Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das vorliegende Werk vermittelt in knapper und verständlicher Form, mit vielen Tabellen und Schemata, die Grundlagen und Besonderheiten der speziellen Schmerztherapie. Die Inhalte orientieren sich an Weiterbildungsinhalten der BÄK für die Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“. Das Buch eignet sich hervorragend zur Prüfungsvorbereitung, ist aber auch aufgrund der vielen Hinweise zu Indikationen, Pharmakokinetik und Wirkmechanismen sowie der zahlreichen konkreten Praxistipps ein wertvoller Begleiter im Klinikalltag aller schmerztherapeutisch tätigen Ärzte. Die 4. Auflage erscheint komplett überarbeitet und aktualisiert, insbesondere sind die derzeit gültigen Leitlinien für Diagnose und Therapie von Schmerzerkrankungen berücksichtigt.

Aus dem Inhalt

Pharmakotherapie: Nichtopioidanalgetika, Opioidanalgetika, Koanalgetika, Phytotherapeutika

Opioidtherapie bei Nieren- und Leberinsuffizienz.

Invasive Schmerztherapie, wie Periphere Regionalanästhesieverfahren, neurodestruierende Verfahren, Stimulationsverfahren

Nichtinvasive Schmerztherapie, wie transkutane elektrische Nervenstimulation, Akupunktur, Neuraltherapie

Akute postoperative Schmerztherapie

Schmerztherapie bei neuropathischen Schmerzen, Tumorschmerzen, Kopf-und Gesichtsschmerzen, Nacken-und Rückenschmerzen, muskuloskelettalen Schmerzen

Die Autoren

PD Dr. Justus Benrath, seit 2007 Leiter der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universitätsmedizin Mannheim

Dr. Michael Hatzenbühler, seit 2004 Oberarzt im Krankenhaus Hetzelstift/Neustadt, Leiter der Palliativstation

Dr. Michael Fresenius, seit 2009 Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach

Dr. Michael Heck, seit 1999 niedergelassener Anästhesist in Heidelberg

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A Allgemeiner Teil

Frontmatter

1. Grundlagen

Schmerzen lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten charakterisieren: akut versus chronisch; nozizeptiv und neuropathisch; auslösendes Moment feststellbar oder nicht feststellbar. Natürlich spielen die Lokalisation der Schmerzen und die Frage nach der anatomischen Nachvollziehbarkeit der Beschwerden eine Rolle. Schmerzen werden in einer ausführlichen Anamnese erhoben, Schmerzfragebögen sind vorhanden, eine körperliche Untersuchung schließt sich an. Von enormer Wichtigkeit ist es, das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell im Kopf zu haben. Chronische Schmerzen lassen sich nur vor diesem Hintergrund hinreichend verstehen und erfolgreich multimodal behandeln.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

2. Pharmakotherapie

Zur Pharmakotherapie von Schmerzen steht eine Armada von Medikamenten zur Verfügung. Sie lassen sich in Nichtopioide, Opioide und Koanalgetika einteilen. Die Kombination dieser Medikamente erfolgt nach dem WHO-Stufenschema. Die wichtige und schwierige Aufgabe eines Schmerztherapeuten ist es nun, die Medikamente in der richtigen Kombination, in der wirksamen Dosierung und unter Berücksichtigung des Alters und der Vorerkrankungen des Patienten einzusetzen. Eine ganze Reihe von über die AWMF herausgegebenen Therapieleitlinien erleichtern diese Entscheidungen.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

3. Opioidtherapie bei Nieren- und Leberinsuffizienz

Bei der Gabe von Opioiden bei Nieren- oder Leberinsuffizienz ist die Kenntnis der Pharmakokinetik hilfreich. Häufig muss die Dosierung reduziert werden, was jedoch nicht auf alle Opioide zutrifft.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

