Skip to main content
main-content
Erschienen in: Der Gynäkologe 8/2009

01.08.2009 | Leitthema

Rechtsprobleme bei der Sterilisation von Betreuten

verfasst von: J. Schwarz

Erschienen in: Der Gynäkologe | Ausgabe 8/2009

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Die Sterilisation einwilligungsunfähiger Frauen ist in Deutschland nur unter sehr engen Voraussetzungen, mit richterlicher Genehmigung zulässig. Sie ist in § 1905 BGB geregelt, einer Vorschrift, die überwiegend als verfassungsrechtlich gerechtfertigt erachtet wird. Referiert werden die rechtlichen Voraussetzungen für eine Sterilisation Einwilligungsunfähiger, ferner die Voraussetzungen für eine wirksame Einwilligung des Betreuers. Bei der Sterilisation nach § 1905 Abs. 2 Satz 2 BGB ist stets der Methode der Vorzug zu geben ist, die eine Refertilisierung zulässt. Die Dokumentation sowohl der Genehmigung als auch des Abwartens der Zweiwochenfrist sollten bei den ärztlichen Unterlagen vorhanden sein. Schließlich sollte im Operationsbericht vermerkt werden, wie die Sterilisation durchgeführt worden ist und was für die Option einer Refertilisierung getan worden ist.
Zugang erhalten Sie mit:
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Metadaten
Titel
Rechtsprobleme bei der Sterilisation von Betreuten
verfasst von
J. Schwarz
Publikationsdatum
01.08.2009
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Der Gynäkologe / Ausgabe 8/2009
Print ISSN: 0017-5994
Elektronische ISSN: 1433-0393
DOI
https://doi.org/10.1007/s00129-009-2371-5