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29.11.2017 | CME | Ausgabe 12/2017

Der Radiologe 12/2017

Resektabilitätskriterien beim Pankreaskarzinom und postoperative Bildgebung

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 12/2017
Autoren:
Prof. Dr. L. Grenacher, Prof. Dr. M. Juchems
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

S. Delorme, Heidelberg (Leitung)
P. Reimer, Karlsruhe
W. Reith, Homburg/Saar
C. Schäfer-Prokop, Amersfoort
C. Schüller-Weidekamm, Wien
M. Uhl, Freiburg

Zusammenfassung

Durch Verbesserung der Techniken der Pankreaschirurgie konnten die Mortalität und die Morbidität für das Pankreaskarzinom deutlich gesenkt werden. Für den Radiologen ist die Kenntnis der Operationstechniken von entscheidender Bedeutung. Nur so können postoperative Komplikationen sicher aufgedeckt und auch Lokalrezidive frühzeitig detektiert werden. Die Komplikationen in der Folge eines pankreaschirurgischen Eingriffs können dabei schwerwiegend sein und erfordern oft einen radiologisch-interventionellen Eingriff. Da das Pankreaskarzinom selbst eine schwerwiegende Erkrankung mit schlechtem Fünfjahresüberleben darstellt, welches nur durch eine R0-Resektion verbessert werden kann, ist es von entscheidender Bedeutung, diejenigen Patienten bildgebend zu identifizieren, die primär operabel sind oder potenziell durch eine neoadjuvante Chemotherapie in einen operablen Zustand versetzt werden können („borderline“), sowie inoperable Patienten nicht zusätzlich durch postoperative Komplikationen zu schwächen und sie stattdessen ohne unnötige Verzögerung einer palliativen Therapie zuzuführen. Hierfür sind die Kenntnisse der Kriterien der Resektabilität sowie der Inoperabilität bei einem Pankreaskarzinom für jeden onkologischen Radiologen heutzutage essenzielles Basiswissen.

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