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Rechtsmedizin

Empfehlungen der Redaktion

27.09.2017 | DGRM-Jahrestagung 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Ursachenforschung für Fortgeschrittene

Tod in der Wanne: Nur zu heiß gebadet?

Zu den potenziellen Zutaten, die ein Wannenbad zur Todesfalle machen können, gehören nicht nur Föhn, Tranquilizerintoxikation, Kohlenmonoxid und Jack the Ripper im Hotelzimmer, sondern auch schlicht eine zu hohe Wassertemperatur. Das gilt besonders für ältere Menschen, die unbeaufsichtigt baden.

Autor:
Dr. med. Thomas M. Heim

27.09.2017 | DGRM-Jahrestagung 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Epigenetik als Alternative?

Altersschätzung: Nicht so einfach, wie man denkt

Die Präzision einiger gängiger Methoden zur forensischen Altersbestimmung ist begrenzt; bei anderen kann das Ergebnis durch Faktoren wie Diabetes oder Hitzeeinwirkung verfälscht werden und manchmal fehlt es schlicht an geeignetem Untersuchungsmaterial. Die Erstellung eines DNA-Methylierungsprofils stellt in vielen Fällen eine zuverlässige Alternative dar.

Autor:
Dr. med. Thomas M. Heim

27.09.2017 | DGRM-Jahrestagung 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Ungewöhnliche Thoraxverletzung

Stachelschwein in Mord verwickelt

Es ist sehr selten, dass Tiere in Tötungsdelikte verwickelt sind. Der im Folgenden berichtete Fall ist daher nicht nur sehr tragisch, sondern auch äußerst kurios.

Autor:
Dr. med. Thomas M. Heim

29.09.2017 | Der geriatrische Patient | Nachrichten

Höheres Risiko für ältere Autofahrer

Nach dem Sturz auch noch ein Verkehrsunfall

Nach einem Sturz müssen ältere Fahrer von Kraftfahrzeugen offenbar mit einem erhöhten Unfallrisiko rechnen.

Autor:
Dr. Christine Starostzik

28.08.2017 | Recht für Ärzte | Nachrichten | Onlineartikel

Entlassung vertretbar

Patientensuizid: Keine generelle Haftung der Ärzte

Ärzte einer Bremer Klinik haben sich im Falle des Suizids einer Patientin während einer Therapiepause nicht der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht, so das Oberlandesgericht.

Autor:
Martin Wortmann

25.07.2017 | Schmerztherapie | Nachrichten

Ist erlaubt, aber...

Unter Cannabis-Medikation ans Steuer?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation einnehmen, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. So klar wie diese Aussage ist die Lage auf der Straße allerdings noch nicht. Und: Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko fehlt bisher.  

Autor:
Matthias Wallenfels

15.09.2016 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Kasuistiken | Ausgabe 7/2017

Zweijähriger stranguliert sich mit Puppenwagen

Wie ein faltbarer Puppenkinderwagen einem 2½-jährigen Jungen fast zum Verhängnis wurde, schildert dieser ungewöhnliche Fall einer Selbststrangulation: Die klinischen Befunde und der Verlauf werden beschrieben und der Unfallhergang rekonstruiert.

Autoren:
Dr. A. Weber, J. Manhart, G. Stuhldreier

13.07.2017 | Störungen der Sexualpräferenz | Nachrichten

Autoerotische Unfälle

Auf der Suche nach dem Kick blieb zwei Männern die Luft weg

War es Totschlag? Selbstmord? In zwei Fällen, in denen Männer versucht hatten, ihr sexuelles Vergnügen durch autoerotische Atemkontrolle (Asphyxiophilie) zu steigern, lautete die Todesursache anders: Erhängen infolge eines autoerotischen Unfalls.

Autor:
Dr. Lisa Seifert

13.07.2017 | Traumatologie | Nachrichten

Ungeahnte Kollision

Luftangriff auf Motorradfahrer – mit fatalem Ausgang

Während eines Überholmanövers stößt ein 24-jähriger Motorradfahrer mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Bis hierhin nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich aber ist die Ursache des tragischen Unfalls.

Autor:
Nicola Birner

12.07.2017 | Pruritus und Prurigo | Nachrichten

Wie lautet Ihre Diagnose?

Erst Juckreiz und Schwindel, dann tot

Ein Mann verlässt abends seine Wohnung, um sich in der Apotheke Medikamente gegen Juckreiz zu besorgen. Wenige Stunden später verliert er das Bewusstsein und erleidet einen Herz-Kreislauf-Stillstand. In der Nacht verstirbt er in der Klinik. Was war die Ursache?

Autor:
Nicola Birner

12.07.2017 | Affektive Störungen | Nachrichten

Gefährlicher Kuss

Zunge abgebissen: War es wirklich nur ein Unfall?

