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Moderne Wissensvermittlung aus Sicht der Rheumaakademie

Zusammenfassung

Medizinische Fort- und Weiterbildung befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Kompetenzorientierung und veränderte Lerngewohnheiten treffen in der Rheumatologie auf spezifische Herausforderungen wie chronische Krankheitsverläufe, Interdisziplinarität und einen zunehmenden Nachwuchsmangel. Vor diesem Hintergrund kommt institutionellen Akteuren der Fortbildung eine besondere Bedeutung zu. Moderne Wissensvermittlung in der Rheumatologie erfordert eine didaktisch fundierte Kombination aus Präsenz-, digitalen und hybriden Formaten. Die Rheumaakademie positioniert sich dabei als zentrale, unabhängige Plattform entlang der gesamten rheumatologischen Karriere – von Studierenden bis zum Facharztniveau. Kennzahlen aus den Jahren 2024 und 2025 belegen Reichweite und Struktur der Angebote. Digitale Infrastrukturen wie Mediathek, Social Media und innovative Lernformate ergänzen klassische Fortbildungsangebote. Entscheidend für die Qualität der Wissensvermittlung bleiben die fachlichen Inhalte, die enge Vernetzung mit Expertinnen und Experten sowie transparente Qualitätssicherungsprozesse. Die Rheumaakademie zeigt exemplarisch, wie fachgesellschaftsnahe Organisationen durch Qualitätssicherung, digitale Ergänzungen und Karrierebegleitung zur Sicherung rheumatologischer Versorgung beitragen können.
Titel
Moderne Wissensvermittlung aus Sicht der Rheumaakademie
Verfasst von
Anna Julia Voormann
Publikationsdatum
01.04.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-026-01808-2
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