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Über dieses Buch

Das Buch enthält alle Aspekte der modernen Rehabilitation in Orthopädie und Unfallchirurgie. In der 1. Auflage mit dem Carl-Rabl-Preis ausgezeichnet, liegt nun die 2. Auflage dieses Standardwerks in komplett überarbeiteter und aktualisierter Form vor. Die funktionsunterstützenden und – aktivierenden Methoden der Rehabilitation sind praxisorientiert dargestellt. Die spezifischen Behandlungsstrategien sind nach anatomischen Gesichtspunkten gegliedert. Neben der klassischen orthopädisch ausgerichteten Rehabilitation berücksichtigt die 2. Auflage die vor allem in der Unfallchirurgie relevante Frührehabilitation und die komplexe Rehabilitation – z.B. von Osteoporose-, Rheuma- und Diabetes-Patienten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundsätzliches zur medizinischen Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation bildet in unserer modernen Zeit einen zunehmend wichtigen Bestandteil in einer sinnvollen, gesundheitsorientierten Gesamtbetreuung eingeschränkter oder behinderter Menschen. Medizinische Rehabilitationsbehandlungen können ambulant oder stationär erbracht werden, entweder als sog. Anschlussrehabilitation nach akutmedizinischem Behandlungsverfahren oder zeitlich unabhängig davon als sog. allgemeines Heilverfahren bei chronischen Erkrankungen. Grundlagen für jede spezifische Rehabilitation der Stütz- und Bewegungsorgane ist dabei die Kenntnis der Biomechanik der Gelenkbelastung und eine daran angepasste Ganganalyse. Diverse Nachsorgeangebote ergänzen das Spektrum an medizinischen Rehabilitationsleistungen.

Volkmar Stein, Bernhard Greitemann, Henner Montanus, Peter Augat, Thomas Jöllenbeck

2. Methoden der Rehabilitation

Eine ganzheitliche Rehabilitation bedarf eines multidisziplinären Behandlungsansatzes. Dazu stehen eine Vielzahl von therapeutischen Ansätrzen und Methoden zur Verfügung. Das folgende Kapitel stellt die Basismethoden in der orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation vor. Die sbeinhaltet die Methoden der Krankengymnastik, der Ergo-, Sport- und Bewegungstherapie, die breite Palette der physikalischen Therapie (Massagen, Thermo-, Hydro- und Balneotherapie, Elektrotherapie und Traktionsbehandlung), der manuellen Therapie, die ärztlichen Behandlungsverfahren der orthopädischen Schmerztherapie( man. Medizin, medikamentöse und interventionelle Schmerztherapie, Akupunktur, technische Orthopädie), sowei die Verfahren der psychosomatischen Behandlungen und das wichtige Kapitel der Patientenschulung und Sozialberatung und - medizin dar.

Eckhardt Böhle, Klaus M. Peters, Thomas Drüke, Wolfgang Geidl, Jana Semrau, Gorden Sudeck, Klaus Pfeifer, Bernd Kladny, Wolfgang Beyer, Henning Graßhoff, Volkmar Stein, Hans-Peter Bischoff, Eliane Broll-Zeitvogel, Theodoros Theodoridis, Albrecht Molsberger, Bernhard Greitemann, Ulrich Peschel, Hartmut Bork, Franz-Josef Ludwig, Stefan Middeldorf, Joachim Huber-Rypacek

3. Spezifische Behandlungsstrategien

Die medizinische Rehabilitation bedarf je nach vorliegender Problemart bzw. -lokalisation einer spezifischen Behandlungsstrategie, um die angestrebte Zielstellung einer möglichst umfassenden gesundheitlichen Situationsverbesserung zu erreichen. Dies betrifft insbesondere die postoperativen und posttraumatischen Behandlungen. Die Vorgehensweise ist dabei für jeden Rehabilitanden individuell zu planen und im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes auszurichten. In Orientierung auf die erhobenen Befunde, ihre anatomische Zuordnung, die vorhandene Leistungssituation und auch auf das gegebene Alter ist eine adäquate und damit sinnvolle Gestaltung des Maßnahmenpaketes aus funktionsaktivierenden bzw. - unterstützenden Methoden anzustreben. In diesem Kapitel werden die spezifischen rehabilitativen Ansätze an den Extremitäten, der Wirbelsäule, aber auch nach Amputationen und bei neurogenen Störungen dargestellt.

