Repetitorium Sportmedizin
Für die Zusatzweiterbildung – Prüfungs- und Praxiswissen
- 2023
- Buch
- Herausgegeben von
- Christine Joisten
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Über dieses Buch
Das Buch vermittelt in knapper und verständlicher Form die Grundlagen und Besonderheiten des Querschnittsfaches Sportmedizin. Die Inhalte orientieren sich an dem aktualisierten (Muster)-Kursbuch der BÄK für die Zusatzweiterbildung „Sportmedizin“, wobei neben der Energiebereitstellung, Trainings- und Leistungsdiagnostik, die spezifischen sportmedizinischen Aspekte in der Prävention und Therapie von einigen chronischen Erkrankungen vorgestellt werden.
Zusätzliche wurden aktuelle Themenfelder, wie Sporttauglichkeitsuntersuchungen, Sportunfälle sowie Ernährung, Doping und ethische Aspekte von den Autoren aus Sportmedizin und Sportwissenschaft zusammengestellt. Mit Hilfe der Springer Nature Flashcards, ein digitales Fragen-und-Antworten-Tool, kann das Wissen vertieft werden. Das Buch eignet sich hervorragend zur Prüfungsvorbereitung, ist aber auch aufgrund der vielen praktischen Hinweise ein wertvoller Begleiter für alle sportmedizinisch tätigen Ärzte.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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1. Der Nutzen von körperlicher Aktivität – vom Was zum Wie
Christine JoistenZusammenfassungDer gesundheitliche Nutzen von Bewegung und die Reduktion (vermeidbarer) Sitzzeit ist besonders im Kontext nicht übertragbarer Erkrankungen heutzutage unbestritten (Bull et al. 2020). So verbessert regelmäßige körperliche Aktivität zentrale kardiale, aber auch Stoffwechselprozesse sowie den metabolischen Phänotyp in verschiedenen Geweben und Organsystemen. Neben vielen, in den nachfolgenden Kapiteln vorgestellten Effekten scheint ein wesentlicher Mechanismus in den beobachteten phänotypischen Veränderungen (in) der Skelettmuskulatur durch transkriptionelle Reaktionen zu liegen. Diese treten kurz-, aber auch langfristig auf und sind von Art, Intensität und Umfängen abhängig. Auch wenn die genauen Prozesse bislang noch nicht final aufgedeckt wurden, hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten das Wissen und Verständnis von epigenetischen und transkriptionellen Abläufen, die die Genexpressionsreaktion der Skelettmuskulatur auf körperliche Betätigung vermitteln, sowie deren vorgelagerten Signalwege deutlich verbessert. In diesem einleitenden Kapitel sollen daher die Begriffsbestimmungen und allgemeinen Empfehlungen dargestellt werden. -
Grundlagen der Sportmedizin
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Frontmatter
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2. Energiestoffwechsel des Muskels – Leistungsdiagnostik
Hermann HeckZusammenfassungDie Muskelkontraktion erzeugt Spannung und ist damit in der Lage Arbeit zu verrichten. Die dabei notwendige Energie wird über Adenosintriphosphat (ATP) zur Verfügung gestellt. Beim Kontraktionsvorgang wird der endständige Phosphatrest unter Wasseranlagerung (Hydrolyse) abgetrennt. Es entstehen Adenosindiphosphat (ADP), ein Phosphat (Pi) sowie ein Wasserstoffion: -
3. Funktion und Trainingsanpassung
Ramin VafaZusammenfassungDer menschliche Organismus kann als ein biologisches Reiz-Leistungs-System verstanden werden, welches nicht nur körperliche und somit muskuläre Arbeit verrichten kann, sondern evolutionär begründet sogar im Sinne der Gesunderhaltung darauf angewiesen ist. Dabei muss die Belastung innerhalb der physiologischen Grenzen stattfinden. Die ausreichend hohe Belastungsintensität hat vielfältige Auswirkungen, wobei das Herz-Kreislauf-System im besonderen Maße auf die dynamische Arbeit großer Muskelgruppen angewiesen ist. Bewegung hat in jedem Lebensabschnitt positive Auswirkungen, ob es sich auf die Entwicklung im Kindesalter oder auf die Erhaltung der Gesundheit und Lebensqualität im hohen Alter bezieht. -
4. Grundlagen der (Sport-)Ernährung
Karsten Köhler, Hande HofmannZusammenfassungDie Ernährung stellt die Energie- und Nährstoffquelle für die Ausübung von Sport und körperlicher Aktivität dar und wirkt sich somit direkt auf Leistungsfähigkeit im Wettkampf und Training sowie auf die Erholung und Anpassung an Trainingsreize aus. Neben der Zusammensetzung spielt auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle. Zu den wichtigsten Faktoren in der Sporternährung zählt die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts sowie eine adäquate Versorgung mit Kohlenhydraten, vor allem bei länger anhaltenden Belastungen. Eine adäquate Zufuhr an Protein und Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) ist für die Optimierung von Trainingsreizen unerlässlich. Aufgrund des erhöhten Energieumsatzes im Sport sowie der Bedeutung des Körpergewichts in zahlreichen Sportarten kommt der Energiebilanz eine besondere Wichtigkeit zu.
