Geriatrische Rehabilitation in unterschiedlichen Settings
- 10.11.2025
- Rehabilitation
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 10.11.2026
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Angesichts der rasch wachsenden Zahl Älterer und Hochbetagter gewinnt die geriatrische Rehabilitation an Bedeutung. Primäres Ziel ist nicht die Heilung von Erkrankungen, sondern der Erhalt bzw. die Wiederherstellung funktioneller Fähigkeiten, um Teilhabe, Autonomie und Lebensqualität zu sichern. Der Beitrag vermittelt Konzepte der geriatrischen Rehabilitation, einschließlich des auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) basierenden Vorgehens, der partizipativen Zieldefinition und des geriatrisch-rehabilitativen Basismanagements. Zugangswege und -voraussetzungen gemäß Sozialgesetzbuch V (SGB V) sowie die Unterschiede der 4 Versorgungsformen – stationär, ambulant, mobil und frührehabilitativ – werden dargestellt. Besonderes Augenmerk gilt der individuellen Zielplanung und der Auswahl geeigneter Rehabilitationsstrategien (Restitution, Kompensation, Adaptation). Abschließend werden Herausforderungen und Zukunftsperspektiven diskutiert.
Nach der Lektüre dieses Beitrags
- haben die Lesenden die Relevanz der partizipativen Zielvereinbarung verstanden und können diese auf die Planung und Durchführung der Rehabilitationsmaßnahme anwenden.
- kennen die Lesenden die wesentlichen Strategien der geriatrischen Rehabilitation und ihren Bezug zur International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF).
- können die Lesenden die unterschiedlichen Formen der geriatrischen Rehabilitation (stationär, ambulant, mobil, frührehabilitativ) hinsichtlich Zielgruppen und Struktur einordnen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich und Schweiz: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt (§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013). Die Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie vergibt 3 Credits für die Zertifizierte Fortbildung in „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“.