Zum Inhalt

Retroviral Remnants in the Human Genome: Classification, Integration and Regulation

  • 17.12.2025
  • Review Article
Erschienen in:

Abstract

Human endogenous retroviruses (HERVs) are remnants of ancient retroviral infections constituting nearly 8% of the human genome. Far from being inert genetic fossils, HERVs have co-evolved with their hosts, acquiring regulatory and functional roles that influence development, immunity and disease. In this comprehensive review, we examine the origin, evolutionary dynamics and structural diversity of HERVs, emphasising their integration, genomic organisation and mosaic recombination patterns. We further highlight how epigenetic modifications, intracellular factors such as transcriptional regulators, hormones and cytokines, and environmental influences regulate HERV expression. By synthesising current evidence linking HERV activity to immune modulation, tumourigenesis, autoimmunity and neurodegenerative processes, we provide an integrated perspective on their dual role as drivers of pathology and contributors to normal physiology. Our analysis underscores that HERVs are not only markers of past infections but also active genomic elements with potential clinical implications, from biomarker discovery to novel therapeutic targets, making their systematic investigation timely and highly relevant.
Titel
Retroviral Remnants in the Human Genome: Classification, Integration and Regulation
Verfasst von
Marian Constantin
Ilda Barbu
Corneliu Ovidiu Vrancianu
Mariana Carmen Chifiriuc
Ioana-Mădălina Pitică
Alina Casangiu
Simona Maria Ruță
Coralia Bleotu
Publikationsdatum
17.12.2025
Verlag
Springer International Publishing
Erschienen in
Molecular Diagnosis & Therapy / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 1177-1062
Elektronische ISSN: 1179-2000
DOI
https://doi.org/10.1007/s40291-025-00823-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Verliert die Kontrollkoloskopie im Alter an Bedeutung?

Wie sinnvoll ist es, bei Menschen jenseits der 75 nach Entfernung eines Adenoms Überwachungskoloskopien durchzuführen? Eine große US-Kohortenstudie zeigt: Das Darmkrebsrisiko war nach zehn Jahren sehr gering, ob mit oder ohne Polypektomie in der Vorgeschichte. Bei weitem höher war das Risiko, an einer anderen Erkrankung zu versterben.

Mehr als ein Fünftel der Kleinkinder entwickelt eine funktionelle Obstipation

In einer schwedischen Geburtskohorte zeigte etwa jedes fünfte Kind in den ersten 30 Lebensmonaten eine funktionelle Obstipation. Die Studie liefert differenzierte Daten zu Stuhlfrequenz, -konsistenz, Risikofaktoren und Therapieverläufen und unterstreicht den Bedarf an langfristiger Betreuung.

Lipoprotein(a) erhöht bei Statintherapie: Wie steht es um das kardiovaskuläre Risiko?

Wann ist das Lipoprotein(a) zu hoch? Diese Frage stellte sich ein deutsches Forschungsteam – und analysierte die Risiken durch Lp(a) bei Patienten, die bereits Statine einnehmen.

Adipositas und Vorhofflimmern: Wie hängen sie zusammen?

Adipositas begünstigt die Entstehung von Vorhofflimmern. Die Frage ist, inwieweit dabei direkte oder indirekte, über Begleiterkrankungen vermittelte Effekte im Spiel sind. In einer beim DGK-Kongress vorgestellten Studie wurde versucht, das zu klären.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Arzt hält Koloskop/© Graphicroyalty / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Tastuntersuchung bei Kind/© Maria / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin misst Blutdruck bei adipöser Frau/© DG PhotoStock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)