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Spezifische sportmedizinische Aspekte in Prävention und Therapie
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Frontmatter
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5. Ausgewählte Aspekte der sportärztlichen Untersuchung
Christine JoistenZusammenfassungKörperliche Aktivität spielt eine wichtige Rolle in der Prävention und Therapie zahlreicher chronischer Erkrankungen. Trotzdem stellt Sport einen Risikofaktor für fatale, vor allem kardiale Ereignisse wie den plötzlichen Herztod dar. Sportärztliche Untersuchungen sollen zum einen den Gesundheitszustand von bereits aktiven Sportlern, inklusive Athleten, aber auch von Wieder- und Neueinsteigern gewährleisten. Darüber hinaus dienen sie der Trainingssteuerung sowie der Detektion möglicher Risikofaktoren und deren Einschätzung im Kontext körperlicher Aktivität. Empfohlen werden sie aber vor allem Personen mit potenziellen Risiken bzw. weniger gesunden Individuen. Gegenstand dieses Beitrages ist die Beschreibung möglicher Untersuchungsverfahren in Ruhe und unter Belastung mit Fokus auf das Herz-Kreislauf-System und deren praktischem Einsatz für Athleten und Normalkollektive. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf dynamische, aerobe Belastungen; der Fokus dieses Kapitels liegt daher auf den messbaren kardialen Parametern vor, während und nach Belastung. Weiterführende, z. B. (sport-)orthopädische Aspekte, werden in ► Kap. 7 berücksichtigt. Auch respiratorische und metabolische Größen (z. B. VO2max, RQ, Laktat) spielen in der Beratung eine wichtige Rolle aufgrund der Beurteilungen möglicher Schäden am Bewegungsapparat, zur optimalen Trainingssteuerung etc. und werden in ► Kap. 2 und ► Kap. 3 behandelt. Dagegen wird für spezifische Untersuchungen, z. B. Tauchtauglichkeit, sportmotorische Tests für Ältere bzw. Kindes- und Jugendalter auf weiterführende Literatur verwiesen (s. z. B. GTUEM; Springer Kinder Sportmedizin, Handgrip, Time-up-and-Go-Test). Zur Orientierung kann der Bogen des DOSB genutzt werden, in dem alle relevanten Bereiche inkl. der Untersuchung der Sinnesorgane aufgeführt sind: ► https://cdn.dosb.de/user_upload/Leistungssport/Dokumente/U-Bogen-Formular_V4_neues_Logo.pdf -
6. Basiskurs sportmedizinische Aspekte des Stütz- und Bewegungsapparates/Untersuchungsverfahren und Adaptation
Holger Schmitt, Gregor BerrscheZusammenfassungSportliche Aktivität führt zu einer steten, sportartspezifischen physiologischen Anpassung des muskuloskelettalen Systems. Je nach Belastung und individueller Konstitution kann dabei die sensible Homöostase des Stütz- und Bewegungsapparates an einzelnen Gelenken oder ganzen funktionellen Ketten sprichwörtlich aus dem Gleichgewicht geraten. In der Folge stellen sich dort dann zumeist pathologische Veränderungen ein, die die gewohnte Funktion zunehmend einschränken. Das Ziel der sportorthopädischen Untersuchung in jedem Patientenalter ist daher, zuallererst einem präventiven Gedanken folgend, das Erkennen von Mängeln in der Konfiguration der Gelenke und im Zusammenspiel der funktionellen Ketten und somit das Vermeiden von Überlastungen und Dauerschäden. -
7. Sportorthopädische Aspekte
Holger Schmitt, Gregor BerrscheZusammenfassungSportartspezifische Belastungen können einerseits zu akuten Schmerzzuständen sowie Strukturverletzungen aber auch zu Überlastungsschäden mit chronisch anhaltenden Schmerzen und sekundären Strukturveränderungen führen. -
8. Systemerkankungen des Bewegungsapparates
