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04.05.2018 | Originalien | Ausgabe 7/2018

Gefässchirurgie 7/2018

Regionale Häufigkeit von revaskularisierenden Prozeduren bei Karotisstenose in Deutschland

Sekundärdatenanalyse der DRG-Statistik von 2012 bis 2014

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 7/2018
Autoren:
A. Kuehnl, M. Salvermoser, E. Knipfer, A. Zimmermann, V. Schmid, Univ. Prof. Dr. H.‑H. Eckstein
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00772-018-0385-9) enthält weitere Informationen zu Limitationen der Studie, sowie weitere Tabellen und Abbildungen. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​gefaesschirurgie​ zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die kleinräumige Häufigkeit der in Deutschland durchgeführten Karotisendarteriektomien (CEA) und Karotisstentangioplastien (CAS) wurde bisher nicht auf nationalem Niveau analysiert. Ziel dieser Studie war es, die regionale Häufigkeit von CEA- und CAS-Prozeduren bei Karotisstenose (I65.2) zu beschreiben und statistisch zu analysieren sowie regionale Charakteristika zu identifizieren, die mit der regionalen Prozedurenhäufigkeit assoziiert waren.

Methode

Mittels kontrollierter Datenfernverarbeitung wurde die DRG-Statistik des Statistischen Bundesamtes (StBA) von 2012 bis 2014 ausgewertet. Die Ein- und Ausschlusskriterien entsprachen den OPS-Codes der externen Qualitätssicherung (QS-Filter). Die regionale Häufigkeit von CEA- und CAS-Prozeduren wurde indirekt alters- und geschlechtsstandardisiert.

Ergebnisse

Zwischen 2012 und 2014 wurden insgesamt 88.182 Prozeduren, davon 73.042 CEA und 15.367 CAS eingeschlossen. Die alters- und geschlechtsstandardisierte Häufigkeit aller Prozeduren (CEA + CAS) schwankte zwischen 13,2 pro 100.000 Einwohnern (kreisfreie Stadt Augsburg) und 89,2 Prozeduren (kreisfreie Stadt Wilhelmshaven). Die räumlich statistische Analyse ergab für die Häufigkeit von CEA und CAS ein geclustertes Verteilungsmuster.

Schlussfolgerung

Die Prozedurenhäufigkeiten von CEA und vor allem von CAS wiesen eine hohe Variation und ein geclustertes räumliches Verteilungsmuster auf. Neben der regionalen Prävalenz von Diabetes mellitus, Rauchen und Adipositas waren sozioökonomische Faktoren wie Einkommensverhältnisse und Schulden mit der Gesamtprozedurenhäufigkeit assoziiert, nicht jedoch Indikatoren der Gesundheitsinfrastruktur (u. a. Dichte von Krankenhausbetten, Gefäßchirurgen, Angiologen).

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772_2018_385_MOESM1_ESM.docx
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