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07.07.2016 | Restless-Legs-Syndrom | CME | Ausgabe 4/2016

Somnologie 4/2016

Diagnosestellung und Therapie des Restless-Legs-Syndroms

Zeitschrift:
Somnologie > Ausgabe 4/2016
Autoren:
M.A. Prof. Dr. med. Thomas C. Wetter, Dr. med. univ. Thomas Mitterling
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Wichtige Hinweise
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s11818-016-0096-y zu finden.

Zusammenfassung

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS), auch als Willis-Ekbom-Erkrankung bezeichnet, ist mit einer Prävalenz zwischen 1 und 10 % eine häufige schlafbezogene neurologische Erkrankung, die im Alter zunimmt. Kernsymptome sind Bewegungsdrang der Beine, Parästhesien, Verstärkung der Beschwerden in Ruhe, Besserung durch Bewegung und eine Zunahme der Symptome abends oder nachts. Schlafstörungen sind dabei häufig. Oft liegt eine positive Familienanamnese bei der idiopathischen Form vor. Begleiterkrankungen oder Auslöser können Eisenmangel, terminale Niereninsuffizienz, Schwangerschaft, Polyneuropathie oder Psychopharmaka sein. Bei unbekannter Ätiologie scheinen genetische Vulnerabilität, dysfunktionale dopaminerge Neurotransmission und Veränderungen des zentralen Eisenstoffwechsels pathophysiologisch wichtig zu sein. Neben nichtmedikamentösen Maßnahmen kommen L‑Dopa, Dopaminagonisten, Opioide oder Antikonvulsiva zur Anwendung. Beim sekundären bzw. komorbiden RLS ist die Behandlung der Grunderkrankung vorrangig.

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