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10.02.2017 | Regionalanästhesie | Ausgabe 4/2017 Open Access

Der Anaesthesist 4/2017

Regionalanästhesie zur Karotischirurgie

Übersicht über Anatomie, Techniken und deren klinische Bedeutung

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. A. Koköfer, J. Nawratil, M. Opperer

Zusammenfassung

Hintergrund

Unverändert ist die anästhesiologische perioperative Betreuung von meist multimorbiden Patienten zur Thrombendarteriektomie der A. carotis (TEA) eine große Herausforderung. Obgleich bisher noch nicht eindeutig gezeigt werden konnte, dass Regionalanästhesie hinsichtlich der starken Endpunkte Insult, kardialer Infarkt oder Tod einen Vorteil für den Patienten bietet, sehen viele Autoren die Regionalanästhesie zur TEA in gewissen Patientengruppen als die zu bevorzugende anästhesiologische Technik an.

Ziel der Arbeit

Der vorliegende Artikel soll eine Übersicht über die Anatomie, die zur Verfügung stehenden regionalanästhesiologischen Methoden und Techniken zur TEA geben sowie den Einfluss der Regionalanästhesie auf das perioperative Outcome erörtern.

Material und Methoden

Nach ausgedehnter Suche in medizinischen Datenbanken (Pubmed/Medline) durch die Autoren erfolgt eine narrative Auswertung und Interpretation der zur Verfügung stehenden Literatur der letzten Jahre.

Ergebnisse

Derzeit zeichnet sich ein klarer Trend weg von landmarkengestützten Verfahren, hin zu ultraschallgezielter Regionalanästhesie bei Eingriffen an der Karotis ab. Oberflächliche und mittlere Zervikalblöcke scheinen sicherer, weniger invasiv und für die Patienten weniger belastend zu sein als tiefe Zervikalblöcke.

Diskussion

Zunehmend komplexere regionalanästhesiologische Techniken machen den Ultraschall mehr und mehr zum unverzichtbaren Instrument im OP. Bei korrekter Beherrschung der Techniken und suffizienter Kenntnis der Anatomie scheint die Regionalanästhesie eine veritable Alternative zur Allgemeinanästhesie bei TEA zu sein.

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