Thomas Stein, Volkmar Stein, Jürgen Heisel, Hans-Jürgen Hesselschwerdt, Martin Langer, Patric Garcia, Wolf-Dieter Scheiderer, Bastian Scheiderer, Jörg Jerosch, Farzam Vazifehdan, Bernhard Greitemann, Eliane Broll-Zeitvogel, Karl-Ludwig von Hanstein, Ute Lolis, Frank Rainer Abel, Wolfram Wenz, Hans Jürgen Gerner

4. Spezifische Rehabilitation

Bestimmte Erkrankungen und Behinderungsbilder bedürfen eines besonders hohen, spezifische Rehabiltationsaufwandes, der sich deutlich von der sonstigen orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation abhebt. Dies betrifft die komplexen Unfallfolgen bei Polytraumata, die aufwändige Rehabilitation bei alten Patienten, sowei die Rehabilitation bei den großen Systemerkrankungen (Rheuma, Diabetes, Osteoporose). Auch die Rehabilitation bei Kindern bedarf besonderer organisatorischer und fachlicher Anforderungen. Das folgende Kapitel widmet sich diesen Rehabilitationsbereichen und deren ganzheitlicher Anforderungen.

Stefan Simmel, Volker Bühren, Anselm Reiners, Susanne Schwarzkopf, Karl Tillmann, Martin Arbogast, Achim Peters, Holger Friebe, Bernhard Greitemann, Melanie Horter, Robert Rödl

5. Qualitätssicherung und Ergebnisevaluation

Qualität in der Rehabilitation ist für den Patienten, die therapeutisch Tätigen und die Kostenträger einhellig eines der wichtigsten Kriterien. Sie muss an erster Stelle des Behandlungsansatzes, weit vor ökonomischen Ansätzen stehen. Sie stellt daher neben Themen wie der evidenzbasierten Medizin, der Leitlinienentwicklung und der verstärkten Patientenorientierung eines der Themen dar, die die aktuelle Diskussion zur zukünftigen Gestaltung des Gesundheitsversorgungssystems und speziell auch der medizinischen Rehabilitation prägen. Das folgende Kapitel stellt die Qualitätssicherung in der Rehabilitation, deren unterschiedliche Parameter (Struktur-, Ablauf- und Ergebnisqualität), deren mögliche Bewertungs- und Messparameter, sowie gängige, in der orthopädischtraumatologischen Rehabilitation nutzbare Scores dar.

Erik Farin-Glattacker, Wilfried Jäckel, Hartmut Bork

6. Sozialrechtliche Bestimmungen und sozialmedizinische Grundlagen der medizinischen Rehabilitation

Die sozialrechtliche Basis und damit die sozialmedizinische Grundlage für jede Rehabilitationsmaßnahme stellt das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) dar. Das gilt im Speziellen auch für deren Vorbereitung, v. a. aber für ihre qualitätsgerechte Durchführung und für die Gewährleistung einer nahtlosen adäquaten postrehabilitativen Weiterbetreuung bzw. -behandlung des Rehabilitanden. Die unmittelbare Grundlage für eine sich anschließende Nachsorgemaßnahme stellt die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011 dar. Speziell für den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie kommt der Verordnung von Rehabilitationssport und der angestrebten Motivation der Rehabilitanden zu nachhaltigen Eigenaktivitäten in Sportvereinen eine besondere und damit vorrangige Bedeutung zu.

Volkmar Stein

7. Praxisrelevante Kooperationen und Vernetzungen in der Rehabilitation

Eine erfolgreiche Rehabilitationsmaßnahme darf keine punktuelle Intervention sein. Daher müssen sich Rehabilitationseinrichtungen eng mit Vor- und Nachbehandlern vernetzen. Gerade unter dem Aspekt der Teilhabeverbesserung und der unter zunehmendem ökonomischen Druck immer schnelleren Behandlungswechsel kommt diesem Paradigma eine große Bedeutung zu. Die Einführung der DRG hat dabei einen besonderen Druck auf die Reha-Einrichtungen verursacht. In der Vor- und Nachbehandlung sind Hausärzte, Allgemeinmediziner oder Operateure Ansprechpartner, aber bei der Beurteilung der betrieblichen Verhältnisse auch Arbeits- und Betriebsmediziner. Um die bisher insuffiziente Nachsorge im Akutbereich nach rehabilitativen Maßnahmen zu verbessern und die Effekte auch langfristig zu sichern, haben die Rentenversicherer Nachsorgeprogramme entwickelt.

Stefan Best, Nikolaus Gerdes, Bernhard Greitemann

Backmatter

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