4. Invasive Schmerztherapie

Neben der medikamentösen bildet die interventionelle Schmerztherapie einen entscheidenden Baustein in der multimodalen Schmerztherapie. Sie dient der Diagnosesicherung und der Therapie. Interventionelle Schmerztherapie beginnt mit der parenteralen bis hin zur intrathekalen Gabe von Opioiden über auch implantierbare Pumpen. Sie schließt die Blockaden sensorischer und sympathischer Nervenfasern oder Nervenplexus mit Lokalanästhetika ein und endet mit der Neurolyse sympathischer Nervenplexus bei entsprechender Indikation. Eine strenge Indikationsstellung und die ausreichende Kenntnis der Verfahren der interventionellen Schmerztherapie verstehen sich von selbst.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

5. Nichtinvasive Schmerztherapie

Die Verfahren der nicht-interventionellen Schmerztherapie werden in ihrer Effektivität sowohl von Patienten als auch von Therapeuten häufig unterschätzt. Auch für diese Verfahren existieren neurophysiologisch nachvollziehbare Grundlagen und evidenzbasierte Studienergebnisse.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

6. Akute perioperative Schmerztherapie Schmerztherapie perioperative

Eine gute perioperative Schmerztherapie beginnt bereits vor der Operation mit der Auswahl des Verfahrens zur effektiven Schmerztherapie intra- und postoperativ. Hierfür stehen eine Reihe von Medikamenten und Verfahren zur Verfügung, bis hin zu einem eigens für diesen Bereich zuständigen Akutschmerzdienstes. Aber auch ohne die Organisation eines Akutschmerzdienstes lassen sich Schmerzen postoperativ wirksam verhindern, was nicht zur Zufriedenheit bei Patient und Personal, sondern auch zur schnelleren Rekonvaleszenz und zur Reduktion der Rate von chronischen postoperativen Schmerzen, wie z.B. dem Phantomschmerz, beiträgt.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

B Spezieller Teil: Krankheitsbilder

Frontmatter

7. Neuropathischer Schmerz Schmerz neuropathischer

Neuropathische Schmerzen sind im klinischen Alltag häufig anzutreffen. Zumeist sind sie unterdiagnostiziert und daher unterbehandelt. Sie sind definiert als Schmerzen, die durch eine Läsion oder Erkrankung des peripheren und/oder zentralen Nervensystems zurückzuführen sind. Eine sorgfältige Anamnese und die Körperliche Untersuchung bringt Sicherheit in der Diagnose. Diese ist von grundlegender Wichtigkeit, da ein eindeutig diagnostizierbarer neuropathischer Schmerz pharmakologisch und interventionell grundsätzlich anders behandelt muss werden als ein nozizeptiver Schmerz.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

8. Tumorschmerztherapie

Unter „Tumorschmerz“ werden klinisch unterschiedliche Ursachen, neuropathischer und/oder nozizeptiver Schmerz sowie Auslöser subsumiert. So können Schmerzen durch die Tumorerkrankung selbst, allerdings auch durch deren Behandlung, verursacht werden. Zusätzlich spielen psychoonkologische Aspekte eine gewichtige Rolle, zusammengefasst im Konzept des „total pain“. Die Therapie von Tumorschmerzen birgt daher eine Reihe von Besonderheiten bei der Behandlung, angefangen von der Applikation der Medikamente, bis hin zu interventionellen Verfahren. Der Übergang von der Schmerztherapie in die palliative Versorgung von Patienten mit einer Tumorerkrankung ist fließend.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Zur Zeit gratis

9. Kopf- und Gesichtsschmerzen

Kopf- und Gesichtsschmerzen sind sehr häufige Schmerzerkrankungen. International ident verwendete Diagnosekriterien erleichtern die manchmal schwierige Unterscheidung der einzelnen Krankheitsbilder und einer eventuell vorliegenden Komorbidität mehrerer Kopfschmerzarten. Die Therapie ist spezifisch und kann, so wie eine eventuell nötige Prophylaxe, medikamentös und/oder nicht-medikamentös durchgeführt werden. Eine multimodale Schmerztherapie führt bei schwierig zu diagnostizierenden und zu therapierenden Kopf- und Gesichtsschmerzen weiter.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

