Zum Inhalt
Gefässchirurgie

Aortitis – Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Eine Aortitis kann infektiöse oder entzündlich-rheumatische Ursachen haben. Infektiöse Aortitiden müssen antibiotisch oder antimykotisch therapiert werden und sind nicht primär Gegenstand dieses Übersichtsartikels. Aus dem rheumatischen Formenkreis sind die Riesenzellarteriitis (RZA) und die Takayasu-Arteriitis (TAK) hauptsächlich zu nennen. Die RZA betrifft dabei über 50-jährige Patienten, während die TAK typischerweise bei jüngeren Patienten auftritt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Bei der RZA kann es neben dem Befall der Aorta auch zu der häufigeren Entzündung der kranialen Abgänge der Aorta kommen mit der gefürchteten Komplikation einer Erblindung durch Ischämie des Auges. Die Diagnostik erfolgt primär bildgebend mittels PET-CT oder MRT. Sollte eine OP des Gefäßes notwendig sein, ist eine Histologie anzustreben. Unbehandelt handelt es sich um ein hoch entzündliches Krankheitsbild mit eingeschränkter Prognose. Unter immunsuppressiver Therapie gelingt zumeist eine vollständige Kontrolle der Entzündung. Neben Glukokortikoiden werden der IL6-Rezeptorblocker Tocilizumab sowie Methotrexat (MTX) eingesetzt.
Titel
Aortitis – Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie
Verfasst von
PD Dr. med. Eva C. Schwaneck
Jochen Veigel
Matthias Fröhlich
Publikationsdatum
20.12.2023
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

G-CSF mit neuartiger Struktur – langwirksam ohne PEGylierung

Zur Unterstützung der Chemotherapie werden heute meist langwirksame G-CSF genutzt, die nur einmal pro CTX-Zyklus verabreicht werden müssen. Diese verlängere Wirksamkeit wurde bisher durch eine Kopplung des G-CSF Moleküls an Polyethylenglykol (PEG) erreicht. Ein neuentwickeltes G-CSF kann erstmals eine lange Wirksamkeit ohne PEGylierung erreichen und den zunehmenden Bedarf an einer langwirksamen PEG-freien CIN-Prophylaxe decken.

ANZEIGE

Klinische Studien belegen Wirksamkeit eines neuartigen G-CSF

Die klinische Wirksamkeit eines PEG-freien G-CSF wurde in drei Phase III-Studien im Vergleich zu bisher verfügbaren kurz- und langwirksamen PEGylierten G-CSF belegt. Die PEG-freie Substanz erwies sich als mindestens ebenso wirksam, mit anhaltender Wirkung über alle Chemotherapiezyklen.

ANZEIGE

Neutropenien kontrollieren - für eine Chemotherapie nach Plan

Die Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF hat einen festen Stellenwert in der Supportivtherapie onkologischer Patienten. Die zunehmende Prävalenz von Antikörpern gegen Polyethylenglykol (PEG) führt zu einem wachsenden Bedarf für nicht-PEGylierte langwirksame G-CSF. Erfahren Sie hier mehr über neue Erkenntnisse und Entwicklungen zur Neutropenie-Prophylaxe mit G-CSF.

Apogepha Arzneimittel GmbH
Bildnachweise
Teaserbild G-CSF mit neuer Struktur/© Apogepha, Glass vial, pipette and woman scientist in laboratory for medical study, research or experiment. /© HockleyMedia24/peopleimages.com / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen), Erythrozyten und Leukozyten/© Apogepha