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15.07.2016 | Industrieforum | Ausgabe 7-8/2016

Im Focus Onkologie 7-8/2016

Rezidivtherapie bei CLL: Hemmung der Bruton-Tyrosinkinase

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 7-8/2016
Autor:
Doris Berger
_ Die Mehrzahl der Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), für die eine allogene Stammzelltransplantation nicht infrage kommt, erlebt ein Rezidiv. Für sie, so Jan Düring, Essen, sei die Hemmung der Bruton-Tyrosinkinase (BTK) mit Ibrutinib (Imbruvica®) eine interessante Option. In der Zulassungsstudie, in der Patienten mit refraktärer oder rezidivierter CLL behandelt wurden, sprachen 63 % der Patienten auf die Therapie an, vor allem mit partiellen Remissionen [Byrd JC et al. N Engl J Med. 2014;371(3): 213–23]. Im Standardarm mit Ofatumumab waren es nur 4 %. Dies führte zu einem signifikant besseren progressionsfreien (PFS; p < 0,001) und Gesamtüberleben (p = 0,005) — und dies in allen Subgruppen. Auch bei der Hochrisikogruppe mit einer 17p-Deletion sei Ibrutinib gut wirksam gewesen, betonte Düring. Er verwies zudem auf eine aktuelle Studie, in der Ibrutinib zur Kombination Bendamustin plus Rituximab addiert wurde. Auch diese stark vorbehandelten Patienten profitierten signifikant von der BTK-Inhibition. So sei das mediane PFS nach einem Follow-up von median 17 Monaten im Ibrutinib-Arm noch nicht erreicht gewesen, im Standardarm habe es bei 13,3 Monaten gelegen (p = 0,0001) [Chanan-Khan A et al. ASCO. 2015;Abstr LBA7005]. Darüber hinaus konnte die Arbeitsgruppe zeigen, dass bei fast der Hälfte der Patienten (4,2 %), die unter der Addition von Ibrutinib eine komplette Remission mit oder ohne vollständige Knochenmarkerholung erfuhren (10,4 % der Patienten), keine minimale Resterkrankung mehr nachzuweisen war [Chanan-Khan A et al. Lancet Oncol. 2016;17(2):200–11]. ...

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