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18.05.2021 | Rektumkarzinom | Leitthema

Robotisch assistierte Chirurgie des Rektumkarzinoms – Technik, Limitationen und Ergebnisse

Zeitschrift:
Der Chirurg
Autoren:
PD Dr. med. Benno Mann, Sebastian Kukies, Olaf Krogh, Gintas Virakas
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Anthuber, Augsburg

Video online

Die Onlineversion dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00104-021-01424-7) enthält sechs Videos.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Zahl der onkologischen robotisch assistierten Rektumresektionen wächst in Deutschland und weltweit exponentiell. Die Indikation, die Technik und die potenziellen Limitationen dieser Operationstechnik werden unverändert diskutiert.

Material und Methode

Die standardisierte modulare Operationstechnik, die Ergebnisse unserer Klinik und die publizierte Datenlage werden vorgestellt.

Ergebnisse

Die Operation sollte im Sinne der Standardisierung und Ausbildung in 7 Module unterteilt werden. Prinzipielle Limitationen oder Kontraindikationen gibt es nach Durchlaufen der Lernkurve nicht. Die robotisch assistierte Vorgehensweise ist der offen chirurgischen Vorgehenseise in folgenden Punkten überlegen: Blutverlust, Lymphknotenausbeute, negativer zirkumferenzieller Absetzungsrand, Komplikationsrate und Liegezeit. Im Vergleich zur konventionellen Laparoskopie sind Konversionen und postoperative Sexual- und Blasenfunktionsstörungen seltener. Die Operationszeit ist länger.

Schlussfolgerung

Die robotisch assistierte onkologische Rektumresektion ist fest etabliert und standardisiert. Sie ist der offen chirurgischen und konventionell laparoskopischen Vorgehensweise in mehreren wichtigen Aspekten überlegen und ist auf dem Weg zum chirurgischen Standard für diese Erkrankung.

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