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12.10.2017 | journal club | Ausgabe 1/2017

Clostridieninfektion mit pseudomembranöser Colitis
Gastro-News 1/2017

Reicht sterile Stuhlflüssigkeit zur Heilung?

Zeitschrift:
Gastro-News > Ausgabe 1/2017
Autor:
Springer Medizin
Hintergrund: Die Transplantation von gesundem Spenderstuhl bei Patienten mit wiederholter, auf einer Clostridium difficile-Infektion (CDI) beruhenden pseudomembranösen Colitis ist hoch effektiv. Die Erfolgsraten liegen bei 85 – 90 % nach einem und bis zu 100 % nach zwei Transfers [ 1, 2]. Rationale für diese Therapie ist die Verbesserung der intestinalen Dysbiose von CDI-Patienten durch die Übertragung von Stuhlpräparationen mit einem stabilen, lebenden und vielfältigen Mikrobiom von gesunden Spendern. Allerdings birgt die Übertragung unbestimmter Mengen und Arten lebender Bakterien potenzielle, nicht kalkulierbare Risiken für infektiöse, metabolische und maligne Erkrankungen für den Stuhlempfänger [ 3, 4]. In der vorliegenden Studie wurde getestet, ob der Transfer von Stuhlflüssigkeit, die Zellschutt, DNA-Fragmente und Protein enthält, aber keine lebenden Mikroorganismen, zu einer Besserung oder Heilung der CDI-assoziierten Colitis führt. ...

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