Christine JoistenZusammenfassungIm Zusammenhang mit Erkrankungen des Bewegungsapparates wie einer rheumatoiden Arthritis, Spondyloarthritis und Osteoarthritis (European Alliance of Associations for Rheumatology, EULAR 2018), aber auch Kollagenosen u. v. m. spielen Bewegung und Sport eine wichtige Rolle. Neben den allgemeinen Verbesserungen kommt es zu einer Reduktion der Krankheitsaktivität, insbesondere aber auch Steigerung der Teilhabe. Allerdings sind Menschen mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen im Vergleich zu Gesunden häufiger inaktiv. Die Zahl der Barrieren ist hoch; vorrangig beklagen die Betroffenen Schmerzen und schildern die Angst, Bewegung könnte zu einer Progression der Erkrankung beitragen. Allerdings führt auch die Unkenntnis über den Nutzen von Bewegung in dieser Patientengruppe bei Gesundheitspersonal, u. a. Ärzte, zu Unsicherheiten bzw. dem Mangel an entsprechender Beratung. Obendrein finden sich kaum gezielte Angebote für Betroffene. -
9. Kardiovaskuläre Prävention und Risikofaktorenmanagement
Hans-Georg Predel, Thomas SchrammZusammenfassungDie Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen sowie deren Risikofaktoren, wie z. B. arterielle Hypertonie und Dyslipidämie, zielt darauf ab, die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen sowie deren Folgeerkrankungen durch sowohl nicht-medikamentöse (Lebensstil) als auch medikamentöse Maßnahmen zu verhindern bzw. zu vermindern. -
10. Kardiovaskuläre Prävention und Stoffwechselerkrankungen
Christine JoistenZusammenfassungDie Rolle von Bewegung ist bei endokrinologischen Erkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Adipositas und/oder metabolischen Syndrom, unbestritten. In der Ausübung muss der jeweilige Gesundheitszustand, das Ausmaß der Erkrankung und deren Dauer sowie die Therapieform berücksichtigt werden. Zusätzlich ist die Vermeidung bzw. Reduktion von Sitzzeit essenziell. Im Rahmen dieses Kapitels liegt der Schwerpunkt auf Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 im Erwachsenenalter und Adipositas. Diabetes im Kindes- und Jugendalter wird in ► Kap. 23 behandelt. Das metabolische Syndrom wird hier nur im Kontext Insulinresistenz/Typ-2-Diabetes und (viszerale) Adipositas angerissen. Die Bestandteile arterielle Hypertonie und Fettstoffwechselstörung finden sich in ► Kap. 9. -
11. Sportkardiologische Aspekte
Martin HalleZusammenfassung2020 wurden aktuelle Leitlinien von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zu „Sports Cardiology and Exercise in Patients with Cardiovascular Disease“ herausgegeben (Pelliccia et al. 2021). Diese Leitlinien fokussieren auf Diagnostik, Trainingsempfehlungen, Tauglichkeit für Freizeit- und Leistungssport sowie Trainingsprogramme für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen. Wesentliche Inhalte hierzu werden im Folgenden zu den Kapiteln koronare Herzerkrankung, Kardiomyopathie, Klappenerkrankung und Rhythmusstörungen dargestellt. -
12. Kardiologische Rehabilitation
Birna Bjarnason-Wehrens, Thomas SchmidtZusammenfassungDie kardiologische Rehabilitation (KardReha) ist ein wichtiger Bestandteil einer am langfristigen Erfolg orientierten umfassenden Versorgung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen. Das in Deutschland bestehende System sichert jedem Patienten bei Bedarf eine umfassende KardReha von der Frühmobilisation über eine Anschlussheilbehandlung (AHB) bis hin zur Teilnahme an einer ambulanten Herzgruppe (AHG) gesetzlich zu. Die KardReha integriert dabei somatische, edukative, psychologische und sozialmedizinische Elemente, wobei das körperliche Training einen besonderen Stellenwert einnimmt. Die trainingsbasierte KardReha führt zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Mobilität und Lebensqualität sowie einer Reduzierung von Hospitalisierungsrate und Mortalität. -
13. Endokrine Systeme und Sport