10. Nacken- und Rückenschmerzen

Die Diagnose und Therapie von unspezifischen Rückenschmerzen ist eine nicht zu unterschätzende interdisziplinäre und multiprofessionelle Aufgabe. Die „Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerzen“ gibt die Richtung vor. In ihr sind die Risikofaktoren, sie werden als „yellow flags“ bezeichnet, für eine Chronifizierung eines akuten Schmerzes für Arzt und Patient zusammengefasst. Bestehen Kreuzschmerzen länger als 6 Wochen und liegen Risikofaktoren vor, so ist eine multimodale Schmerztherapie unerlässlich. Die Anwendung des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells ist gerade bei unspezifischen Rückenschmerzen von entscheidender Bedeutung.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

11. Muskuloskelettale Schmerzen Schmerz muskuloskelettaler

Muskuloskelettale Schmerzen sind häufige Schmerzsyndrome. Vor allem das Fibromyalgiesyndrom muss gegen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis diagnostisch abgegrenzt werden. Die 2013 aktualisierte S3-Leitlinie „Fibromyalgiesyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie“ ist für Betroffene wie Behandelnde Standard. Nicht-medikamentöse Verfahren stehen an erster Stelle der Therapie. Diese umfasst selbst aktivierende Maßnahmen, wie aerobes Ausdauertraining, Entspannungsverfahren und kognitive Verhaltenstherapie. Das Verständnis des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells ist den Betroffenen zu verdeutlichen.

Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Backmatter

In b.Flat Allgemeinmedizin 360° enthaltene Bücher

In b.Flat Schmerzmedizin pro enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

In b.Flat Allgemeinmedizin kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Schmerzmedizin kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Schmerzmedizin für Hausärzte enthaltene Bücher

Weitere Informationen

Neu im Fachgebiet AINS

 

 

 
 

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet AINS

  • 2014 | Buch

    Komplikationen in der Anästhesie

    Fallbeispiele Analyse Prävention

    Aus Fehlern lernen und dadurch Zwischenfälle vermeiden! Komplikationen oder Zwischenfälle in der Anästhesie können für Patienten schwerwiegende Folgen haben. Häufig sind sie eine Kombination menschlicher, organisatorischer und technischer Fehler.

    Herausgeber:
    Matthias Hübler, Thea Koch
  • 2013 | Buch

    Anästhesie Fragen und Antworten

    1655 Fakten für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DESA)

    Mit Sicherheit erfolgreich in Prüfung und Praxis! Effektiv wiederholen und im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat haben - dafür ist dieses beliebte Prüfungsbuch garantiert hilfreich. Anhand der Multiple-Choice-Fragen ist die optimale Vorbereitung auf das Prüfungsprinzip der D.E.A.A. gewährleistet.

    Autoren:
    Prof. Dr. Franz Kehl, Dr. Hans-Joachim Wilke
  • 2011 | Buch

    Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin

    Wie und wieso wirken vasoaktive Substanzen und wie werden sie wirksam eingesetzt Welche Substanzen eignen sich zur perioperativen Myokardprojektion? 
    Kenntnisse zur Pharmakologie und deren Anwendung sind das notwendige Rüstzeug für den Anästhesisten und Intensivmediziner. Lernen Sie von erfahrenen Anästhesisten und Pharmakologen.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Peter H. Tonner, Prof. Dr. Lutz Hein
  • 2013 | Buch

    Anästhesie und Intensivmedizin – Prüfungswissen

    für die Fachpflege

    Fit in Theorie, Praxis und Prüfung! In diesem Arbeitsbuch werden alle Fakten der Fachweiterbildung abgebildet. So können Fachweiterbildungsteilnehmer wie auch langjährige Mitarbeiter in der Anästhesie und Intensivmedizin ihr Wissen gezielt überprüfen, vertiefen und festigen.

    Autor:
    Prof. Dr. Reinhard Larsen

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update AINS und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise