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10.02.2013 | CME Fortbildung | Ausgabe 12/2012

CME 12/2012

Reizdarmsyndrom

Unter Berücksichtigung der aktuellen S3-Leitlinie

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 12/2012
Autoren:
Prof. Dr. H. Krammer, M. Bluhm, B. Niesler
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

Der korrespondierende Autor weist für sich und seine Koautoren auf folgende Beziehungen hin: Prof. Dr. H. Krammer erhielt Honorar für Vorträge oder Beratung oder Studien von folgenden Firmen: Ardeypharm, Danone, Yakult, Falk Foundation, Shire. Markus Bluhm: keine Interessenkonflikte. PD Dr. Beate Niesler erhielt ein Honorar für die Beratung der Firma HEEL.

Zusammenfassung

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine in der Praxis häufig vorkommende komplexe funktionelle Gesundheitsstörung. Hauptsymptome der Patienten sind Schmerzen, Blähungen, Obstipation, Diarrhö, Meteorismus und abdominale Distension. Die Diagnose erfolgt durch Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen. Man unterscheidet Patienten mit Obstipationsprädominanz, Diarrhöprädominanz und wechselndem/gemischtem Stuhlverhalten. In der Entstehung des RDS werden vielfältige Pathomechanismen diskutiert. Aufgrund der Heterogenität gibt es keine Standardtherapie. Die Behandlung erfolgt stets symptomorientiert. Erfolge bei der Behandlung des RDS konnten mit Ballaststoffen, Laxanzien, Spasmolytika, Antidepressiva, Hypno-/Psychotherapie sowie Antibiotika erzielt werden. Ebenso gelten Probiotika zunehmend als ein sinnvoller therapeutischer Ansatz, wobei hier Wirkungen stammspezifisch und individuell sind und sich somit nicht generalisieren lassen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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