Explosionsverletzungen
Tatortaufnahme, Dokumentation und Rekonstruktion
- 05.08.2024
- Rechtsmedizin
- CME-Kurs
- Dies ist Ihre Lerneinheit
- Zum Artikel
Die Tatortaufnahme, die Verletzungsdokumentation und weiterführende Untersuchungen bilden die Grundlage für eine möglichst genaue Rekonstruktion der Ereignisse und Klärung der Hintergründe einer Explosion. Hohe Opferzahlen, Körperzerteilungen, eine höhergradige Zerstörung des Tatorts, eine mögliche Eigengefährdung am Tatort und notwendige Sicherungsmaßnahmen führen mitunter dazu, dass sich die Dokumentation und Rekonstruktion aufwendig und herausfordernd gestalten.
Nach der Lektüre dieses Beitrags
- verfügen Sie über Grundlagen, um aus den Besonderheiten der Verletzungsmuster und -verteilung rekonstruktive Schlüsse zu ziehen.
- kennen Sie die Möglichkeiten und Grenzen der klinischen und postmortalen Diagnostik bei Explosionsopfern.
- sind Ihnen die Herausforderungen bei der Aufnahme und Begehung von postexplosiven Ereignisorten bekannt.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].