Petra PlatenZusammenfassungDie körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit hängen von der Integrität der endokrinen Systeme ab. Angepasste körperliche Belastungen im Sinne von Breiten- und Gesundheitssport sind bei vielen endokrinen Störungen durchführbar. Alle endokrinen Systeme werden durch körperliche Belastung beeinflusst. Dies gilt insbesondere für Hochleistungstraining und Wettkämpfe. Körperliche Belastungen führen zu Auslenkungen, die sich nach Belastung in Phasen der Regeneration wieder einpendeln. Im Hochleistungssport kann es zu längerfristigen Alterationen kommen, die zwar in der Regel auch reversibel sind, aufgrund ihrer langen Bestehensdauer jedoch negative gesundheitliche Konsequenzen haben können. Schilddrüsenhormone tragen zur akuten, insbesondere jedoch zur langfristigen Belastungsadaptation bei. Hypo- und hyperthyreote Stoffwechsellagen tragen ebenso wie das Ausmaß körperlicher Aktivität zur Plastizität der Skelettmuskulatur bei. Hyper- und Hypothyreosen gehen mit einer Verschlechterung der maximalen und submaximalen Leistungsfähigkeit einher. Bei ausgeprägten Störungen sollte kein Sport betrieben werden. Ein belastungsinduzierter Anstieg der Kortisol-Blutkonzentration führt zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Längerfristige, sehr umfangreiche oder intensive Trainingsbelastungen können insbesondere bei gleichzeitig zu geringer Nahrungskalorienzufuhr zu einer Erhöhung der Kortisolbildung mit Verschiebung in Richtung kataboler Stoffwechsellage führen. Die adrenalen Androgene tragen zu etwa 50 % zu den Serumspiegeln bei Frauen im gebärfähigen Alter bei und sind unter dem Aspekt der Belastungsadaptation und Trainierbarkeit daher von großer Bedeutung. Beim Cushing Syndrom ist je nach Ursache und Ausprägungsgrad moderate körperliche Belastung möglich. Beim Morbus Addison ist die körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt, breitensportliche Aktivitäten sind bei guter hormoneller Einstellung möglich. Bei Störungen der Wachstumshormon-Sekretion hängt die Frage der Sporttauglichkeit von der Schwere der Erkrankung und dem Erfolg der Therapie ab. Menschen mit Hochwuchs finden sich im Leistungssport gehäuft in Sportarten, in denen eine große Körperhöhe einen leistungsbestimmenden Faktor darstellt. Kurzzeitige akute Belastungen führen zu einem reversiblen Anstieg, länger dauernde Belastungen zu einer Abnahme der Testosteronkonzentration im Blut. Chronische, intensive Ausdauerbelastungen können zu einer Suppression der Testosteronbildung mit Verschiebung in Richtung kataboler Stoffwechsellage führen. Bei einem nicht durch Sport und hypokalorischer Ernährung induzierten Hypogonadismus besteht aufgrund der eingeschränkten Androgeneffekte auf verschiedene Organsysteme eine reduzierte Leistungsfähigkeit. Hohe Trainingsbelastungen bei gleichzeitig hypokalorischer Ernährung führen zu einem Hypogonadismus und zum Bild des sog. Relative Energy Deficiency Syndrome (RED-S) mit einem erhöhten Risiko für Stressfrakturen. Körperliche Aktivität hat bei Frauen mit polycystischen Ovarien (PCOS) positive gesundheitliche Effekte. PCOS findet sich gehäuft bei Athletinnen in Kraft- und Schnellkraftsportarten, die von den leistungssteigernden Wirkungen der Androgene profitieren. Dies ist als natürliche Selektion zu sehen. Breitensport dürfte bei Menschen mit Störungen der sexuellen Entwicklung dieselben positiven Effekte haben wie für andere Menschen auch. Transgender Frauen haben im Leistungssport Vorteile und dürfen nach derzeitiger Regelung je nach Sportorganisation nur antreten, wenn ihre Testosteronblutwerte über mindestens 12 Monate unter 10 nmol/l oder über 6 Monate unter 5 nmol/l gesenkt wurden. Ein Übertraining ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit trotz hoher Trainingsbelastung. Eine mögliche Ursache ist eine Dysbalance in der endokrinen Regulation mit erhöhten Kortisol-Konzentrationen und einer Erniedrigung der Konzentrationen der Geschlechtshormone. -
14. Gastrointestinale Erkrankungen
Hans-Michael Steffen, Johanna DinterZusammenfassungIn diesem Kapitel werden die Grundlagen zur Physiologie und den Funktionsstörungen und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, des pankreatiko-biliären Systems und der Leber behandelt. Dabei wird die Rolle körperlicher Aktivität einerseits als Ursache von Beschwerden und andererseits als Therapieprinzip ausführlich dargestellt. Zusätzlich werden relevante Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom des Darmes und intestinalen sowie extra-intestinalen Erkrankungen erläutert. -
