Descensus genitalis und obstruktives Defäkationssyndrom
Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie
- 03.02.2025
- Rektumprolaps
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Miriam Deniz
- Prof. Dr. Marko Kornmann
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 3/2025
Zusammenfassung
Bei Patientinnen mit Descensus genitalis bestehen häufig simultan Defäkationsstörungen im Sinne eines obstruktiven Defäkationssyndroms (ODS) oder einer analen Inkontinenz. Zu den zugrunde liegenden Ursachen gehören funktionelle Beckenbodendyssynergien, Spasmen der Beckenbodenmuskulatur sowie anatomische Veränderungen wie Rektozele, Enterozele, rektale Intussuszeption und externer Rektumprolaps. Obschon die alleinige konservative und operative Therapie des Descensus genitalis oft zu einer Verbesserung der Darmfunktion führen, können diese Symptome persistieren oder postoperativ aggravieren. Daher sind bei Patientinnen mit kombinierter Symptomatik eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapieplanung sinnvoll, um angepasst an die vorliegenden Störungen ein multimodales Therapiekonzept aus interprofessionell konservativen Strategien und einer gemeinsamen Operationsplanung anzubieten.
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- Titel
-
Descensus genitalis und obstruktives Defäkationssyndrom
Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie - Verfasst von
-
Prof. Dr. Miriam Deniz
Prof. Dr. Marko Kornmann
- Publikationsdatum
- 03.02.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Rektumprolaps
Prolaps uteri
Rektozele
Stuhlinkontinenz
Rektopexie
Enterozele
Invagination
Gynäkologische Urologie
Gynäkologische Urologie
Koloskopie
Rektoskopie
Obstipation
Hysterektomie
Laparoskopie
Gynäkologie und Geburtshilfe - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-024-05330-x
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