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01.03.2018 | Restaurative Zahnmedizin | Fortbildung | Ausgabe 3/2018

Der Freie Zahnarzt 3/2018

Wie invasiv ist minimalinvasiv?

MANAGEMENT VON EINZELZAHNLÜCKEN AUS KONSERVIERENDER SICHT

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 3/2018
Autoren:
Prof. Dr. C. Frese, H. J. Staehle
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise
Diese Fortbildung wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.
Prof. Dr. C. Frese studierte von 2001 bis 2006 Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit 2006 ist sie als wissenschaftliche Angestellte an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg tätig. Sie promovierte 2007 und wurde 2010 zur Spezialistin der DGZ in Zahnerhaltung (präventiv-restaurativ) sowie 2012 zur Oberärztin ernannt. Von 2012 bis 2017 leitete sie den Bereich Patientenaufnahme und Primärversorgung an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg. Im Jahr 2015 erfolgte die Verleihung der „Venia legendi“ im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Seit 2017 ist Prof. Frese Leiterin der Sektion für Präventive und Restaurative Zahnheilkunde und Leiterin des Bereichs experimentelle Zahnerhaltungskunde. Im Jahr 2017 wurde ihr der Titel außerplanmäßige Professorin der Universität Heidelberg verliehen.
Einhaltung ethischer Richtlinien-- Interessenkonflikt. C. Frese und H.J. Staehle geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Der Begriff minimalinvasiv wird in fast allen Bereichen der Zahnmedizin verwendet. Seine tatsächliche Bedeutung wird hierdurch jedoch zunehmend unklar. Am Beispiel der Frage „Lückenschluss“ wird herausgestellt, dass eine minimalinvasive Behandlung so wenige zusätzliche Schäden wie möglich setzen sollte (Prinzip des nil nocere). Im Fall einer Entfernung von Zahnrestaurationen sollte ein unveränderter oder zumindest weitgehend erhaltener Befund, ein sogenannter Status idem, angestrebt werden. Anhand klinischer Fallbeispiele werden bislang wenig genutzte Vorgehensweisen zum Management von Einzelzahnlücken (Monitoring, Zahnverbreiterungen und -anhänger) beschrieben. Sie erweitern das Spektrum im Lücken-Management und können in Einzelfällen als eventuelle Ergänzung zu etablierten Verfahren in die Planung einbezogen werden.

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