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01.11.2007 | Originalien | Ausgabe 6/2007

Der Schmerz 6/2007

Rentenbegehren, selbst eingeschätzte Schmerzintensität und Behinderung von Probanden mit Fibromyalgiesyndrom

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 6/2007
Autor:
Dr. W. Häuser

Zusammenfassung

Fragestellung

Die klinische Erfahrung, dass die Angaben in Schmerzskalen und psychometrischen Tests von Probanden bei der Begutachtung im Rentenverfahren durch Verdeutlichungstendenzen beeinflusst werden, wurde unseres Wissens bisher nicht empirisch überprüft.

Methodik

Die Schmerzintensitäten und der Summenwert des Pain Disabilitiy Index (PDI) von 83 konsekutiven Probanden mit der Diagnose Fibromyalgiesyndrom (FMS) und Rentenbegehren im Rahmen der sozialgerichtlichen Begutachtung wurden mit 43 konsekutiven Patienten mit der Diagnose FMS ohne Rentenbegehren einer Schmerzambulanz verglichen. Weiterhin wurde der relative prädiktive Wert eines Rentenbegehrens im Vergleich zu anderen soziodemographischen und klinischen Prädiktoren auf die genannten Selbsteinschätzungsparameter bei der Stichprobe überprüft.

Ergebnisse

Probanden mit Rentenbegehren im Sozialgerichtsverfahren gaben höhere Schmerzintensitäten und einen höheren Summenwert des PDI an als Patienten ohne Rentenbegehren der Schmerzambulanz (alle p <0,01). Ein aktuelles Rentenbegehren war ein unabhängiger Prädiktor der minimalen (korr. R2=0,10; p=0,02) und maximalen Schmerzintensität (korr. R2=0,16; p=0,002) sowie des Summenwertes des PDI (korr. R2=0,08; p=0,008).

Schlussfolgerung

Die Assoziation von Rentenbegehren mit hohen selbst eingeschätzten Schmerzintensitäten und schmerzassoziierte Behinderungen ist im Kontext der schmerztherapeutischen Behandlung als auch der Begutachtung zu berücksichtigen.

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