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Resilienzförderung

Ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand der Resilienzforschung

  • 25.08.2017
  • Übersicht
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Heute erkrankt beinahe jede zweite Person in ihrem Lebenslauf psychisch. Dabei nehmen stressbedingte Erkrankungen eine Hauptrolle ein. Da die Begegnung mit Stressoren im Lebenslauf nicht vermeidbar ist, sind Interventionen relevant, die die Resilienz fördern und damit eine psychisch gesunde Entwicklung angesichts bestehender Belastungen unterstützen.

Ziel des Beitrags

Der Beitrag gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung in der Entwicklung evidenzbasierter Resilienzinterventionen.

Material und Methode

Die Diskussion erfolgt als narratives Review, das systematische Übersichtsstudien, Konzeptanalysen und empirische Primärstudien der internationalen Resilienzforschung einbezieht. Die Studien definieren Resilienz als relationales Konstrukt.

Ergebnisse

Die zentrale Herausforderung besteht aktuell in der Identifikation von empirisch fundierten Schutzfaktoren aus der Resilienzforschung, die als Ansatzpunkte für Interventionen zum Ziel und zur Zielgruppe der jeweiligen Maßnahme passen.

Schlussfolgerung

Es werden systematische Reviews benötigt, um die heterogene Studienlage der Resilienzforschung zu sondieren. Die Auswahl von Schutzfaktoren, die in Interventionen gefördert werden sollen, lässt sich v. a. aus solchen Studien begründen.
Titel
Resilienzförderung
Ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand der Resilienzforschung
Verfasst von
Dr. Martha Höfler
Publikationsdatum
25.08.2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 1/2018
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-017-0608-z
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