15. Pneumologische Erkrankungen (Asthma, COPD, dysfunktionelle respiratorische Symptome)
Inga Jarosch, Klaus KennZusammenfassungBei chronischen respiratorischen Erkrankungen wie z. B. der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) kommt es neben der primären Schädigung der Lunge zusätzlich zu extrapulmonalen Manifestationen. Unterschiedliche Systeme wie z. B. das Herz-Kreislauf-System, die Psyche und insbesondere die Skelettmuskulatur können von Begleiterscheinungen betroffen sein. Muskuläre Dysfunktionen führen zu einer mit fortschreitendem Schweregrad der Erkrankung zunehmenden Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit, die oftmals durch begleitende Dyspnoe weiter limitiert wird. Körperliches Training ist die wirksamste Methode, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Dyspnoe zu reduzieren. Aus diesem Grund wird ein individuelles körperliches Training bei Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen empfohlen und gilt als zentraler Bestandteil des nicht-pharmakologischen Krankheitsmanagements. -
16. Nephrologische Erkrankungen
Gero von Gersdorff, Thomas BenzingZusammenfassungDie Niere ist als homöostatisches Organ wesentlich an der Adaptation des Körpers unter Belastung beteiligt. Bei Nierengesunden sind Anpassungen des Wasserhaushaltes und der intravasalen Volumen- und Druckregulation sowie der Homöostase von Elektrolyten über ein breites Spektrum von Belastungen und in unterschiedlichsten Umgebungen möglich. Extreme Belastungen oder unüberlegter Gebrauch von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln können zu nephrologischen Komplikationen wie Hyponatriämie oder akuter Nierenschädigung führen. Chronische Nierenkrankheit, charakterisiert durch eingeschränkte glomeruläre Filtrationsrate und Proteinurie jeglicher Ursache, führt zu einem deutlichen Anstieg des kardiovaskulären Risikos und zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Sport- und Bewegungstherapie spielen in der Prävention bei diesen Patienten eine große Rolle, vor allem zum Erhalt der Funktionsfähigkeit im Alltag nach Nierentransplantation oder bei chronischer Behandlung mit Dialyse. -
17. Onkologische und immunologische Erkrankungen
Wilhelm BlochZusammenfassungDas Immunsystem wird durch körperliche Aktivität in vielfältiger Weise beeinflusst und beides steht zueinander in wechselseitiger Beziehung. Körperliche Aktivität führt zu einer Verschiebung von pro-inflammatorischer zu anti-inflammatorischer Immunlage, verlangsamt die Alterung des Immunsystems und stabilisiert es. Der Einfluss von körperlicher Aktivität auf des Immunsystem ist abhängig von Volumen und Intensität der Bewegungsform und wird „mittrainiert“. Sowohl moderate Ausdauerbelastungen als auch hochintensive Intervallbelastungen und Krafttraining haben einen positiv regulativen Effekt. Akute hohe körperliche Belastung kann in Abhängigkeit vom Trainingszustand kurzfristig die Immunabwehr verändern, was einerseits zu erhöhter Infektanfälligkeit führt, aber andererseits auch Abwehrzellen aktiviert. Diese akuten und chronischen Effekte haben auch modulierenden Einfluss auf die immunologische Abwehrlage gegen Tumorzellen. Dies schließt die akute und chronische Aktivierung von körpereigenen Zellen der Tumorabwehr, wie die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) ein und erleichtert deren Wanderung in den Tumor. -
18. Urologische Erkrankungen
