherter COVID-19 angeordnet. Welche Befunde erhoben die Rechtsmediziner des Uniklinikums Eppendorf?

Autor:
Dr. med. Wolfgang Gesierich

17.03.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 3/2020

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

Autoren:
Dr. med. S. Binder, V. Arpe, M. A. Rothschild, S. Banaschak

19.03.2020 | Pädiatrische Radiologie | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Bildgebung bei Verdacht auf Kindesmisshandlung

Die bildgebende Untersuchung bei Misshandlungsverdacht lässt sich in drei Bereiche einteilen: Skelett, zentrales Nervensystem und innere Organe. Durch das in der Kinderschutzleitlinie neu definierte Skelettscreening verringert sich dabei die Strahlenexposition für einen Großteil der untersuchten Kinder deutlich, bei gleichzeitig verbesserter Sensitivität.

Autoren:
Mark Born, Frauke Schwier

16.03.2020 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Kasuistiken

Sepsis beim Säugling: Auf Spurensuche unter Zeitdruck

Spannungspneumoperitoneum als Komplikation bei einem Säugling mit Magenperforation

Ein zwölf Wochen alter Säugling – wenige Stunden zuvor noch völlig gesund – wird mit einer Sepsis unklarer Genese und drohender Kreislaufinstabilität notfallmäßig aufgenommen. Das Kind bietet ein distendiertes, druckschmerzhaftes Abdomen mit Abwehrspannung. Im konventionellen Röntgen imponiert ein „football sign“.

Autoren:
Dr. K. Dreßen, Dr. D. Eismann, Prof. Dr. C. Lorenz

12.02.2020 | Leichenschau | CME Fortbildung | Ausgabe 1-2/2020

CME: Die ärztliche Leichenschau

Teil 1

Die Leichenschau ist eine verantwortungsvolle ärztliche Aufgabe. Doch bundesweit unterschiedliche Regelungen und unzureichend ausdifferenzierte Todesbescheinigungen führen immer wieder zu Kritik. Worauf es bei der Feststellung der Todesursache und Todeszeit ankommt und welche rechtlichen Grundlagen Sie kennen sollten, fasst dieser CME-Beitrag zusammen.

Autoren:
Prof. Dr. med. Burkhard Madea, Dr. med. Elke Doberentz

04.02.2020 | Suizid | Nachrichten

Krankes Herz als Suizidrisiko bestätigt

Mit einer schweren Erkrankung steigt die Suizidalität. Und was für Krebs, Epilepsie und Diabetes gilt, gilt offenbar auch für Herzleiden, wobei das Risiko mit der Art der Herzerkrankung variiert.

Aktuelle Kurse aus dieser Zeitschrift

08.08.2021 | Rechtsmedizin | CME-Kurs | Kurs

Anwendung der bedingten Wahrscheinlichkeitsverteilung auf die temperaturgestützte Todeszeitschätzung (CPD‑Methode)

Dieser CME-Kurs informiert Sie über die Berechnung der bedingten Wahrscheinlichkeit (CPD-Methode) sowie über Probleme der Zusammenführung von kriminalistischen und rechtsmedizinischen Aussagen zur Todeszeit. Darüber hinaus erhalten Sie sowohl einen Einblick in verschiedene Möglichkeiten der Eingrenzung des Todeszeitintervalls als auch eine Erläuterung zur Einordnung der Ergebnisse der Todeszeitschätzung nach Henßge.

08.06.2021 | Recht für Ärzte | CME-Kurs | Kurs

Tötungsdelikte im Gesundheitswesen – Teil 2

Die Tötung von Patienten durch Angehörige des Gesundheitswesens erlangt hin und wieder mediale Aufmerksamkeit. Dieser CME-Kurs gibt einen fallbasierten Überblick über das Vorkommen von Patiententötungen und weshalb die Aufdeckung von Serientötungen im Gesundheitswesen schwierig ist. Sie lernen, die rechtlichen Aspekte von Patiententötungen zu benennen und welche Möglichkeiten der Verbesserung der Patientensicherheit bekannt sind.

08.04.2021 | Forensische Psychopathologie | CME-Kurs | Kurs

Tötungsdelikte im Gesundheitswesen – Teil 1 – Hintergründe und Besonderheiten

Gewaltanwendungen gegenüber Patienten in Krankenhäusern und in Heimen finden in der öffentlichen Diskussion kaum Beachtung. Dieser CME-Kurs gibt Ihnen einen Einblick in die komplexen Hintergründe von Gewalt gegen Patienten und Sie erfahren, welche Besonderheiten Täter in derartigen Fällen aufweisen und welche Motive hervortreten.

07.02.2021 | Fahrerlaubnis | CME-Kurs | Kurs

Medikamente und Fahreignung

Unerwünschte Medikamentenwirkungen können die Fahreignung beeinflussen. Der CME-Kurs gibt einen Überblick zu den gesetzlichen Hintergründe bezüglich Fahreignung und Medikation, den Verhaltensempfehlungen für Ärzte und Patienten sowie medizinrechtliche Aspekte bei der Verschreibung von Medikamenten und zur Begutachtung der Fahreignung.

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