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Die Chirurgie

Therapiestrategien beim Rektumkarzinomrezidiv

Erschienen in:

Zusammenfassung

Multimodale Therapieansätze mit neoadjuvanter Strahlen- und Chemotherapie gefolgt von onkologischer und totaler mesorektaler Resektion (TME) haben die Rezidivrate selbst bei lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinomen deutlich reduziert. Dennoch entwickeln bis zu 10 % der Patienten ein Rezidiv. Die chirurgische R0-Resektion stellt bei der Behandlung eines lokal rezidivierten Rektumkarzinoms (LRRC) die einzige Chance auf Heilung dar. Aufgrund der durch Vorbehandlungen bzw. -operationen veränderten Anatomie und Physiologie des kleinen Beckens sowie der Lokalisation und Ausdehnung des Rezidivs erfolgt die Therapieentscheidung individualisiert und stellt weiterhin eine Herausforderung für das interdisziplinäre Team dar. Auch fortgeschrittene Tumoren mit Beteiligung benachbarter Strukturen können in ausgewiesenen Zentren durch multimodale Therapiekonzepte in potenziell kurativer Intention behandelt werden.
Titel
Therapiestrategien beim Rektumkarzinomrezidiv
Verfasst von
Sophia Dietz
Johannes Fritzmann
Anne Weidlich
Klaus-Dieter Schaser
Jürgen Weitz
Dr. med. Johanna Kirchberg
Publikationsdatum
13.05.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 6/2024
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-024-02087-w
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Bildnachweise
Operation eines Rektumkarzinomrezidivs/© UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfall- & Plastische Chirurgie, Direktor: Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Schaser; Klinik und Poliklinik für Viszeral‑, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Dresden, Direktor: Prof. Dr. med. Jürgen Weitz), Berlin/© amyrxa / stock.adobe.com