Pedram DerakhshaniZusammenfassungNierentraumata (Nierenkontusion/-ruptur) oder mechanische Traumata der Harnwege (Marschhämoglobinurie, Makrohämaturie) gehören zu den häufigsten Verletzungen urologischer Organe durch sportliche Aktivität. Besonders gefährdet sind Sportler mit Einzelniere wegen der Gefahr der Niereninsuffizienz bei Nierentrauma. Durch sportbedingte Dehydratation kann es zu einer Nephrolithiasis oder einer Steinkolik kommen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zur Steinmetaphylaxe entscheidend, in Einzelfällen kann eine diätetische Einstellung helfen. Bei Radfahrern kann es zum genitalen Kompressionssyndrom kommen. Dabei treten nach längeren Fahrradetappen durch den Sattel genitale Sensibilitätsstörungen auf, die in der Regel voll reversibel sind. Eine erhöhte Rate an erektiler Dysfunktion wird kontrovers diskutiert. Die Effektivität von Sport auf die Prognose von Patienten mit Prostatakarzinom ist nicht eindeutig belegt. Körperliche Aktivität hat aber einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten. -
19. Sportneurologie
Claus Reinsberger, Julia K. GowikZusammenfassungDie Sportneurologie beschäftigt sich traditionell vorwiegend mit sporttraumatologischen Schädigungen zentral- und peripher-nervaler Strukturen. In den letzten beiden Dekaden wuchs jedoch sowohl das basiswissenschaftliche Verständnis von Effekten von Sport und körperlicher Aktivität auf das Gehirn als auch die Evidenz für die Wirksamkeit von Sport und Bewegung in der Prävention und symptomatischen Therapie neurologischer Erkrankungen. Teilweise mehren sich nach jahrzehntelangen Verboten für Sport und Bewegung bei vielen neurologischen Erkrankungen sogar wissenschaftliche Hinweise auf krankheitsmodulierende Effekte durch Sport und körperliche Aktivität, wenngleich differenzialtherapeutische Effekte bezüglich optimaler Art und Intensität von Sport noch nicht wissenschaftlich geklärt sind. Da neurologische Erkrankungen in Deutschland und weltweit zunehmend zu Morbidität und Mortalität beitragen, spielen sport- und bewegungsinduzierte therapeutische und präventive Effekte nicht nur für Sportmediziner eine immer größere Rolle. -
20. Psychische Erkrankungen und Sport
Kristin DevosZusammenfassungSport und Bewegung als Behandlungsoptionen psychischer Erkrankungen wurden in den letzten Jahren zunehmend diskutiert und untersucht. Die Ergebnisse vorliegender Studien sind zwar in einigen Teilen nicht immer einheitlich, weisen aber in ihrer Gesamtheit eindeutig auf einen positiven Effekt sportlicher Aktivität als Ressource in der Behandlung vieler psychiatrischer Störungsbilder hin. Sport wird in einigen Leitlinien bereits mindestens als A- oder B-Empfehlung oder als Expertenkonsens benannt. Konkrete Hinweise zu Sportart, Dauer, Intensität oder Frequenz im Rahmen von Prävention und Therapie sind bislang uneinheitlich. Aufgrund vorliegender positiver Ergebnisse sollten hier noch weitere Untersuchungen erfolgen, um Bewegung und Sport als zusätzliche oder alternative Ressource auszubauen. -
21. Sehorgan und Sport
Dieter SchnellZusammenfassungDer Mensch nimmt im Durchschnitt, je nach Art der Anforderungen, zwischen 85 und 95 % aller Umwelt- und Umfeld-Eindrücke über das Sehorgan auf (Schnell 1996, 1999). Dieses wichtigste Sinnesorgan kontrolliert bei allen Bewegungen des Menschen die Möglichkeiten, korrigiert die Ausführung und überprüft den Erfolg von Körperbewegungen – im Alltag wie im Sport. Sowohl in der Lernphase von Körperbewegungen als auch danach, in der Phase der Automatisation erlernter Übungen, ist das Sehen wichtigste Kontrollinstanz und steht dabei an der Spitze aller Sinnesorgane. Bei Minderung der Sehfunktionen oder gar beim Ausfall eines oder beider Augen werden diese Funktionen Schritt für Schritt auf die übrigen Sinnesorgane übertragen, wie wir dies beim Blindensport erleben. -
22. Ausgewählte dermatologische Aspekte in der Sportmedizin
Christine JoistenZusammenfassungHauterkrankungen sind im Sport keine Seltenheit. Sie reichen von mechanischen Erscheinungsbildern bis hin zu Infektionserkrankungen, die insbesondere in Kontaktsportarten auftreten. Durch entsprechende Kleidung bzw. Hygienemaßregeln kann und sollte Einschränkungen und/oder Ausbreitungen vorgebeugt werden. Körperliche Aktivität und Sport spielt zunehmend aber auch im Kontext möglicher Dermatosen, z. B. der Psoriasis eine wichtige Rolle.
