Skip to main content
main-content

05.02.2019 | Rheumatoide Arthritis | AKTUELLE MEDIZIN | Ausgabe 2/2019

Unterversorgte Patienten?
MMW - Fortschritte der Medizin 2/2019

Rheumatoide Arthritis trifft nicht nur die Gelenke

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 2/2019
Autor:
Springer Medizin
Die Liste der Begleiterkrankungen bei rheumatoider Arthritis (RA) ist länger als gemeinhin angenommen. Dies konnten deutsche Forscher belegen, die knapp 97.000 RA-Patienten mit rund 485.000 Kontrollen verglichen. Bei 26 Erkrankungen, von kardiovaskulären Störungen, Tumorleiden, Lungenerkrankungen bis zu Depressionen, Leber- und Nierenleiden standen die RA-Patienten schlechter da als die Vergleichspersonen. So litten 62,5% der RA-Patienten an Hypertonie (Kontrollen 47,9%). 39,9 vs. 32,2% hatten zu hohe Blutfettwerte. Von Depressionen wurden 31,8% (vs. 20,1%) geplagt. 25,9% der RA-Patienten, aber nur 9,4% der Kontrollen waren von Osteoporose betroffen. Überdies waren Rheumapatienten umso seltener in rheumatologischer Behandlung, je mehr Komorbiditäten sie hatten. (s. auch Report S. 10) ...

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2019

MMW - Fortschritte der Medizin 2/2019 Zur Ausgabe

AKTUELLE MEDIZIN . KONGRESSBERICHTE

Konservative Alternativen zur Dialyse

Passend zum Thema

ANZEIGE

Johanniskraut-Extrakt reduziert auch die Neuroinflammation

Neben genetischer Vulnerabilität und körperlichen Erkrankungen bzw. externen Noxen können eine gestörte Neurotransmission und Neuroinflammation sowie eine deregulierte HPA-Achse eine zentrale Rolle bei der Pathogenese einer Depression spielen. Aktuelle präklinische Daten zeigen, dass hochdosierter Johanniskraut-Extrakt allen drei Pathomechanismen entgegenwirkt und damit weit mehr kann als bislang vermutet. 

ANZEIGE

Faktencheck: Johanniskraut-Extrakt vs. Citalopram vs. Placebo

Depressionspatienten fragen immer häufiger nach phytotherapeutischen Therapiealternativen. Zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen stellt hochdosierter Johanniskraut-Extrakt eine Option dar. Kann die pflanzliche Alternative in puncto Wirksamkeit, Verträglichkeit und Compliance mit gängigen chemisch-synthetischen Antidepressiva wie Citalopram mithalten?

ANZEIGE

Depression behandeln. Natürlich.

Aktuelle Ergebnisse aus in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen liefern detaillierte Erklärungen zum Wirkmechanismus von hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt: Neu ist die Erkenntnis, dass der Johanniskraut-Extrakt bei chronischem Stress die deregulierte Stressantwort der überaktiven HPA-Achse sowie die Expression des Stressgens FKBP5 normalisieren kann. Mehr zum aktuellen Stand der Wissenschaft bei der Therapie von Depressionen erfahren Sie hier. 

Passend zum Thema

Therapieresistente Depression

Leitliniengerechte Therapie & Vorteile für Patient*innen

Nach dem Versagen von 2 Standardantidepressiva sollte frühzeitig der Einsatz von MAO-Hemmern erwogen werden. Bei manchen von ihnen können Patient*innen von stark antriebssteigernden Wirkungen, einer Gewichtsneutralität und Schonung der Sexualfunktion profitieren.

Bildnachweise