Nach einem Streit kam es zwischen einem Liebespaar zu Handgreiflichkeiten, die in einer obskuren Szene endeten: Die Zunge der Frau war teilweise abgebissen und lag auf dem Küchenboden. Hatte sich die Frau die Zunge selbst amputiert oder war ihr Freund schuld an der schweren Verletzung?

Autor:
Dr. Miriam Sonnet

01.02.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Fortbildung | Ausgabe 1/2017

Medikamentenbezoar im Magen eines Mädchens

Ein 16-jähriges Mädchen unternimmt einen wiederholten Suizidversuch mit einem Quetiapin-retard-Präparat. Da das Mädchen länger somnolent bleibt, schauen die behandelnden Ärzte etwas genauer hin und entdecken ein Bezoar in ihrem Magen.

Autoren:
Dr. med. Jochen Kittel, Roland Brandl, Michael Melter, Thomas Lang

01.02.2017 | Kindesmisshandlung | Im Blickpunkt | Ausgabe 1/2017

Gewalt gegen Kinder ist weit verbreitet

Niemand ist so häufig körperlicher oder emotionaler Misshandlung und sexuellem Missbrauch ausgesetzt wie Kinder. Das Risiko für Gewalterfahrungen hängt von Faktoren wie dem Alter oder dem psychosozialen Umfeld des Kindes ab. Die Folgen für die körperliche und psychosoziale Entwicklung sind enorm.

Autoren:
Ute Ziegenhain, Anne Katrin Künster, Dr. Tanja Besier

21.02.2017 | Leukämien | Nachrichten

Wenn Kinder unerwartet sterben

Unerkannte Neoplasien, die zum plötzlichen Tod führen

Als häufigste Ursachen für den plötzlichen und unerwarteten Krebstod eines Kindes fanden britische Pathologen bei der Obduktion bislang unerkannte hämatologische Malignome.

Autor:
Dr. Christine Starostzik
Anamnese & Klinik

CME: Kindesmisshandlung früh erkennen

Bei der Früherkennung von Kindesmisshandlung nehmen Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin eine besondere Rolle ein. Welche klinischen und anamnestischen Hinweise sind entscheidend? Welche Faktoren setzen Kinder einem erhöhten Risiko für Kindesmisshandlung aus? Welche präventiven Maßnahmen gibt es?

Zwei ungewöhnliche Fälle

Seltene Differentialdiagnosen bei Verdacht auf Kindesmisshandlung

Verschiedene Knochenerkrankungen können Befunde aufweisen, welche - radiologischen Auffälligkeiten nach - Kindesmisshandlung ähneln. Dieser Beitrag beschreibt zwei solcher Fälle, bei welchen auf Grund des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung die Involvierung von Rechtsmedizin und Jugendämtern erfolgte.

14.12.2016 | Forensische Psychopathologie | Kasuistiken | Ausgabe 1/2017

Tödliche Weihnachtsdekoration

Akute Intoxikation durch den Verzehr von Eibennadeln

Ein 37 Jahre alter Mann wurde in der Vorweihnachtszeit in einer Wohnungseinrichtung für Menschen mit Behinderung von dem diensthabenden Pfleger leblos auf dem Bett liegend aufgefunden. Im Bett und im Mund des Patienten befanden sich zahlreiche  Baumnadeln.

Autoren:
L. Apel, F. Glenewinkel, M. A. Rothschild, Dr. M. Juebner
Kasuistik

Wie kommt die Schraube in den Kopf des Kleinkinds?

Beim Sturz von seinem Dreirad rammt sich ein kleiner Junge eine auf dem Boden liegende Schraube viereinhalb Zentimeter tief in den Schädel. So erzählen es die Eltern. Was unplausibel klingt, hat tatsächlich eine noch ungewöhnlichere Ursache.

Fälle und Empfehlungen

Gewaltopfer in der ZNA erkennen und rechtssicher dokumentieren

Opfer von Gewalttaten bedürfen bei der Behandlung in einer Notaufnahme einer möglichst genauen Dokumentation, die vor Gericht Bestand hat. In diesem Beitrag finden Sie einen Leitfaden zur Dokumentation von Gewaltopfern und lernen, potenzielle Gewaltopfer zu erkennen.

Wie hätten Sie entschieden?

Gravierende Fehler bei der Leichenschau

Sechs Fallbeispiele zeigen typische Fehler bei der Leichenschau und wie sie sich vermeiden lassen. Basis ist eine retrospektive Auswertung aller Todesbescheinigungen aus den Jahren 2010 bis 2013 durch das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München.

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05.09.2017 | Praxisrelevante Urteile | Medizinrecht | Ausgabe 3/2017

Antikorruptionsgesetz: Welche Handlungen sind strafbar?

Ein Überblick und Handlungsempfehlungen für Kooperationen und Unternehmensbeteiligungen von Ärzten

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