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Rekombinante Allergene in der spezifischen Immuntherapie

Aktuelle Konzepte und Entwicklungen

  • 06.08.2015
  • Übersicht
Erschienen in:

Zusammenfassung

Biotechnologisch hergestellte rekombinante Allergene können die molekulare Allergiediagnostik verbessern und werden als Referenzstandards für analytische Methoden eingesetzt. Daneben wurde der Einsatz von rekombinanten Allergenen auch in der spezifischen Immuntherapie schon seit Langem als mögliche Verbesserung gegenüber der Verwendung konventioneller Extrakte gesehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein schwer zu beschreibender, komplexer Naturstoff wird ersetzt durch die relevanten therapieentscheidenden Bestandteile, die in höchster Qualität reproduzierbar hergestellt werden können. Herausforderungen sind dabei die Auswahl der notwendigen Allergenmoleküle und die Etablierung einer Herstellung, die allen regulatorischen Anforderungen der Zulassung entspricht. Neben unveränderten rekombinanten Allergenen lassen sich biotechnologisch auch hypoallergene Varianten mit erniedrigter IgE-Reaktivität herstellen; für beide Konzepte wurde in klinischen Studien bereits das „Proof of Concept“ gezeigt.
Titel
Rekombinante Allergene in der spezifischen Immuntherapie
Aktuelle Konzepte und Entwicklungen
Verfasst von
Dr. Andreas Nandy
Dietrich Häfner
Steen Klysner
Publikationsdatum
06.08.2015
Verlag
Urban & Vogel
Erschienen in
Allergo Journal / Ausgabe 5/2015
Print ISSN: 0941-8849
Elektronische ISSN: 2195-6405
DOI
https://doi.org/10.1007/s15007-015-0882-z
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