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Ausgewählte Aspekte der Sportmedizin
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Frontmatter
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23. Sportmedizinische Aspekte im Kindes- und Jugendalter
Susi KriemlerZusammenfassungKinder und Jugendliche trainieren von einer Stunde bis in extremis 30 Stunden pro Woche, betreiben demzufolge Breitensport oder Spitzensport. Mädchen und Jungen sind in ihrer Physis und Entwicklung sehr unterschiedlich, die körperliche Entwicklung reicht von präpubertär bis postpubertär, zum Teil in gleichen Teams. Die breite Palette von ausgeübten Einzelsport- oder Mannschaftssportarten wirken sich unterschiedlich auf Körper und Entwicklung aus. Die sporttreibenden Kinder und Jugendlichen bringen von Seiten ihrer genetischen Voraussetzungen diverseste körperliche und psychische Konstellationen mit, die zum einen ihre sportlichen Voraussetzungen aber zum anderen auch Ihre Anfälligkeiten für gesundheitliche Probleme definieren. -
24. Geschlechtsbezogene Aspekte im Sport
Petra Platen, Nina Ferrari, Christine JoistenZusammenfassungÖstrogene, Gestagene und Androgene unterliegen ausgeprägten zyklusphasenabhängigen Schwankungen. Sie führen zu einer Vielzahl von physiologischen Veränderungen, die gerade für Sportlerinnen bedeutsam sind. Für die Kontrazeption stehen Sportlerinnen verlässliche und verträgliche Methoden zur Verfügung. Orale Kontrazeptiva können sich bei medizinischen Problemen im Zusammenhang mit den zyklusbedingten hormonellen Veränderungen günstig auswirken und stellen ein wichtiges Therapeutikum dar. Möglicherweise haben die modernen, niedrig dosierten Präparate bei gesunden Sportlerinnen jedoch negative Effekte bez. der Belastungsadaptation und des Knochenstoffwechsels. Das prämenstruelle Syndrom beinhaltet körperliche und psychische Komponenten. Als Ursache stehen zyklusbedingte Schwankungen der Steroidhormonkonzentrationen und deren Zusammenhänge mit dem Serotoninstoffwechsel und weiteren Neurotransmittern in der Diskussion. In der Therapie spielen Allgemeinmaßnahmen eine bedeutende Rolle. Hierzu zählt insbesondere auch körperliche Aktivität. Im Leistungssport hat sich bei prämenstruellem Syndrom die hormonelle Kontrazeption bewährt. Aufgrund der enormen Bedeutung von körperlicher Aktivität für die Gesundheit sollten alle Menschen regelmäßig körperlich aktiv sein und/oder Sport treiben. Manchmal kann sportliche Aktivität jedoch mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko assoziiert sein. Hierzu gehört eine nicht bedarfsangepasste, unterkalorische Ernährung, die die gesamte Bandbreite von zu geringer Energiezufuhr, Störungen des Essverhaltens bis hin zu klassischen Essstörungen betreffen kann. Eine hypokalorische Ernährung kann mit Störungen des reproduktiven Systems und der Knochendemineralisation assoziiert sein. Bei Sportlerinnen bezeichnet man diese Symptomentrias auch als „Triade der sporttreibenden Frau“. Auch bei männlichen Athleten wurden Störungen des Essverhaltens und des reproduktiven Systems beschrieben. Eine zu geringe Energiezufuhr mit der Nahrung und/oder ein zu hoher Energieverbrauch durch leistungssportliches Training mit oder ohne klinisch manifeste Essstörung, eine hypothalamische Amenorrhö bzw. hypothalamisch bedingte Reduktion der Testosteronproduktion und pathologisch erniedrigte Knochendichtewerte haben, jeweils für sich alleine oder in Kombination miteinander, erhebliche gesundheitliche Konsequenzen für die betroffenen Athletinnen und Athleten. Daher sollten neben der weiteren Bewusstmachung für die Problematik v. a. in den Risikosportarten konsequent sowohl präventive als auch therapeutische Maßnahmen eingesetzt werden. Ein Sport-BH in optimaler Passform reduziert die Bewegungen und Schmerzen der Brust beim Sport und ist für viele Frauen ein unverzichtbares Sportgerät. Irritationen, Verletzungen oder Schmerzen der weiblichen Brust im Sport lassen sich häufig durch einfache Schutzmaßnahmen bzw. angepasste Kleidung vermeiden. Brustprellungen sollten umgehend wie andere Weichteilprellungen auch behandelt werden. Eine Stressinkontinenz tritt gehäuft bei postpartalen und postmenopausalen Frauen, aber auch bei jungen Sportlerinnen mit einer mittleren Prävalenz von 26 % auf. Das primäre Ziel der Behandlung einer Stressinkontinenz ist die Wiederherstellung der Kontinenz. Therapeutisch kann neben anderen Maßnahmen ein spezifisches Beckenbodentraining durch regelmäßige und bewusste Kontraktion der analen und urethralen Schließmuskulatur hilfreich sein. Die Summation aller endokrinen und mechanischen Einflussfaktoren unter Berücksichtigung der individuellen genetischen Disposition bestimmt die aktuelle Knochenstruktur und den Knochenstoffwechsel an jeder spezifisch belasteten Skelettstelle. Belastungen zum Aufbau von Knochenmasse und Optimierung der Knochenstruktur sollten dynamischer Natur sein, mit möglichst hoher Intensität und Frequenz durchgeführt werden und möglichst vielseitige Übungen enthalten. Nach erfolgter Rehabilitation nach einer Osteoporose-bedingten Knochenfraktur und Wiedererlangung eines Mindestmaßes an Mobilität und Bewegungssicherheit sind folgende Bewegungsformen sinnvoll: Kraftbetonte Gymnastik, dosiertes und gezieltes Krafttraining an Geräten sowie alle Übungsformen, die die Koordination und Flexibilität bei einfacher Dosierbarkeit und kontrollierter Bewegungsausführung schulen. -
