Resilienzförderung
Ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand der Resilienzforschung
- 25.08.2017
- Übersicht
- Verfasst von
- Dr. Martha Höfler
- Erschienen in
- Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 1/2018
Zusammenfassung
Hintergrund
Heute erkrankt beinahe jede zweite Person in ihrem Lebenslauf psychisch. Dabei nehmen stressbedingte Erkrankungen eine Hauptrolle ein. Da die Begegnung mit Stressoren im Lebenslauf nicht vermeidbar ist, sind Interventionen relevant, die die Resilienz fördern und damit eine psychisch gesunde Entwicklung angesichts bestehender Belastungen unterstützen.
Ziel des Beitrags
Der Beitrag gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung in der Entwicklung evidenzbasierter Resilienzinterventionen.
Material und Methode
Die Diskussion erfolgt als narratives Review, das systematische Übersichtsstudien, Konzeptanalysen und empirische Primärstudien der internationalen Resilienzforschung einbezieht. Die Studien definieren Resilienz als relationales Konstrukt.
Ergebnisse
Die zentrale Herausforderung besteht aktuell in der Identifikation von empirisch fundierten Schutzfaktoren aus der Resilienzforschung, die als Ansatzpunkte für Interventionen zum Ziel und zur Zielgruppe der jeweiligen Maßnahme passen.
Schlussfolgerung
Es werden systematische Reviews benötigt, um die heterogene Studienlage der Resilienzforschung zu sondieren. Die Auswahl von Schutzfaktoren, die in Interventionen gefördert werden sollen, lässt sich v. a. aus solchen Studien begründen.
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- Titel
-
Resilienzförderung
Ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand der Resilienzforschung - Verfasst von
-
Dr. Martha Höfler
- Publikationsdatum
- 25.08.2017
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Erschienen in
-
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 1/2018
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11553-017-0608-z
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