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Über dieses Buch

Das vorliegende Werk vermittelt in knapper und verständlicher Form, ergänzt durch viele Tabellen und Schemata, die Grundlagen und Besonderheiten der speziellen Schmerztherapie – unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Leitlinien für Diagnose und Therapie von Schmerzerkrankungen. Die Inhalte orientieren sich an den Weiterbildungsinhalten der BÄK für die Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“. Das Buch eignet sich hervorragend zur Prüfungsvorbereitung, da es die wesentlichen Inhalte auf den Punkt bringt. Aufgrund der vielen Hinweise zu Indikationen, Pharmakokinetik und Wirkmechanismen sowie der zahlreichen konkreten Praxistipps und ist es darüber hinaus ein wertvoller Begleiter im Klinikalltag aller schmerztherapeutisch tätigen Ärzte. Die 5. Auflage erscheint komplett überarbeitet, aktualisiert und erweitert. Neue Themen: Psychologische und psychotherapeutische Verfahren der Schmerztherapie, suchtmedizinische Aspekte und erweiterte Darstellung der nicht-invasiven Schmerztherapie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Allgemeiner Teil

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen

Zusammenfassung
Schmerz lässt sich nach verschiedenen Kriterien einteilen: akut versus chronisch; nozizeptiv und neuropathisch; auslösendes Moment feststellbar oder nicht feststellbar. Ebenso spielen die Lokalisation der Schmerzen und die Frage nach der anatomischen Nachvollziehbarkeit der Beschwerden eine Rolle. Schmerzen werden in einer ausführlichen Anamnese erhoben, evaluierte Schmerzfragebögen stehen zur Verfügung, eine körperliche Untersuchung schließt sich an. Von enormer Wichtigkeit ist es, von Vorneherein das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell zu bedenken. Chronische Schmerzen lassen sich nur vor diesem Hintergrund hinreichend verstehen und erfolgreich multimodal und interdisziplinär behandeln.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 2. Pharmakotherapie

Zusammenfassung
Die Pharmakotherapie von Schmerzen wird durch eine Armada von Medikamenten ermöglicht. Sie lassen sich in Nichtopioide, Opioide und Koanalgetika einteilen. Die Kombination dieser Medikamente erfolgt nach dem WHO-Stufenschema. Die wichtige und schwierige Aufgabe eines Schmerztherapeuten ist es, diese Medikamente in der richtigen Kombination, in der wirksamen Dosierung und unter Berücksichtigung des Alters und der Vorerkrankungen des Patienten wirkungsvoll einzusetzen. Eine ganze Reihe von durch die AWMF herausgegebenen Therapieleitlinien erleichtern diese Entscheidungen.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 3. Opioidtherapie bei Nieren- und Leberinsuffizienz

Zusammenfassung
Bei der Gabe von Opioiden bei Nieren- oder Leberinsuffizienz ist die Kenntnis der Pharmakokinetik hilfreich. Häufig muss die Dosierung reduziert werden, was jedoch nicht auf alle Opioide zutrifft.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 4. Interventionelle Schmerztherapie

Zusammenfassung
Neben der medikamentösen bildet die interventionelle Schmerztherapie einen weiteren entscheidenden Baustein in der multimodalen Schmerztherapie. Sie dient der Diagnosesicherung und der Therapie. Interventionelle Schmerztherapie beginnt mit der parenteralen bis hin zur intrathekalen Gabe von Opioiden auch über implantierbare Pumpen. Sie schließt die Blockaden sensorischer und sympathischer Nervenfasern oder Nervenplexus mit Lokalanästhetika ein und endet mit der Neurolyse sympathischer Nervenplexus. Eine strenge Indikationsstellung und die ausreichende Kenntnis der Verfahren sind die Voraussetzung. Zusätzlich können weitere Verfahren der interventionellen Schmerztherapie hinzugerechnet werden, sie alle stellen eine Intervention dar und erweitern das Therapiespektrum. Hier vorgestellt werden Akupunktur, Therapeutische Lokalanästhesie/Neuraltherapie und TENS.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 5. Psychotherapeutische Schmerzmedizin

Zusammenfassung
Die Therapie starker akuter oder chronischer Schmerzen ist ohne Diagnostik und psychotherapeutische Unterstützung kaum möglich. Gegebenenfalls liegt auch eine komorbide psychische Erkrankung vor, die bislang unbeachtet gewesen war. Daher ist es von entscheidender Wichtigkeit, von Beginn einer Schmerzerkrankung an psychologische Evaluation anzubieten. Eine psychotherapeutische Unterstützung ist häufig sinnvoll und meistens notwendig. Verschiedene Formen sind möglich und haben sich in der Vergangenheit evidenzbasiert bewährt.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 6. Akute perioperative Schmerztherapie

Zusammenfassung
Eine gute perioperative Schmerztherapie beginnt bereits vor der Operation mit der Auswahl des Verfahrens zur effektiven Schmerztherapie intra- und postoperativ. Hierfür stehen eine Reihe von Medikamenten und Verfahren zur Verfügung, bis hin zu einem eigens für diesen Bereich zuständigen Akutschmerzdienstes. Aber auch ohne Akutschmerzdienst lassen sich Schmerzen postoperativ wirksam verhindern, was nicht nur zur Zufriedenheit bei Patient und Personal, sondern auch zur schnelleren Rekonvaleszenz und zur Reduktion der Rate von chronischen postoperativen Schmerzen, wie z. B. dem Phantomschmerz, beiträgt.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Spezieller Teil: Krankheitsbilder

Frontmatter

Kapitel 7. Neuropathischer Schmerz

Zusammenfassung
Neuropathische Schmerzen sind im klinischen Alltag häufig anzutreffen. Zumeist sind sie unterdiagnostiziert und daher unterbehandelt. Sie sind definiert als Schmerzen, die durch eine Läsion oder Erkrankung des peripheren und/oder zentralen Nervensystems zurückzuführen sind. Eine sorgfältige Anamnese und die Körperliche Untersuchung bringt Sicherheit in der Diagnose. Diese ist von grundlegender Wichtigkeit, da ein eindeutig diagnostizierbarer neuropathischer Schmerz pharmakologisch und interventionell grundsätzlich anders behandelt muss werden als ein nozizeptiver Schmerz.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Kapitel 9. Kopf- und Gesichtsschmerz

Zusammenfassung
Kopf- und Gesichtsschmerzen sind häufige Schmerzerkrankungen. International verwendete Diagnosekriterien erleichtern die manchmal schwierige Unterscheidung der einzelnen Krankheitsbilder und einer eventuell vorliegenden Komorbidität mehrerer Kopfschmerzarten. Die Therapie ist spezifisch und kann, so wie eine eventuell nötige Prophylaxe, medikamentös und nicht-medikamentös durchgeführt werden. Eine multimodale Schmerztherapie führt bei schwierig zu diagnostizierenden und zu therapierenden Kopf- und Gesichtsschmerzen weiter.
Justus Benrath, Michael Hatzenbühler, Michael Fresenius, Michael Heck

Backmatter

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