25. Sportmedizinische Aspekte im Senium
Klara BrixiusZusammenfassungDer demografische Wandel führt zu einer rapiden Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung. So kommt es weltweit zu einer Verdopplung der Übersechzigjährigen von 11 % auf 22 % im Zeitraum von 2000 bis 2050. Besonders Europa ist von einer Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft betroffen, sodass im Jahr 2050 die Gruppe der Übersechzigjährigen einen Anteil von 33 % an der europäischen Gesellschaft ausmachen wird. Das vorliegende Kapitel wird zunächst auf die altersabhängigen Veränderungen des kardiovaskulären Systems eingehen und deren Konsequenzen für die pulmonale Sauerstoffaufnahme, sowie altersabhängige Veränderungen von Zellregenerationsprozessen und wird sich dann schwerpunktmäßig mit dem Thema „Sarkopenie“ beschäftigen. Abschließend soll der Blick auf die Interaktion von Kognition und Gangregulation im Hinblick auf die Sturzprävention betrachtet werden. -
26. Sport von Menschen mit Behinderungen
Thomas AbelZusammenfassungIn Deutschland lebten im Jahr 2021 7,8 Millionen Menschen mit einem Grad einer Behinderung von 50 und mehr. Für diese große Gruppe der Bevölkerung spielt der Sport, ebenso wie für die Gruppe der Menschen ohne Behinderung, eine zentrale Rolle und ist gleichsam Schlüssel zu gleichberechtigter Teilhabe. Der faszinierende Sport von Menschen mit Behinderungen in seinen verschiedenen Ebenen bedarf dabei in gleicher Weise der Unterstützung und Betreuung der Sportmedizin wie der Olympische Sport. Die Betreuung von Athletinnen und Athleten erfolgt dabei in vielen Fällen analog zur Betreuung im Olympischen Sport und nur in Einzelfällen sind deutliche physiologische und pathophysiologische Unterschiede bedeutsam. -
27. Doping und Nahrungsergänzungsmittel
Mario Thevis, Andreas ThomasZusammenfassungManipulationen der sportlichen Leistung können auf sehr unterschiedliche Weise durch pharmakologisch hoch wirksame Substanzen einerseits oder verbotene Methoden andererseits begangen werden. Der Welt Anti-Doping-Code mit der Liste der verbotenen Substanzen und Methoden stellen hier die zentralen Dokumente dar, die den Kampf gegen Doping weltweit konzipieren. In diesem Kapitel wird eine kurze Übersicht über die derzeit gültigen Anti-Doping-Regularien gegeben und die wichtigsten Substanzklassen hinsichtlich ihrer Wirkungen und Nebenwirkungen erläutert. Daneben werden auch im Sport verbotenen Methoden aufgeführt und die Limitierungen und Herausforderungen der Dopinganalytik erörtert. -
28. Transfer in den ärztlichen Alltag
Michael FritzZusammenfassungDie Aufgabe des Sportarztes besteht nicht nur darin, verletzten Athleten den „Return to Sport“ zu ermöglichen, sondern auch darin, Sport- und Bewegungstherapie in die Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen zu integrieren. Je früher der Patient hierzu motiviert werden kann, um so positiver sind die Therapieaussichten. -
29. Recht und Ethik in der Sportmedizin
Michael FritzZusammenfassungAngelehnt an den Ethikkodex des Weltverbandes für Sportmedizin (FIMS) und die ärztliche Berufsordnung erlaubt dieses Kapitel einen orientierenden Einblick in die Thematik von Recht und Ethik in der Sportmedizin. Jedem Arzt sollten die Gebote der Ethik bekannt sein. Das Berufsrecht fordert diese Kenntnisse unmissverständlich von jedem Arzt ein. Begründung: Laut § 2,1 der (Muster)-Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte (MBO-Ä) ist es für Ärzte verpflichtend, ihren Beruf nach ihrem Gewissen, den Geboten der ärztlichen Ethik und der Menschlichkeit auszuüben.
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Backmatter
In b.Flat Allgemeinmedizin enthaltene Bücher
In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher
- Titel
- Repetitorium Sportmedizin
- Herausgegeben von
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Christine Joisten
- Copyright-Jahr
- 2023
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Electronic ISBN
- 978-3-662-62496-8
- Print ISBN
- 978-3-662-62495-1
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-62496-8
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